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Sonntag, 30. April 2023
Freitag, 28. April 2023
Samstag, 1. Oktober 2022
Freitag, 14. Februar 2020
Buchvorstellung: Fräulein Ökos "Projekt Plastikfrei"
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| Buchvorstellung: Fräulein Ökos "Projekt Plastikfrei" |
Vor einem Monat hat meine Workshop-Partnerin und Freundin Svenja ihr Buch "Projekt Plastikfrei" herausgebracht. Heute komme ich endlich dazu, hier im Blog ein wenig davon zu erzählen - gelesen habe ich es natürlich direkt nach Erscheinen. Svenjas 112-seitiger Ratgeber, der im Frech-Verlag erschienen ist, verspricht, in nur sechs Wochen auf einen Zero-Waste-Lebensweg zu führen, indem jede Woche ein anderer Lebensbereich entmüllt wird. "Dein Zero-Waste-Neustart: Zimmer für Zimmer in 6 Wochen" ist daher der vielversprechende Untertitel.
Der Inhalt ist eingeteilt in Einkaufen, Badezimmer, Wohn- und Arbeitszimmer, Schlaf- und Kinderzimmer sowie Unterwegs und auf Reisen. Was gleich ins Auge fällt ist, dass Svenjas Buch zwar auf eine Reise durch die Wohnung einlädt, aber den Einstieg auch in jedem anderen Bereich zulässt, geradezu dazu einlädt. Die Reihenfolge ist jedoch schlüssig gewählt - es sind die einfachsten Schritte, die zu Anfang gegangen werden. Die Erfolge ermutigen und erlauben es, auch die späteren Räume mit viel Mut zur Veränderung zu betreten. Erstaunlicherweise hat meine Reise mit "Plastic Diary" auf demselben Weg begonnen, was mich bestätigt - immerhin konnte ich durch diese Reise-Route dabei bleiben.
Svenja aka Fräulein Öko hat keine Drogerieartikel- und Kochrezept-Sammlung in der Art von "Und als nächstes nehme man ..." geschrieben. Zwar verliert das Buch nie die nötige Sachlichkeit, um die Lust am Nachmachen der vielen Rezepte nicht zu verwässern, doch es bleibt immer ein Reiseführer durch die Wohnung. Svenja nimmt mich als Leser mit und ich habe den Eindruck, als höre ich sie Dinge sagen wie: "Schau mal, hier kannst du dies machen!" und "Guck mal! Das funktioniert bei mir gut!" Es ist kein Buch zur Belehrung, es ist eins, das freundlich zu Nachahmung animiert! Dieser Stil wird nicht nur durch den Aufbau und Svenjas freundschaftliche Art zu schreiben gestützt, sondern auch durch die sehr schönen Illustrationen, die dem Buch einen noch sympatischeren Charakter geben.
Abgerundet wird das Buch durch Checklisten, die es mir als Leser einfach machen, Svenjas Weg zu folgen. Seifenstück zum Händewaschen benutzt? Check! Deocreme selbst gemacht? Check! Holzzahnbürste gekauft? Check! Nach und nach schleichen sich so immer mehr ökologische Alternativen in den Haushalt und plötzlich greift man beim Müll-Rausbringen ins Leere. Auch dass Svenja im Buch nicht grob von Möglichkeiten spricht, wie "Kauf dir Zahnpastaersatz!", sondern konkret ihre Marken nennt und auch Bezugsquellen angibt, zeigt, dass hier eine Autorin am Werk war, die nicht lediglich auf den fahrenden Zug des inzwischen durchaus rentablen Öko-Ratgeber-Zuges aufspringt, sondern schlichtweg teilhaben lässt an dem ökologischen Leben, das ihr eigenes ist.
Svenjas Buch gibt es überall im Buchhandel unter der ISBN978-3-7724-4950-5. Sie stellt ihr Buch unter anderem am 28. Februar im Nix-Drum-Rum in Bad Nauheim vor. Sollten hier schon alle Plätze belegt sein, findet ihr sie und ihr Buch (zusammen mit mir) auch am 21. März, 18:00-20:00 Uhr, in der Honighalle in Friedrichsdorf oder am 4. April, 14:00-15:00 Uhr, zur Ernst-Ludwig-Buchmesse im Kleinen Hörsal des Max-Planck-Institituts, Parkstraße 1 in Bad Nauheim.
