Freitag, 9. November 2018

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Das vegane Friedberg ist ab Montag eine kulinarische Attraktion reicher 🤗🤗🤗 #cigköfte #cigköftecim #friedberg #kaiserstrasse #food #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat

Dienstag, 6. November 2018

Reich im Alter


Zum zweiten Mal in diesem Jahr habe ich meinen Besitz verkleinert und einen ganzen Monat täglich etwas aussortiert. Fast einhundert ungenutzte Dinge habe ich weggegeben können, wie eine in den letzten zwölf Jahren nur fünfmal gespielte E-Gitarre, eine noch nie genutzte Nudelmaschine und zwei von drei Computer-Mäusen. Warum? 
Weil es erstens sehr befreiend ist, nur noch Dinge zu besitzen, die mindestens einmal im Jahr benutzt werden. Weil zweitens nichts mehr unnütz herumsteht, das Platz wegnimmt und gepflegt werden muss. Weil drittens nichts mehr in meinen Schubladen schläft und Ressourcen bindet. Und zuletzt, weil nichts mehr Kapital frisst. „Kapital?“, höre ich Sie fragen? Sie fragen zurecht. Aber der Reihe nach. 

Es befreit, sich zu reduzieren. All diese kleinen ungenutzten Dinge sind winzige Baustellen vom Kaliber „Müsste mal diese Schublade aufräumen!“, „Das muss dringend zum Flomarkt!“ oder „Ob das noch funktioniert?“. All das bindet Kapazitäten im Kopf, die, einmal davon befreit, Raum für neue Gedanken bieten. Am deutlichsten habe ich das an den Umverpackungen gemerkt, die meine Vormieter auf dem Speicher zurückgelassen hatten, und von mir im Augenwinkel jedesmal, wenn ich dort oben Wäsche aufhängte, als Ich-müsste-mal-Baustelle wahrgenommen wurden. Seit sie weg sind, gehe ich völlig frei solch negativer Gedanken die Treppe zum Speicher hoch und kann mich voll auf den negativen Gedanken konzentrieren, nun Wäsche aufhängen zu müssen. 

Durch meine Ausmistemonate dieses Jahr habe ich auf Schränke verzichten und so viele Fächer in den verbliebenen leeren können, dass mehr Übersicht entstanden ist. Ich suche weniger und nun finde mehr. Auch muss ich meine E-Gitarre nicht mehr abstauben. Ebenso wenig wie meine Konzert-Gitarre, denn die spiele ich, sodass sie nicht einstauben kann. 

Auch bindet nichts mehr Ressourcen: Kabel, die ich aussortiert habe, dienen als Edelmetalllieferant, alte Bücher, die niemand mehr liest, sind wieder im Wertstoffkreislauf und Gebrauchtes, kann anderen dienen, ohne dass Neues gekauft werden muss. 

Und zuletzt sind die verkauften Dinge keine Kapitalzehrer mehr. Hat mich auch gewundert! Früher dachte ich: Ach, die paar Euro! Doch das ist zu kurzfristig gedacht. Ich bin in einem Alter, wo ich durchaus über das Erreichen des Rentenalters nachdenken darf. Graue Haare macht mir das nicht, auch wenn sie vereinzelt zu Tage treten. Was ich jedoch heute verkaufen und anlegen kann, wird sich, bis ich 67 bin, vervierfacht haben. 

Drei Beispiele des Kapitalverzehrs: Meine E-Gitarre habe ich für 160 Euro verkauft. Bis ich in Rente bin sind es 750 Euro. Verkaufe ich sie erst in einigen Jahren, bekomme ich vielleicht nur noch 140 Euro, die ich anlegen kann. Bis ich komplett ergraut bin, werden aus ihnen nur noch 650 Euro. Das Herumliegen hätte also bis dahin 100 Euro meiner Altersvorsorge gefressen. Nicht vorstellbar, wenn ich sie ungenutzt behalten und erst anlässlich meines Renteneintritts vielleicht noch für einen Fünfziger verkaufen würde. Dann hätte sie ganze 700 Euro gefressen. 
Und das ist nur ein Gegenstand. Im Schnitt besitzen wir 10.000 Dinge. Manche Minimalisten besitzen nur noch Hundert. Man stelle sich vor, was für eine Rentenzeit das werden könnte. Vermutlich müsste ich kein Zimmer im Altenheim beziehen. Ich könnte mir einfach ein Altenheim kaufen. 

