Samstag, 22. September 2018

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Heute durfte ich mit Tobi Kämmerer und dem HR-Fernsehen drehen und Teil von "Tobis Städtetrip" sein 🤗
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Ihr hattet mich und Poetry Slam Wetterau für Friedberg vorgeschlagen und auch das Theater Altes Hallenbad. Das haben wir schön kombiniert 😉 Danke ❤
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Tia findet Schönes - inspired by Bad Nauheim hat parallel darüber geblogt 👌 und die WZ hat berichtet. Mehr Aufmerksamkeit für unsere schöne Bühne geht kaum 😎 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ️

Bin schon gespannt auf die Sendung 🤘und hoffe, dass die Liebeserklärung an die Wetterau aus der Feder von Dominik Rinkart und mir, die ich mit Texthänger vortragen durfte, schön unauffällig zusammengeschnitten wird 😂
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#tobisstädtetrip #friedberg #wetterau #hessen #aha #theateralteshallenbad #poetryslam #poetryslamwetterau

Dienstag, 18. September 2018

Kohleenergie, der Hambacher Wald und die Zukunft



Der Umgang mit dem Hambacher Forst offenbart die Janusgesichtigkeit unserer Regierung, die sich einerseits bei der Weltklimakonferenz regelmäßig als moralische Instanz installiert, andererseits trotz Ausstiegsbestrebung aus dem Braunkohlebbau die Förderung des größten Emittenten von Klimagasen unter den Energieträgern last minute noch forciert. Es scheint die Devis zu gelten: „Ja, wir steigen aus der Kohleenergie aus … aber vorher wirtschaften wir alle Vorkommen, die wir finden, noch ab!“ Die Umweltpolitik ordnet sich der Kohlewirtschaft unter, und das ist ein Denkfehler: Die Umwelt funktioniert auch ohne die Wirtschaft, die Wirtschaft jedoch nicht ohne.

Was also tun?
Der erste Schritt kann sein, die eigene demokratische Macht zu nutzen und eine der Petitionen oder alle zu unterzeichnen, die sich mit jener Ambivalenz unserer Landes- und Bundespolitik und Konkret mit RWE befassen. 

Hier ist eine Auswahl der größten:

Weiter können wir mit der Wahl eines Bankinstituts für unsere Girokonten, das nicht in fossile Energien investiert wie die GLS-, Ethik- oder Ökobank, auf die Kohleindustrie wirken und, wenn wir ohnehin Erspartes anlegen, regenerative Energien fördern.

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Deutschland ist mit 322,5 Millionen Öleinheiten der siebtgrößte Verbraucher von Primärenergie weltweit – relativ wenig im Vergleich zu Großverbrauchern wie China und die USA, doch der Vergleich mit der Liste der Länder mit dem größten Bruttoinlandsprodukt zeigt: Der Energieverbrauch ist stark gekoppelt mit der Wirtschaftskraft eines Landes. Eine hohe Wirtschaftskraft verursacht zwar hohe Energieverbräuche, doch erst sie ermöglicht es, in alternative Energiegewinnung zu investieren – zumindest dann, wenn es politisch möglich gemacht wird. Und hier scheint der Hund begraben zu liegen. Deutschland kann seine Klimaziele für das Jahr 2020 nicht erreichen, hat eine Deckelung für die Energiegewinnung durch Solarstromanlagen (2,5 MW) ebenso eingeführt wie für Onshore-Windkraftanlagen (2,8 MW). Das verunsichert inländische und gerade ausländische Investoren, und Länder wie China und Indien überholen den ehemaligen Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Während Deutschland Umweltschützer von den Bäumen holt und sich wundert, dass Investitionen in Forschung, Produktion und Ausbau von Sonnen-, Wind- und Wasserkraft um ein Drittel zurückgegangen sind, stecken Investoren mittlerweile über 60 Prozent der 300 Milliarden, die jährlich in die alternative Energiegewinnung fließen, nach Asien, Südamerika oder Indien. Allein im letzten Jahr installierte China Solarenergieanlagen mit der Kapazität der Hälfte der weltweit installierten Anlagen.
Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir unseren Anteil erneuerbarer Energien beinahe kontinuierlich von der Jahrtausendwende auf heute von einem Zwanzigstel auf ein Achtel gesteigert haben und unser Strommix inzwischen zu fast einem Drittel aus alternativen Energien besteht, aber auch aufzeigen, dass deutlich mehr möglich wäre.

Was also tun?
Der zweite Schritt kann sein, bei den Bundes- und Landtagswahlen die richtigen Kreuze zu machen. Der Wahl-o-mat kann helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen - gerade für die bevorstehenden Landtagswahlen in Hessen und Bayern.