Ein schönes Interview, das ich mit Fräulein Öko führen durfte findet ihr bei der Wetterauer Zeitung:
https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/friedberg-ort28695/youtuberin-fraeulein-erklaert-laesst-sich-plastik-alltag-vermeiden-13448812.htmlViel Spaß beim Lesen!
Montag, 14. Oktober 2019
Vortrag und Workshop - Plastikfrei & Zerowaste
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| Vortrag und Workshop - Plastikfrei & Zerowaste am 16.10. in Rosbach |
Am 16. Oktober 2019, ab 20:00 Uhr, sind Svenja aka Fr. Öko und ich auf Einladung des Rosbacher Forums in der Wasserburg in Nieder-Rosbach (Haingraben 16, 61169 Rosbach). Der Geschäftsführer vom BUND-Landesverband, Michael Rothkegel, leitet ein, dann darf ich etwas über meine Wandlung zum Plastik- und Müllsparer erzählen und anschließend gibt es eine Vorführung von Svenja, mit wie wenigen Hausmitteln und kaum Arbeit ihr ganz viel Umverpacktes ersetzen und so Ressourcen und auch den Geldbeutel schonen könnt. Schaut vorbei - der Eintritt ist frei :-)
Freitag, 31. Mai 2019
Aktionstag Nachhaltigkeit an der Goethe-Uni Frankfurt, 03.06.2019
Am 03.06.2019 darf ich gleich zweimal in meinem grünen Kernbereich aktiv sein. Um vier gibt es im Grünen Hörsaal des Campus Westend an der Goethe-Uni in Frankfurt einen DIY-Workshop, in dem ich mit euch das eine oder andere selbst mache, das hilft Umverpackungen zu sparen, und um 19:30 Uhr findet ein Science Slam statt. Schaut vorbei 😊
Donnerstag, 16. Mai 2019
Vortrag: Plastic Diary - Tagebuch eines Müllvermeiders (23. Mai, Mörfelden-Walldorf)
Am 23. Mai, 20:00 Uhr, darf ich im Kulturbahnhof Mörfelden, Bahnhofstraße 38, 64546 Mörfelden-Walldorf, sein. Kommt doch auch 😊
Samstag, 27. April 2019
Wie bekommt Europa eine nachhaltige Zukunft? Mit Niko Paech
Gerade aufgrund des Impulsvortrags von Niko Paech schon besuchenswert.
Freitag, 10. Mai 2019, Wilhelmstraße 10, 61231 Bad Nauheim
Dienstag, 23. April 2019
Kleidertauschparty und Vortrag im Kupferdächle in Pforzheim | 24.04.2019, 19:00 Uhr
Falls ihr morgen Abend noch nichts vorhabt, schaut doch mal im Kupferdächle in Pforzheim vorbei. Bringt Kleidung mit, tauscht nach Lust und Laune, und ich freue mich, euch währenddessen ein wenig zum Thema Nachhaltige Lebensführung erzählen zu dürfen.
Dienstag, 26. März 2019
Vorankündigung: "Plastik in den Weltmeeren" mit Christian Weigand, 3. April 2019, Friedberg
Nächste Woche Mittwoch darf ich die Veranstaltung "PLASTIK IN DEN WELTMEEREN" mit Christian Weigand einleiten und moderieren. Sie findet um 19:00 Uhr im Albert-Stohr-Haus, Ludwigstraße 34, in Friedberg statt. Kommt vorbei :-)
Mehr unter:
http://www.gruene-friedberg.de/plastik-in-den-weltmeeren
Mittwoch, 8. August 2018
Daily Insta

Ihr Lieben, am 16. und 17. August, je 17:00 Uhr, gestalten Leo Gärtner und ich zwei vegane Kochabende. Würde mich freuen, euch Menschen dort zu sehen ❤️
Anmeldung im Biomarkt in Bad Nauheim unter kontakt@biomarkt-badnauheim.de
#vegankochen #kochkurs #badnauheim #bio #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat
Montag, 7. Mai 2018
Daily Insta

Nächste Woche darf ich mal wieder über mein Öko-Leben berichten. Vielleicht mögt ihr ja vorbeischauen 🤗 #zerowaste #lesswaste #lowwaste #müllfrei #keinmüll #unverpackt #plasticfree #plastikfrei #gogreen #nachhaltig #nachhaltigkeit #nachhaltigleben #sustainable #sustainability #sustainableLifestyle #zerowastelifestyle #eco #selbstversuch #saveourplanet #savetheplanet #ourplanetourhome #waronwaste #motherearth #goingzerowaste #refuse #reuse #friedberg #wetterau #hessen #weltfairänderer
Dienstag, 20. März 2018
Science Slam "Wissenschaftsgeschichten im Anthropozän" am 15.11.2017 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main
Letztes Jahr durfte ich als einziger Poetry Slammer unter lauter Wissenschaftlern mit meinem Lieblingsthema an einem Science Slam teilnehmen. Es war eine spannende Erfahrung, auch wenn ich im Nachhinein sagen muss, dass ich mich als Nichtforschender unter all den Praktikern, die mein Wissen an diesem Abend in so vielen Bereichen erweiterten, etwas verloren gefühlt habe. Ich konnte es durch Bühnenerfahrung etwas ausgleichen :-)
Hier ist jedenfalls das Video, und ich freue mich auf euer Feedback.