Allerdings räume ich ein, dass ich die meisten Sachen verschenkt habe, und was ich dafür zurückbekommen habe, kann keine noch so hohe Verzinsung bieten: Freudiges Lächeln!

Donnerstag, 1. November 2018

Daily Insta


Was für eine tolle Premierenlesung des zweiten Teils von @fionrirs_reise gestern Abend im @junityfriedberg 🐉❤️🤗 Wer war dabei? Wie fandet ihr den Abend? #kinderbücher #leseratte #buch #book #books #bookstagram #buchempfehlung #lesen #leseempfehlung #lesetipp #lesenmachtglücklich #drache #drachen #phantastik #fantasy #german #deutsch #illustriert #illustrated #illustration #fionrirsreise #bücherwurm #roman  #igreads #bücherliebe #kinderbücherliebe #booklove #bookworm #buchverliebt

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #31



Der letzte Tag unserer Ausmiste-Challenge #free30d ist angebrochen, und heute kläre ich eine Situation, die mich seit zwei Jahren beschäftigt. Auf dem Speicher meiner Mietwohnung befanden sich bis heute vier Kisten mit Büchern. Es sind nicht meine, und doch ließen sie mir keine Ruhe. Bücher gehören entweder gelesen oder sind - so hart es klingt -, wenn sie nicht mehr gelesen werden wollen, immer noch besser im Papiermüll aufgehoben, um recycelt zu werden, als auf dem Speicher zu verstauben. Ein Anruf bei meiner Vermieterin brachte die Entspannung: Es sind welche ihrer Mutter, und ich darf sie freigeben 😊 Der Pfarrer, der letztes Jahr noch regelmäßig Benefiz-Bücher-Flomärkte veranstaltete, ist leider nicht mehr im Amt. Falls also jemand keine bessere Idee hat, werde ich jetzt jede Woche zehn Bücher in die zwei offenen Bücherschränke geben, die auf meinem Arbeitsweg liegen, bis die Kisten leer sind 😉
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Mit einem Buch über Bücher abzuschließen, könnte passender kaum sein, wird doch heute mein zweites Kinderbuch veröffentlicht, und die Premierenlesung steigt ab halb sechs im Junity in Friedberg ❤️

Dienstag, 30. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #30



Solange der König noch steht, ist das Spiel noch nicht vorbei. Das ist natürlich Unsinn. Es ist nur noch nicht abgeschlossen - vorbei ist es in der Regel, sobald die Dame nicht mehr steht. Hier auf dem Bild steht sie noch, und zwar auf einem Kasparov Schach-Computer. Eigentlich ein tolles Ding! Leider hat er eine wichtige Regel aus Star Wars nie beherzigt: LET THE WOOKIE WIN! Selbst in der niedrigsten Stufe konnte ich ihn nie besiegen. Ich spiele gerne Schach, leider miserabel. Deshalb spiele ich viel lieber mit Menschen, weil sie die Gesamtsituation und nie nur das Spiel alleine im Blick haben. Meine menschlichen Opponenten besiege ich immer wieder einmal, selbst wenn sie um Klassen besser sind. LET THE WOOKIE WIN!
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Ich gebe das gute Stück nun frei uns freue mich, dass ein guter Schachspieler Herrn Elektro-Kasparov nun zeigt, wo der König liegt 😉

Montag, 29. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #29



Hameln ist überall! Heute verlassen zwei Mäuse meinen Besitz. Die eine hatte ich aufbewahrt, falls die andere mal kaputt geht, die andere, weil sie so schön klein und damit präsdestiniert war, die Maus für unterwegs zu sein. Seit dem Jahr 2006 weigert sich meine Maus kaputt zu gehen, und unterwegs wollte ich nie irgendwelche Mäuse mitnehmen. Also weg damit. Im Umsonstladen finden sie sicher mauslose Abnehmer, die ihnen ein artgerechtes Leben bescheren 😉

Sonntag, 28. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #28



Heute wird in Hessen gewählt, was ich soeben getan habe. Am Abend wissen wir, ob wir Gürtel brauchen, um selbige enger zu schnallen, oder nicht. Ich gebe daher sicherheitshalber sechs davon frei. Wenn die Wahl gut verläuft, mögen sie einfach nur dem Hosehalten dienen - locker und bequem. Behalten habe ich einen braunen und einen schwarzen Gürtel (was nichts mit meinem Urnengang zu tun hat) sowie einen oliv-farbenen (erst recht nicht) aus Stoff. Damit kann ich alles abdecken. Warum auch immer ich überraschenderweise neun Gürtel hatte, aber keine neun Hosen!