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In den letzten 25 Jahren hat sich die Bruttostromerzeugung durch Braunkohle faktisch nicht verändert. Sie lag im Jahr 1993 bei 148 TWh und deckt sich mit dem letztjährigen Wert. Die starke Erhöhung der Energie aus erneuerbaren Quellen im letzten viertel Jahrhundert diente primär dem Ersatz von Kernenergie und der Deckung unseres Mehrverbrauchs, der seitdem um satte 24 % angestiegen ist (127 TWh). Den Großteil der Energie verbraucht die Industrie, gut ein Viertel fällt auf die Privathaushalte. 
Ein Ein-Personen-Haushalt verbraucht ca. 1.500 KWh im Jahr allein für Elektronik – 400 KWh kommen für Raumwärme, Warmwasser und Beleuchtung hinzu.  Insgesamt reduzierte sich der Gesamtenergieverbrauch der Haushalte seit dem Jahr 2010 zwar um über acht Prozent. Wie kann das jedoch sein, wo doch beispielsweise Flachbildschirm-Fernseher ihren Verbrauch seitdem gedrittelt haben, die LED-Beleuchtung, die nur noch zehn Prozent an Energie gegenüber Glühlampen benötigt, den Markt erobert hat und Kühlschränke mittlerweile mit dem Label A+++ auf dem Markt sind? Das hängt mit dem Rebound-Effekt zusammen. Während die Stromverbraucher theoretisch immer sparsamer werden, kompensieren sie einen Teil der Energiesparsamkeit über einen Zuwachs an Größe und Ausstattung und verführen über ihren Preis zudem zum Zweitgerät. So hatte der Durchschnittsfernseher vor 30 Jahren im Schnitt noch eine Bildschirmdiagonale von 72 cm, heute messen zwei Drittel der verkauften Geräte schon über 80 cm. Zudem vernetzen sie sich immer stärker über WLAN und Bluetooth mit Internet und zusätzlichen Geräten, was die potentielle Verbrauchsreduktion weiter mindert. Standen damals im Schnitt 1,4 Geräte in den deutschen Haushalten, sind es heute 1,7. Gleiches gilt für die Beispiele Beleuchtung, deren Industrie merkliche Absatzsteigerungen generiert, und Kühlschränke, die inzwischen zulasten des Stromverbrauchs ebenfalls internetfähig sind und sogar Einkaufslisten selbstständig generieren können.

Was also tun?
Der dritte Schritt kann sein, unser Konsumverhalten zu ändern. Die Industrieverbräuche bekommen wir einerseits über unser Einkaufsverhalten reduziert, zum Beispiel über die Auswahl von Herstellern, die Nachhaltigkeit in ihrer Firmenphilosophie führen, und natürlich darüber, was wir uns bei Neuerwerben zulegen – ein toller Ratgeber findet sich unter Deutschland macht‘s effizient
Andererseits können wir darüber nachdenken, ob wir wirklich alle Stromverbraucher im Haushalt benötigen: Brauche ich einen Gefrierschrank, wenn ein Supermarkt in der Nähe ist? Und gerade bei Vollwertköstlern und VeganerInnen darf sich die Frage auch stellen, ob man einen Kühlschrank braucht.
Zuletzt die üblichen Maßnahmen: Stand-by-Verbraucher wie Fernseher und WLAN-Router konsequent über Steckerleisten abschalten, defekte Leuchtmittel durch LED ersetzen, Restwärme beim Kochen und Backen nutzen, Wasser mit einem Wasserkocher und nicht auf dem Herd erhitzen ... Damit habe ich es geschafft, meinen Jahresstromverbrauch um dreiviertel (!) zu senken. Probiert’s doch auch! Und so könnt ihr euch auch locker den letzten Schritt leisten und weitere Impulse für das Wachstum regenerativer Energiegewinnung setzen: Den konsequenten Umstieg auf Ökostrom.

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Theoretisch, bei Senkung des Verbrauchs in den Privathaushalten und in Anbetracht unserer Stromexporte von gut 60 TWh, würde eine Steigerung der Energie aus regenerativen Quellen um etwas mehr als 90 TWh notwendig sein, um komplett aus der Kohle auszusteigen und so dem Klimawandel entgegenzuwirken. Ausschließlich mit der Windkraftenergie berechnet, würde das bedeuten, unsere derzeitige Zahl von gut 30.000 Windkrafträdern in Deutschland nahezu verdoppeln zu müssen, rechnen wir den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 noch hinzu sogar fast zu verdreifachen. Das verdeutlicht, wie wichtig es ist, Deutschland als führende Wirtschaftskraft in Sachen erneuerbare Energien wieder nach vorne bringen. Denn ohne Steigerung unserer Attraktivität für Investoren und ihre Milliarden-Investitionen in Forschung und alternative Energiewirtschaft, wird der Ausstieg selbst bis zum Jahr 2045  nicht möglich sind – immerhin haben wir es in den letzten zehn Jahren gerade einmal geschafft, im Schnitt gut 900 Anlagen jährlich zu installieren. Gerade die Speicherfrage ist als Forschungs- und Investitionsprojekt von immenser Bedeutung, um erzeugte Energien auch dann nutzen zu können, wenn Überlasten bestehen, was gerade bei der Sonnenenergie die Anzahl der nötigen Anlagen merklich reduzieren würde.

Niemand kann in die Zukunft schauen! Vielleicht werden uns die Ergebnisse des ITER in den 2030er Jahren regenerative, saubere und gefahrlose Energie aus der Kernfusion bescheren und die Klimaschädlichkeit der Energiegewinnung ein für alle Mal beseitigen. Vielleicht wird Climeworks alles CO2 aus der Luft filtern und die Klimakatastrophe so verhindern. Fest steht nur eins: Sich auf Vielleichts zu verlassen, hat bislang selten zu Gutem geführt. 

Das alles also tun?
Jup! Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass wir „umsonst“ für eine bessere Zukunft gelebt haben. Es gibt Schlimmeres!