Andreas Arnold: Individuelle Wege in die Postwachstumsökonomie from ISOE on Vimeo.
Hier ist jedenfalls das Video, und ich freue mich auf euer Feedback.
Andreas Arnold: Individuelle Wege in die Postwachstumsökonomie from ISOE on Vimeo.
Mittwoch, 20. September 2017
Dreiundsiebzigster Schritt: Fortbewegungs- statt Stillstandsmittel
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| Weil mein Auto (links) genutzt wird, muss rechts keins gekauft werden! |
Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) wird in einem Artikel der Zeit zitiert, dass ein Auto im Schnitt 23 Stunden am Tag nur ungenutzt herumstehe. Schaue ich mir die Standzeiten meines Fahrzeugs an, glaube ich, dass ich den einen oder anderen Vielfahrer ausgleiche. Es steht oft tagelang ungenutzt auf meinem Parkplatz. Oder besser: Es stand ungenutzt. Dazu weiter unten mehr. Nun hole ich erst einmal etwas aus. Bereits letztes Jahr rechnete ich mir aus, was es kosten würde, die Wegstrecken, die ich mit dem Auto zurücklegen muss, beispielsweise weil ich Veranstaltungsequipment mit mir führe oder an Orten auftrete, die mit den Öffentlichen nicht oder in nicht vertretbarer Zeit erreichbar sind, per Carsharing abzudecken, und ich kam zum Schluss, dass tatsächlich die gleichen Kosten aufkämen. Dazu müsste ich jedoch die permanente Verfügbarkeit eines ungebundenen Fortbewegungsmittels aufgeben. Wobei, bei 23 Stunden Unbeweglichkeit im Mittel sollte ich es lieber Stillstandsmittel nennen. Jedenfalls verwarf ich den Gedanken daraufhin. Als nächstes machte ich mir Gedanken, wie ich mein Stillstandsmittel wieder zu einem Fortbewegungsmittel machen könnte. Das einfachste wäre, ich suche mir Menschen ohne Auto und teile meins mit ihnen. Das ist natürlich Vertrauenssache, weshalb ich in meinem Freundeskreis suchte. Inzwischen sind wir fünf Menschen. Wer auch immer es braucht, schreibt eine Gruppennachricht in der Messenger-App, die wir nutzen. Wer zuerst schreibt, fährt zuerst! Meinen Schlüssel habe ich zentral für alle zugänglich gelagert (unter einem Stein im Park). Dass wir befreundet sind, erleichtert die Abrechnung. Ich mag keinen Bürokratiequatsch! Fahrtenbücher mit akribischen Kilometerabrechnungen, Rechnungsstellung oder gar Abbuchungen am Monatsende? Nein, es soll doch das Leben erleichtern, aber vor allem mein Auto zu einem nützlicheren Gebrauchsgegenstand machen. Ich tanke weiterhin, zahle Steuer und Versicherung und kümmere mich um die Inspektionen und Reparaturen. All diese Kosten habe ich auf den Kilometer umgelegt, und welcher meiner ausgewählten Freunde auch immer mit dem Auto fährt, wirft das Kilometergeld in den ungenutzten Aschenbecher, der damit umgangssprachlich sogar wieder zu einem Aschenbecher wird. Meine Freundin hat ihr Auto im Februar verkauft, und die anderen drei müssen sich weder eines kaufen, noch eines für teures Geld mieten. Gute Idee für Geldbeutel und Umwelt!