Samstag, 27. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #27



Es ist schon verrückt. Es mag drei Jahre her sein, als ich eine ganze Kiste mit Steckern und Kabeln in einer Free-Your-Stuff-Gruppe verschenkt hatte. Damals entschied ich mich, von jeder Sorte nur noch ein Exemplar aufzubewahren, sortiert nach Art des Kabels: USB, Audio, Video, LAN, Strom und sonstige! Die Kisten zogen mit mir um, landeten bis heute minimalst genutzt im Schrank und haben nun den Schrank freigegeben. Bis auf fünf oder sechs Kabel und Stecker habe ich nun alles aussortiert. Irgendjemand wird sie nutzen, und im Härtefall sind die Adern der Kabel recycelt besser genutzt als in Kisten in meinem Schrank. Ich habe nun vier leere Kisten und Kästchen zur Verfügung und zwei weitere Fächer meines Schlafzimmerschranks leeren können. Loszulassen und Besinnung dauern manchmal ... 

Freitag, 26. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #26



Die Woche neigt sich dem Ende. Für mich war es leider keine Arbeitswoche, sondern eine unter dem Kürzel kzh. Ein grippaler Infekt bringt aber vor allem die Möglichkeit zu einem: Couch und Fernsehen! Nun habe ich zwar keinen Fernseher, aber dafür immerhin zwei Couches, und die habe ich mit meinem Netbook auf dem Schoß genutzt. Ich wollte nicht streamen und habe daher geschaut, was sich noch auf den Festplatten befindet. Auf meiner Arbeitsfestplatte waren Filme, auf einer zweiten, die mit dem Namen "Videos" formatiert war, noch mehr davon. Ich habe nun sortiert. Übrig blieb nur meine Arbeitsfestplatte. Die ehemalige Video-Festplatte inkl. einer zweiten Sicherungsfestplatte (ich habe noch eine im Büro, die ich einmal monatlich mit nach Hause nehme, um meine Arbeitsfestplatte zu sichern) habe ich gelöscht (überschrieben) und verkaufe sie nun. Das befreit 😊
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Unter #free30d zeigen auch @tra_vale1, @mono_auf_durchreise, @lela.hermann, @larytales, @nadinearnoldwinkler, @anjas_dekoliebe, @frl.oeko, @kario1980, was sie im Oktober ausmisten. Schaut mal bei ihnen vorbei.
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Donnerstag, 25. Oktober 2018

Oktober-Challenge Free30d #25



Kleidung ist mein großes Thema. Obwohl ich in den letzten fünf Jahren dem Motto "Eins kommt, eins geht" gefolgt bin und heute die vierte Aussortier-Aktion an meinem Kleiderschrank hatte, besitze ich noch immer recht viel Kleidung. Etwas mehr als 100 Teile (ohne Unterwäsche, Strümpfe und Schuhwerk) sind es noch - wobei ich zugeben muss, dass ich diese Menge vor fünf Jahren allein an T-Shirts besaß 😉
Darunter sind allerdings auch meine Mittelalterkleidung und meine Sportklamotten - ebenso aber immer noch 20 T-Shirts, 15 Hemden, sechs Jacketts und drei Westen. Mein Kopf sagt mir: "Du könntest noch reduzieren!" Alles andere sagt mir: "Lass uns in Ruhe, Kopf!" 😊
Ich bin an meiner Grenze angelangt bin, was Kleidung anbelangt. In meinem Schrank befinden sich nur noch Sachen, die ich gerne und regelmäßig trage. Sich zu reduzieren ist gut, hier kann ich nun stolz sagen: Persönliches Minimum erreicht! Weg kommen eine Weste, die ich nicht mehr mag, einige weiße T-Shirts, die zu eng sind, ein Hoodie, zwei Beanies (habe eine, die ich am liebsten trage) und ein Hemd, das nicht einmal mir, sondern meinem Sohn, aber zu klein geworden ist - das Hemd, nicht der Sohn. In den nächsten Tagen landen sie in der Altkleidersammlung des Roten Kreuzes. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wenn ihr wollt, steigt noch mit ein und postet unter #free30d, was ihr ausmistet. Es ist nie zu spät, Platz zu schaffen 😉