Montag, 17. September 2018

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Eine kleine Impression meines Vortrages zum Thema "Ökologische Lebensführung" zur Eröffnung des World Cleanup Days in Frankfurt.
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Morgen Früh darf ich im Weidig-Gymnasium in Butzbach eine Gruppe Schülerinnen hoffentlich ebenso "infizieren".
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#frankfurt #frankfurtammain #ffm #socialimpactlab #butzbach #zerowaste #lesswaste #lowwaste #müllfrei #keinmüll #unverpackt #plasticfree #plastikfrei #gogreen #nachhaltig #nachhaltigkeit #nachhaltigleben #sustainable #sustainability #sustainableLifestyle #zerowastelifestyle #eco #saveourplanet #savetheplanet #ourplanetourhome #waronwaste #motherearth  #goingzerowaste #refuse #reuse

Freitag, 14. September 2018

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Einweihung des Calisthenicsparks Friedberg an der Seewiese. Nächste Woche kann's losgehen 😎
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Ich bin sehr glücklich darüber. Ökonomischer, da nur noch zwei Minuten Fußweg. Ökologischer, weil keine 2 x 10 Kilometer mit dem Auto fahren müssen. Toll!
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#calisthenics #calisthenicsworkout #calisthenicsmovement #calisthenicslife #calisthenicslife #bodweight #bodyweighttraining #bodyweightworkout #workoutaddict #fitness #fitnessfreaks #fitnessaddict #instafitness #fitlifestyle #igfitness #fitfam #fitfamgermany #beastmode #strength #strengthtraining #crossfit #crosstraining #crossfitcommunity #outdoorsports #wölfersheim #noexcuses #nopainnogain #seewiese #friedberg #wetterau

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Ich habe heute einen ruhigen Freitag genutzt, um mein Büro minimalistischen Ordnungsprinzipien zu unterwerfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen 🤗 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Bei uns scheint es usus zu sein, dass jeder beim Auszug etwas im alten Büro zurück lässt. Meist sind es gehortete Büro- und veraltete Info-Materialien. Ich habe beim Ausmisten Unterlagen von mindestens drei VorbesitzerInnen meines Büros gefunden. Alte Papiere habe ich in den Müll gegeben (Zeitungsausschnitte und Broschüren, die teils in die Jahrtausendwende zurück reichten), und gehortetes Büromaterial habe ich in die Materialausgabe des Hauptgeschäftszimmers gegeben (abgesehen von der original-verpackten Post-it-Software auf 3,5-Zoll-Disketten 😉). Am Ende habe ich zwei Rollcontainer und ein Sideboard leer machen und nun ganz viel innere Ruhe gewinnen können. Woozaaa 😁
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Sieht gut aus, oder? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

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Donnerstag, 13. September 2018

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Ich liebe Burger und mag es, in Imbissen zu essen. Was ich nicht mag, sind die Pappteller und Plastikgäbelchen, die zehn Minuten später im Müll landen. Und deshalb liebe ich es, meinen eigenen Teller mitzubringen 🤗
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Probiert es mal aus, die Gäste, die einen darauf ansprechen, gewinnen viele AHa-Momente 😉 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

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Dienstag, 11. September 2018

Frugaler, Fruganer, Fruwas?


Frugalismus - dieses Wort hörte ich letzten Montag das erste Mal. Eine Erstbesucherin meines monatlichen Alternativen Stammtisch hatte es fallen gelassen, und ich konnte es nicht abwarten, mich nach Beendigung meiner eigenen Dialoge über Postökonomismus und Konsumismus in das Gespräch einzuschalten. Unmittelbar zuvor war das Wort Minimalismus in den Gesprächsfetzen gefallen, die ich vom anderen Ende des Tischs wahrgenommen hatte, und damit kenne ich mich immerhin aus. 

Frugalismus? Ich dachte zunächst an Fruganismus, also an jene Ernährungsform, deren Anhänger sich nur den Verzehr von Früchten erlauben, bei deren Ernte die Pflanze nicht stirbt – Mahatma Ghandi war zeitweise einer von ihnen. Tatsächlich war ich mit Ghandi nah dran. Der Friedensnobelpreisträger versuchte sein Leben so anspruchslos wie möglich zu gestalteten, um sich voll seinen politischen Aktivitäten widmen zu können. Frugalisten leben ebenfalls einfach, doch mit anderer Zielsetzung: Sich weit vor dem 67. Lebensjahr in Rente zu begeben. Mein erster Impuls erwies sich allerdings auch wörtlich als nicht weit hergeholt. Frugal bedeutet schlicht, sparsam, einfach. Es entstammt dem lateinischen frūgālis (von den Früchten stammend) und beschrieb ursprünglich ein einfaches Mahl, wie beispielsweise einen Getreidebrei, dessen Einfachheit zum Sinnbild des heutigen Bedeutungssinnes wurde. 

Frugalisten reduzieren ihre Kosten, indem sie einsparen, was nicht unbedingt nötig ist, und anderes optimieren – leihen oder  gebraucht, statt neu kaufen, selbst machen, statt machen lassen. Der deutsche Name Frugalismus geht auf den Blogger Oliver Noelting zurück, der eine Begrifflichkeit für die aus den USA stammende Bewegung finden musste. Dort geht sie auf den im Jahr 2005 bereits mit 30 Jahren in Ruhestand gegangenen Blogger Peter Adeney zurück, der über seinen Weg auf seinem Blog Mr. Money Mustache berichtet und seine Anhänger sich daher Mustachians nennen. Zehn Jahre später startete Noelting sein Blog, das er „Frugalisten“, also „Die Sparsamen“, nannte – eine sachliche, aber auch bessere Wahl als die direkte Übersetzung: Oberlippenbärtige. 