Eines dieser Fahrten, die ohne Auto nicht zu machen sind, ist beispielsweise die zu meinem letzten Workshop, den ich in Bad Nauheim abhalten durfte. Ich hatte das Auto voll mit Salz, Natron, Zitronensäure, Essig, Kokosöl sowie Mörser, Mixer und weiterem Werkzeug zur Zubereitung günstiger und plastikmüllbefreiter Haushalts- und Hygienemittel. Das hätte ich mit Bus oder Bahn nicht schleppen wollen. Über 30 Gäste waren in den Weltladen gekommen und rührten mit mir zusammen Peelings, Spülmittel, Zahnsalz und Deocreme an, während ich mich über Müllreduktion und „Degrowth“ auslies. Das war ein toller Nachmittag – parallel war das Elvis-Festival. Auch Tolle!
Für alle, die nicht dabei sein konnten: Am 1. Oktober, 16:00 Uhr, bin ich auf Einladung der Brauch-Bar im Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde in Büdingen (Vorstadt 9, 63654 Büdingen)und am 12. Oktober, 20:00 Uhr, auf Einladung der Landfrauen Bruchenbrücken im dortigen evangelischen Gemeindehaus (Am Pfarrgarten 1, 61169 Friedberg). Ich freue mich, euch dort zu sehen.
Ach ja, der Weltladen in Bad Nauheim unterstützt übrigens auch Carsharing. Was für ein Zufall!
Mittwoch, 15. Juni 2016
Vierundfünfzigster Schritt: Schneeeruptionen mit Seife auslösen
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| Nur zwei Zutaten und zwei Arbeitsgeräte bis zur Flüssigseife |
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| Flüssigseife eruptiert wie weiße Lava |
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| Flüssigseife: Jede Mühe wert |
"Sollte sie nicht flüssig sein?", antwortete meine Holde augenzwinkernd und gab mir mein Produkt zur Prüfung in die Hand. Jetzt erklärte sich mir Bobs Grinsen. Dieser Verräter! Zugegeben, meine Flüssigseife ließ sich nicht durch den Spender pumpen. Tatsächlich ließ sie sich nicht einmal im Spender bewegen. Auch Schütteln ließ sie völlig unbeeindruckt an ihrem Aggregatzustand festhalten. Aber es war Flüssigseife. Zumindest flüssigere als der Seifenblock, als den ich sie gekauft hatte. Nachdem ich die Seife mühsam mit einem Stöckchen überzeugt hatte, aus dem Spender und aus meiner Vorratsglasflasche herauszukommen und sich bereit zu erklären, eine Emulsion mit der doppelten Menge an Wasser einzugehen, sind wir Freunde geworden. Sie steht jetzt - plastikfrei und selbstgemacht - im Gäste-WC und harrt der Gäste, die sich zwar nie beschwert hatten, ein und dieselbe Seife gemeinsam zu nutzen, aber Bob hinterfragte ja auch nie sein Tun.
In seinem Sinne: "Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das!"
| Dem Dino knapp entgangen, entpuppte sich als Veganer |
Dienstag, 24. Mai 2016
Zweiundfünfzigster Schritt: Mal wieder Ideen multiplizieren
Für den 3. Juni bin ich eingeladen, im Rahmen der "Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit" einen kleinen Vortrag zu halten. Er ist kostenlos und findet ab 11:00 Uhr in der Lobby der Commerzbank-Zentrale, Kaiserstraße 16, 60311 Frankfurt am Main, statt. Vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust vorbeizuschauen. Ich erzähle ein Wenig vom meinem Weg zum plastikfreien Haushalt und gebe ein paar Tipps, wie auch ihr euren Plastikmüll einfach reduzieren könnt. Ich freue mich auf euch.
Donnerstag, 17. März 2016
Neunundvierzigster Schritt: Chancen nutzen und Ideen verbreiten
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| Was für eine hübsche plastikfreie Baumwollmütze! |
Die Sendung wurde gestern Abend im Rahmen des Magazins "Service: Trends" ausgestrahlt. Es ist eine sehr informative Sendung zum Thema Plastik, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Sie ist in der Mediathek des HR abrufbar.