Der Frugalismus versteht sich als Bewegung, die sich minimalistischer Mittel bedient, um eine genügsame Form der finanziellen Unabhängigkeit von der Erwerbstätigkeit zu erreichen: Spare so viel Geld, wie es dir möglich ist, und lege es in Aktien, Anleihen oder Immobilien an, von denen du weit vor Erreichen des Rentenalters sparsam, aber gut leben kannst. Sein Blog ist sehr lesenswert und inspirierend, und hat in mir das Interesse geweckt, zumindest einmal mit seinem Ausgabenbuch zu experimentieren, das er als Grundlage vieler Berechnungen zur Verfügung stellt. Ich bin gespannt, wie viel Ansparpotential bei meiner Lebensweise noch gegeben ist. Mr. Frugalist spart ca. siebzig Prozent seines Einkommens an. Das ist gewaltig, und den Bildern des Blogs zufolge scheint er nicht unglücklich zu sein. Mit 40 möchte der heute 29-jährige in Rente gehen. Das kann ich durch Fristüberschreitung nicht mehr, wäre aber auch nicht mein Ziel. Ich habe das Glück, einen Job zu haben, der mir Spaß macht, und mir auf anderen Wegen die Freiräume geschaffen, um mich selbst zu verwirklichen und ausreichend Freizeit zu haben. Aber vielleicht kann ich mit seinen Methoden noch das eine oder andere Einsparpotential entdecken, um meinen Reduktionismus voranzutreiben. Oder meinen Nonkonsumismus. Verwirrend? Ich weiß! Aber wer soll bei so vielen -ismen in diesem Text den Überblick behalten?

Als erste Konsequenz ziehe ich mir nun keinen 50-Cent-Kaffee mehr im Büro, sondern trinke konsequent meine zwei werktäglichen Tassen Selbstgemachten. Nach der 752er-Regel bringt mir das nach zehn Jahren 2.857 Euro, und das in Bio-Qualität. Wer Dreisatz kann, mag gerne errechnen, was meine Kaffeebohnen kosten ...zwinker!

Sonntag, 9. September 2018

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Mit einer guten Freundin im Eiscafé. Ich hatte einen Fruchtbecher und sie einen Schluck Apfelschorle - wie immer 😉 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Warum nicht mal etwas zurückgeben, wo wir ihnen doch so viel nehmen 🤗 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #wespe #wasp #animalcare #tierschutz #giveback

Sonntag, 2. September 2018

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In der aktuellen Ausgabe des Streifzug-Magazins der Wetterauer Zeitung werde ich als Green Blogger vorgestellt. Schön geworden. Lest mal rein - liegt in jeder Kneipe und bei jedem Friseur aus 😉
Beim Friseur habe ich sie übrigens nicht gelesen 😂
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Online findet ihr das Porträt unter https://www.wetterauer-zeitung.de/mehr/streifzuggiessen/streifzug/Streifzug-So-lebe-ich-ohne-Kuehlschrank;art4248,477745
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#greenblogger #bloggerlife #bloggerlifestyle #portrait #porträt #wetterauerzeitung #streifzug #magazin #zerowaste #zerowastelifestyle #lowwaste #noplastic #vegan #vegano #veganlifestyle #minimalist #minimalism #minimalismlifestyle #degrowth

Samstag, 1. September 2018

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Ich bin überrascht: Es gibt doch tatsächlich Veganes am Autohof 🤗 Heute in Guxhagen an der A7: Veganer Burger mit Fritten 🍔🍟 #burger #frenchfries #autobahn #unterwegs #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat

Dienstag, 28. August 2018

Zwischen Pest- und Cholera - Plastik und Papier im Versandhandel


Ich bin unter die Onlineshopbetreiber gegangen und  biete mein Kinderbuch als signierte Ausgabe über eine eigene Homepage an. Und damit beginnt das Dilemma: Wie versenden? Luftpolsterfolie? Aber halt! Als Plastikmüllvermeider eine Umverpackung aus Plastik wählen? Das geht doch nicht! Ein Papierumschlag? Er würde das Buch während des Transportes nicht ausreichend schützen. Ich möchte, dass es in unversehrtem Zustand bei meinen jungen Leserinnen und Lesern ankommt. Wer kann schon die Vorstellung tränengefüllter Kinderaugen ertragen? Ein Versandumschlag aus dicker Pappe, ähnlich wie sie der große Versandhändler mit A benutzt? Großartig, dachte ich. Problem mit dem Kunststoff gelöst. Dann entsann ich mich der Debatte um die Umweltfreundlichkeit von Papier- im Vergleich zu Plastiktüten. Bereits vor drei Jahren hatte Bayern 1 seinen Umweltkommissarermitteln lassen, dass die Herstellung von Papier fast doppelt so viel Energie benötigt. Hinzu kommt, dass die Luftpolsterfolie durch Lufteinschlüsse im Plastik schützt, während die Pappe ihren Schutz durch ein Plus an Material realisiert. Dadurch wird sie ein Vielfaches schwerer, und das Mehr an Gewicht, bedeutet ein Mehr an Kraftstoff für den Postversand. Nicht nur, dass die Produktion der Pappe also energieintensiver ist, gerade der Versand macht die Ökobilanz so schlecht. 

Was tun? Ein wenig Plastik, das aber Jahrhunderte braucht, um zu verrotten, und fossile Ressourcen verschwendet, oder Papier und Pappe, die ein Vielfaches an Energie verbrauchen und damit deutlich mehr CO2 in die Atmosphäre geben? Ich erinnerte mich an die Worte eines Chemikers während einer Podiumsdiskussion, der Plastik als „festes Erdöl“ bezeichnete und sich dafür aussprach, es grundsätzlich thermisch zu verwerten. Sein Argument: Solange wir ohnehin noch Erdöl zur Energiegewinnung nutzen, ist es energetisch günstiger, es zu verbrennen, als es zu recyceln. Kann ich also doch etwas Plastik in Kauf nehmen? 

Kurz vor der Entscheidung für die Luftpolsterfolie, traf ich mich mit einer befreundeten Biologin. Was, wenn der Hersteller der Pappe seinen Strom aus regenerativen Quellen bezieht, warf sie ein, und nicht zu 40 % aus Kohle, wie es derzeit im Bundesgebiet der Fall ist? Immerhin ist der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung in den letzten fünf Jahren kontinuierlich von 23,5 auf 36,2 Prozent gestiegen. Die regenerativen haben im Jahr 2017 für die Vermeidung von 138 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten gesorgt, indem sie die klimaschädlichen Quellen verringert haben. Die Gewinnung einer Kilowattstunde Strom aus Braunkohle setzt 980 bis 1.230 g CO2-Äquivalente frei, Wasser- und Windkraft nur zwischen vier und 16 Gramm. Wenn ich also einen Hersteller fände, der seine Pappe mit Wind- und Wasserkraft herstellt, verringerte sich der Nachteil durch den doppelt so hohen Energieverbrauch bei der Produktion auf gut ein Fünfundzwanzigstel der Produktionskosten des Luftpolsterfolienherstellers. Allerdings ist die Pappe zehnmal schwerer – sie wäre also nur zweieinhalbmal weniger CO2-intensiv. Immerhin! Allerdings bedeutete das auch, dass das Postauto mit einem Elektromotor ausgestattet sein müsste, der mit erneuerbaren Energien gespeist werden müsste. Währenddessen müsste der Hersteller der Luftpolsterfolie den Standardstrommix beziehen und auf Postfahrzeuge mit Verbrennungsmotor bestehen. 

Himmel, es könnte so einfach sein! Vielleicht mache ich einfach eine Buchhandlung auf. Mit nur einem Buch. Das aber mit Signatur. Und auf Ökopapier!

Montag, 27. August 2018

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Heute war ein Filmteam von Sat1 für einen Beitrag zum Thema "Plastikfrei Einkaufen" bei mir. Wir waren im @regenbogen_friedberg einkaufen, und der Kassenbon ging an den Sender. Wenn ich das alle zwei Tage machte, reduzierten sich meine Haushaltskosten fast auf Null. Also, ARD, ZDF, HR, RTL 😂 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Es gab Seitansteak mit Champignons an einer Salbei-Hafersahne, dazu einen knackigen Salat mit Kirschtomaten und Paprika 🤗 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #seitan #mushrooms #champignons #salad #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat

Dienstag, 21. August 2018

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Am Freitag durfte ich wieder einen veganen Kochworkshop leiten. Dieses Mal im Bioladen in Bad Nauheim. An meiner Seite war der Bio-Pionier Leo Gärtner, der meine Hinweise zum veganen Kochen mit Erkenntnissen zu den gesundheitlichen Vorteilen einer veganen Ernährung bereichert hat. Wir haben zusammen kalte Gurkensuppe – super bei diesem Wetter –, „Käsesoße“, Lebenswurst und Energiekugeln gemacht. Die Rezepte sind noch nicht alle im Blog zu finden. Wenn ihr den Begriff „Käsesoße“ im Blog eingebt, findet ihr zumindest jedoch dieses ☺ Der Rest folgt in Kürze. Bis dahin viel Spaß beim CO2-emissionsreduzierten Nachosdippen ;-) #workshop #kochkurs #cooking #foodie #bioMarkt #biowoche #badnauheim #wetterau #wetteraukreis #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat

Dienstag, 14. August 2018

Über alles, nur nicht Klimawandel


Ich möchte nicht über den Klimawandel schreiben. Es ist viel zu heiß. Lieber schreibe ich über Ernährung. Rein pflanzliche, versteht sich. 

Rund zwei Drittel aller vom Menschen genutzten Flächen dienen der Tierhaltung. Wussten sie das? Beginnend mit dem Anbau von Futtermitteln – 40 Prozent der Weltgetreideernte und 85 Prozent der Sojaernte gehen an Nutztiere –, endend mit dem Flächenverbrauch für die Tierhaltung. Bei der Recherche fiel mir ins Auge, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen weit weniger CO2 aus der Atmosphäre binden als die natürliche Vegetation. Rund sieben Kilo pflanzliches Protein benötigen wir im Schnitt, um ein Kilogramm tierisches Protein zu erhalten. Die nötigen Anbauflächen bringen einen extremen Flächenverbrauch mit sich, um überwiegend eine Geschmacksfrage zu befriedigen. Eine Studie von Schmidinger und Kollegen, bereits 2012 im  International Journal of Life Cycle Assessment veröffentlicht, kam zum Ergebnis, dass beispielsweise brasilianisches Rindfleisch unter Einberechnung des Flächenverbrauchs gut 25mal klimaschädlicher ist, als bisher angenommen. Eine niederländische Studie kam drei Jahre zuvor zu dem Ergebnis, dass wir uns bis zum Jahr 2050 80 Prozent der Klimastabilisierungskosten - 32 Billionen US-Dollar - sparen könnten, wenn wir auf die Nutztierhaltung verzichteten. 