* wieder so ein doppeldeutiges Wortspiel. Wie mache ich das bloß immer? ;-)
Dienstag, 29. Dezember 2015
Vierundvierzigster Schritt: Plastikgräber graben und grün frühstücken
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| Ein wenig wie das Abendmal - nur mit weniger Haaren |
Letzten Monat war ich zum Grünen Frühstück ins „La Dolce Vita“ in der Friedberger Bismarckstraße eingeladen. Das Grüne Frühstück findet an jedem dritten Sonntag im Monat statt und freut sich auf jeden Frühstücksgast, der an grünen Themen interessiert ist. Die Gäste letzten Sonntags waren primär daran interessiert, was ich an Erfahrungen im Umgang mit Plastik zu berichten hatte. So durfte ich eine gute Stunde darüber erzählen, welche Schritte ich bislang auf meinem Weg zum plastik- und müll(be)frei(t)en Haushalt gehen könnte. Um kurz nach elf Uhr sprach ich das erste Wort, und mit anschließender Fragerunde wurden es über zwei Stunden, die wir uns bei unterschiedlichen Frühstücksspezialitäten austauschten. Ich bekam sogar ein veganes Frühstück, das gar nicht auf der Speisekarte stand. Das Grüne Frühstück war eine schöne Erfahrung, insbesondere da der Großteil der Besucher auch in der Lokalpolitik tätig war. So kamen viele Ansätze zur Diskussion, die weit über den Privathaushalt hinausgingen, aber dennoch nicht minder greifbar waren. Ich denke, das wird nicht meine letzte Teilnahme am Grünen Frühstück gewesen sein.
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| Ruhe in Frieden, Bioplastikfolie |
Im Spätsommer hatte ich ein kleines Experiment gestartet. Ich wollte wissen, wie lange es dauert, bis eine kompostierbare Bio-Plastikfolie tatsächlich verrottet ist. Einige Lebensmittel werden inzwischen in diese Folien verpackt, die aus pflanzlicher Stärke hergestellt werden und laut Herstellerversprechen zu 100% kompostierbar sein sollen. Die Crux an der Sache ist jedoch, dass die Folien nicht in die Bio-Tonne dürfen. Dort würden sie in den Kompostieranlagen durch Scanner als Plastikfolien identifiziert und automatisch aussortiert. Die Müllentsorger empfehlen daher, die Bioplastikverpackungen (Achtung: Es gibt auch welche, die zwar nicht mineralölbasiert, aber auch nicht kompostier- und recyclebar sind, die tatsächlich in den Restmüll gehören) im Restmüll zu entsorgen. Hiermit ist der Sache jedoch nicht gedient, da die kompostierbare Folie damit der Müllverbrennung zugeführt wird. Eine Alternative ist, diese Folien in den Komposthaufen zu werfen oder, falls kein Komposthaufen vorhanden ist, sie im Garten zu vergraben. Das war mein Experiment, das ich – zugegebenermaßen - etwas aus den Augen verloren hatte. Deshalb vergräbt man Dinge ja auch für gewöhnlich. Jedenfalls ist die Folie nunmehr zersetzt. Der Hersteller sprach von sechs Wochen. Die sechs Wochen liegen deutlich innerhalb der drei Monate, die die Folie nun vergraben war. Es funktioniert also. Ich habe im Garten ein Bioplastikgrab. Es befindet sich zweite Reihe, links, direkt neben dem Grab für meine Holzzahnbürsten mit Bioplastikborsten.
Sonntag, 2. August 2015
Sechsunddreißigster Schritt: Reden schwingen und Haare wringen
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| Ein Schnappschuss, fast wie gestellt! |
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| Gähnende Leere, wo seinerzeit Seifen sich suhlten |
Ich: "Wie sehen meine Haare aus?"
Mutter: "Durcheinander?"
Ich: "Nein, ich meine sehen sie gepflegt aus?"
Mutter: "Ich denke schon!"
Ich: "Also nicht fettig oder so?"
Mutter: "Nein!"
Ich: "Ich teste gerade aus, meine Haare nur noch mit Wasser zu reinigen. Habe von zwei Leuten gehört, dass das funktioniert. Könnte so wieder etwas Plastikmüll sparen."
Mutter: "Sind meine Haare ungepflegt?"
Ich: "Nö! Warum?"
Mutter: "Ich mache das seit Jahren schon!"
Soviel zur Innovationskraft unserer Generation, was? Und Mutter wusste nicht mal, dass sie Teil der No-Poo-Bewegung ist!
Montag, 13. Juli 2015
Ich darf vortragen: Kritisches Konsumieren!
Vielleicht mögt ihr ja auch kommen: Am Donnerstag kommender Woche bin ich im Erasmus-Alberus-Haus in Friedberg und darf ein wenig über die letzten knapp zwei Jahre berichten. Es gibt sogar eine Powerpoint-Präsentation ;-)
Ich freue mich auf euch.
Ich freue mich auf euch.
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