Oh, jetzt schreibe ich doch über das Klima. Möchte ich nicht. Ich habe gerade 33 Grad Celsius in meiner Dachgeschosswohnung. Dann schreibe ich eben über ökologische Ernährung, wenn die Ernährung mit Fleisch offenbar doch ein Klimathema ist. Die ist zwar etwas teurer, aber dadurch, dass ich am Tierischen spare, kann ich mir das wie jede und jeder andere auch leisten. Wussten Sie, dass rund 80 Prozent der Lachgas-Emissionen in Deutschland aus der Landwirtschaft stammen? Sie war nach Daten des Umweltbundesamtes im Jahr 2016 mit einem Anteil 7,2 Prozent der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen. Das Lachgas stammt aus der Verwendung mineralischer Stickstoffdünger und Wirtschaftsdünger, die beim ökologischen Landbau keinen Einsatz finden. Bio-Lebensmittel sind daher deutlich klimafreundlicher. Ein Kilogramm Kartoffeln aus konventionellem Anbau trägt nach Rahmann und Kollegen, „Klimarelevanz des ökologischen Landbaus – Stand des Wissens“, Agriculture and Forestry Research 1/2 2008, 197 g CO2-Äquivalente in die Klimabilanz ein, ein Kilogramm aus ökologischem nur 136 g (-31 %); ein Kilogramm konventionelles Rindfleisch übrigens 13.303 g und ökologisches 11.371 g – unter Einberechnung des Landverbrauchs vermutlich sogar das Doppelte.

Jetzt bin ich ja schon wieder beim Klima. Die Sonne schlägt ganz schon aufs Hirn. Ich sollte mich in den Flieger setzen und ins Kühle Island flüchten. Die Lufthansa bietet glücklicherweise vegane Mahlzeiten an und hat vor einigen Jahren als erste Fluggesellschaft weltweit den Einsatz von Biotreibstoff im regulären Flugbetrieb erprobt. Nach Daten des Umweltbundesamtes emittiert eine Flugreise übrigens 214 g Treibhausgase pro Personenkilometer (Reisebus: 32 g, Fernverkehr/Bahn: 37 g; PKW: 140 g). Wussten Sie das? Bis nach Reykjavik sind es 3.250 Kilometer und damit 695,5 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Person. Das ist so viel wie bei 26 Kilogramm konventionellem Rindfleisch oder fünf Tonnen Kartoffeln aus ökologischem Anbau freigesetzt wird.

Vielleicht bleibe ich doch lieber zuhause, esse entspannt eine fleischlose Bio-Gemüse-Mahlzeit und schreibe etwas über das Klima. Einfacher geht es wohl nicht, etwas fürs Klima zu tun.

Samstag, 11. August 2018

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Heute ist ein sehr schöner Bericht über meinen "plastikfreien" Weg in der FAZ 
Habt ihr ihn lesen können? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Ein schönes Wochenende euch allen!

#faz #frankfurterallgemeinezeitung #frankfurterallgemeine #frankfurt #zerowaste #lesswaste #lowwaste #müllfrei #keinmüll #unverpackt #plasticfree #plastikfrei #gogreen #nachhaltig #nachhaltigkeit #nachhaltigleben #sustainable #sustainability #sustainableLifestyle #zerowastelifestyle #eco #selbstversuch #saveourplanet #savetheplanet #ourplanetourhome #waronwaste #motherearth  #goingzerowaste #refuse #reuse

Mittwoch, 8. August 2018

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Ihr Lieben, am 16. und 17. August, je 17:00 Uhr, gestalten Leo Gärtner und ich zwei vegane Kochabende. Würde mich freuen, euch Menschen dort zu sehen ❤️

Anmeldung im Biomarkt in Bad Nauheim unter kontakt@biomarkt-badnauheim.de

#vegankochen #kochkurs #badnauheim #bio #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat

Freitag, 3. August 2018

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Ich hatte gerade ein großartiges veganes Eis: Spinat-Birne, Physalis und Stachel-Anone ☺️ Wenn ihr in der Nähe seid, dann schaut mal bei Heisszeit in der Gießener Plockstraße vorbei... und fragt für mich, was eine oder ein Anone ist 😂 @heisszeit.giessen #eis #Eiscreme #ice #icecream #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie #idonteatanimals #meatless #giessen #heisszeit

Dienstag, 31. Juli 2018

Gefillte Fisch gefällig? Plastikmüll in Meer und Strand


Vor einiger Zeit las ich, dass die Müllbelastung an den deutschen Küsten besorgniserregend sei. Ist sie das nicht weltweit? Fünf große Plastikmüllstrudel in den Weltmeeren, der größte davon, der „great pacific garbage patch“ so groß wie Mitteleuropa. Da hilft es auch nicht, die Größenverhältnisse schön zu rechen. Es stimmt zwar, dass 140 Millionen Tonnen Plastikmüll von den Weltmeeren auf das Usa-Wellenbad umgerechnet nur ein bis zwei Teilchen pro Schwimmbecken sind, aber was hilft das dem Strand? In unserem Stadtbad gibt es Filter, und der Müll verschwindet. Am Meer filtert der Sandstrand, und der Müll bleibt am Strand. Das sind dann 389 Müllteile pro 100 Meter Küstenlinie allein an den deutschen Küsten. Wir schimpfen über die Anreinerstaaten der südasiatischen Meere, denn die waren immer öfter mal wegen verschmutzter Strände in den Nachrichten. 

„Ja, ja, die da drüben, die haben‘s nicht so mit der Müllentsorgung!“, hört man sich dann sagen, während man ruhigen Gewissens seine Chipstüte öffnet und ein Schlückchen Cola aus der PET-Flasche trinkt. „Wir recyceln ja! Und an die Nordsee müssen wir ja nicht. Wir fliegen im Urlaub nach Ägypten! Da sind die Strände sauber!“ Stimmt! Sind sie aber nur, weil allmorgendlich große Räumfahrzeuge verkehren, die den Sandstrand filtern. Ein Bisschen wie im Usa-Wellenbad, nur im großen Stil. Danach muss man schon genau hinschauen, um festzustellen, dass der Sand schon längst eine untrennbar gewordene Mischung aus Silicium und Plastikkügelchen geworden ist. Plastik baut sich erst nach Hunderten von Jahren ab, aber immerhin wird es Jahr für Jahr kleiner, während es im Meer der Witterung und der Reibung ausgesetzt ist. So klein, dass es sich vom Sandkorn in der Größe nicht mehr unterscheidet, und so klein, dass Fische es nicht mehr von Plankton unterscheiden können. Wäre es also eine Lösung, mehr Fisch zu essen? Dann käme das Plastik zu uns zurück. „Return to sender!“, singt da der Friedberger und Bad Nauheimer in Erinnerung an den King. 

Wenn man den Müll an unseren Stränden auf die Herkunft untersuchte, würde man vermutlich feststellen, dass ein Großteil davon nicht durch den Wind vom Festland eingetragen oder durch die Nord- und Ostseeschiffahrt eingebracht wurde, sondern vermutlich auch schon in Ägypten am Strand gelegen hat - vor den Räumfahrzeugen und uns quasi. Ein weiterer Teil wird aus Indonesien stammen, wo es den schmutzigsten Fluss der Welt gibt, oder war zuvor zu Besuch auf der Insel Henderson, nahe Neuseeland, die es mit 38 Millionen Plastikteilen zum Titel der verschmutztesten Insel der Welt brachte, bevor die Reise mit Wind und Wasser weiterging. Auf den unbewohnten Inseln gibt es halt kein Interesse an Räumfahrzeugen. Es liegt ja auch niemand an den Stränden. Bis auf die Tiere der Insel natürlich, aber die haben sich bislang noch nicht beschwert. 

Was bedeutet das für uns? Wir können nicht so viel Fisch essen, dass das ganze Plastik wieder aus den Meeren herauskommt. Insbesondere weil jährlich 13 Millionen Tonnen Plastikmüll hinzukommen und die Fischbestände ohnehin immer stärker schrumpfen. Was geht es uns an, wenn wir doch unseren Müll recyceln? Viel! Wenn die großen Industrienationen ihre Innovationskraft nutzen, um den Konsumentenwunsch nach mehr Verpackungsfreiheit zu erfüllen, werden diese Techniken sich weltweit etablieren. Ich persönlich mag keinen gefillten Fisch, und das sagt nicht der Veganer, sondern der Mensch, der will, dass auch seine Enkelkinder keinen Plastikfisch essen müssen. 

Sonntag, 29. Juli 2018

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Mein Rezept für einen guten Start in den Tag. Gerade bei der Hitze 😎 Tee aus Ingwer, Kurkuma und Pfeffer. Fünfzehn Minuten ziehen lassen, dann den Saft einer halben Zitrone dazu, und der Tag kann kommen ☺️ Gerade für Sportler toll, da es eine entzündungshemmende Wirkung hat 😉 #ingwer #ginger #curcuma #kurkuma #pfeffer #pepper #tea #tea #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #veggie

Mittwoch, 25. Juli 2018

Daily Insta


Bei meinem Umzug vor zwei Jahren hatte ich mich bewusst gegen den Kauf einer eigenen Waschmaschine entschieden. Eine Maschine, die nur alle zwei Wochen genutzt wird, zu kaufen, erschien mir so unglaublich unökologisch und eine solche Ressourcenverschwendung zu sein 😮 Seitdem wasche ich bei Freunden und bezahle mit mitgebrachten Brötchen für ein entspanntes, gemeinsames Frühstück, währenddessen deren Maschine für mich läuft, oder ich suche wie heute einen Waschsalon auf... und sitze derweil mit einem Buch im Café 😊 Das Ökoleben führt offenbar zu sehr viel Müßiggang 😉 Übrigens wasche ich dadurch nur noch alle drei Wochen einmal und trage meine Sachen länger. Doppelter Gewinn für die Umwelt 🤗 #minimalismus #minimalism #ökologisch #öko #eco #ecologic #ecolife #bewusstleben #waschmaschine #waschsalon #shareconomy #sharing #teilen #wenigeristmehr #einfachleben #nachhaltigkeit #nachhaltig #nachhaltigleben #sustainable #sustainability #sustainableliving #sustainableLifestyle #reduce #reduzieren #environment #umwelt #umweltschutz #ressourcenschonung #wohlstandsrückbau #postwachstumsökonomie

Sonntag, 22. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (7)


Freitag hatte ich meinen siebten Tag ohne Smartphone und ohne Soziale Netzwerke. Als ich abends zu Bett ging, war ich gespannt, was nach dem Erwachen passieren würde, wenn meine selbst auferlegte Abstinenz enden würde. 
Morgens schnappte ich mir erwartungsgemäß gleich mein Smartphone, ging ins Hotelrestaurant und fotografierte sofort mein Frühstück. und dann ... dann ... dann steckte ich es wieder ein. Kein Instagram-Post, nichts auf Facebook und auch Whatsapp habe ich ruhen lassen.

Die überraschende Antwort auf die spannende Frage: Nichts ist passiert! Ich hatte nicht einmal den Drang, meine verpassten Nachrichten der letzten sieben Tage sofort zu checken. Der Drang setzte auch zur Mittagszeit nicht ein, und auch am Abend war da kein Bedürfnis zu spüren. Um sieben Uhr siegte aber dann zumindest die Neugierde, wie viele Nachrichten es dann wohl in dieser Woche gewesen sein mögen. 471 (215 Instagram*, 98 Facebook, 85 Whatsapp, 73 Emails) Nachrichten und Benachrichtigungen durfte ich am Rechner checken und gegebenenfalls beantworten; also auf die Woche bezogen fast 70 (!) pro Tag. Gebraucht habe ich ... weniger als drei Stunden (164 Minuten). 
Angenommen meine im ersten Post geschätzten vier Stunden, die ich täglich mit Smartphone und Sozialen Netzwerken beschäftigt bin, treffen zu, dann wäre das eine Zeitersparnis von über 90 Prozent. Damit hätte ich nie gerechnet!


Die Frage ist natürlich, ob die Nachrichten auch außerhalb der besonderen Bedingungen der Urlaubszeit so lange unbeantwortet bleiben können. Auch hier gab es spannende Erkenntnisse. Ich habe die vier genannten Kommunikationsformen/Sozialen Netzwerke einzeln nach Bearbeitungszeit und Relevanz ausgewertet . 
Die Bearbeitungszeit war die Zeit, die ich benötigte, um alle Nachrichten und Benachrichtigungen eines Mediums zu sichten und gegebenenfalls zu beantworten. Relevant war eine Nachricht oder Benachrichtigung in einem Medium, wenn sie an mich persönlich gerichtet war oder Informationen enthielt, die mich interessierten. Nicht relevant waren solche wie Spam oder Systembenachrichtigungen über Likes und Follower.

Die geringste Relevanz hatten Instagram (13,6 %, mehrheitlich Systembenachrichtigungen, keine persönlichen Nachrichten) und Emails (38 %, viel Spam), gefolgt von Facebook (52 %, viele Systembenachrichtigungen und Benachrichtigungen von Facebook mit dem Ziel, mich als Werbekunden zu mehr Absatz zu bringen) und Whatsapp (72 % Relevanz).


Interessanterweise lag jedoch die Bearbeitungszeit bei Instagram am niedrigsten (1,8  Sekunden pro Nachricht/Benachrichtigung), was daran liegt, dass Instagram Likes und Follower zusammenzufassen beginnt, wenn man einige Zeit keine Aktualisierungen abgerufen hat.

Die Bearbeitungszeit von Whatsapp und Facebook lagen mit durchschnittlich 30 Sekunden pro Benachrichtigung/Nachricht gleich, was bei Facebook teils auch der Zusammenfassung geschuldet ist ("20 Personen gefällt dein Beitrag ...") und bei Whatsapp an der schnellen Lesbarkeit liegt.
Am längsten brauchte ich für meine Emails (im Schnitt 50 Sekunden) - Schuld ist hier natürlich, dass Emails ausformuliert sind und zumeist deutlich gehaltvoller als die Nachrichten in den Sozialen Netzwerken.

Ich habe daraus folgenden künftigen Umgang für mich herauskristallisiert:
  • Instagram rufe ich nur noch einmal die Woche ab, da die Relevanz niedrig ist und auch die Bearbeitungszeit gering.
  • Facebook reicht es, zwei- oder dreimal pro Woche abzurufen, jedenfalls an Tagen, an denen ich etwas gepostet habe. Die Relevanz liegt nur unwesentlich über 50 % und die Bearbeitungszeit im Mittelfeld.
  • Whattsapp rufe ich zweimal täglich ab, da die Relevanz die höchste ist. Dringende Angelegenheiten können ja per Telefon erledigt werden.
  • Emails rufe ich künftig einmal täglich abends ab, wenn ich sie am Rechner statt auf dem Smartphone bearbeiten kann, was schneller geht. Die Relevanz ist zwar relativ niedrig, dafür ist die Wichtigkeit der relevanten Nachrichten in der Regel deutlich größer gewesen, als die der Benachrichtigungen und Nachrichten der sozialen Netzwerke.

Dadurch sollte ich weiterhin eine große Zeitersparnis haben und mir viel Energie und Fokussierung für kreative Prozesse bewahren können.

Zum Schluss kann ich jedem empfehlen, so eine Urlaubswoche ohne Smartphone und ohne Facebook & Co. zu machen. Nicht nur um vielleicht auch festzustellen, wie wenig Relevanz viele der Banachrichtigungen haben (das mag individuell verschieden sein), sondern gerade um sich vor Augen zu führen, wie es um die Wichtigkeit mancher Nachrichten bestellt ist. Viele erledigten sich mit der Liegezeit von selbst und manche ließen mich schmunzeln: Einige stellten mir Fragen, deren Antworten zeitkritisch waren. Nur einer von jenen kam auf die Idee anzurufen, um die Frage zu klären. Verlernt oder war die Frage doch nicht so wichtig?

Das heißt natürlich nicht, dass ich ab jetzt nicht mehr schaue, was auf anderen Kanälen/Profilen/Status so los ist. Ich lasse mir nur nicht mehr von den Apps diktieren, wann ich etwas abzurufen habe - Klingeltöne, Vibrationen und LED-Licht sind zu Benachrichtigungen der Apps nun deaktiviert. Herr meines Surfverhaltens bin ich zum Glück noch.
Und natürlich werde ich auch weiterhin mein Essen fotografieren und posten, so wie ich es oben heimlich gemacht habe und frech behauptet, ich hätte es nicht gemacht. GRINS!



* 1.177 Benachrichtigungen aus einer Werbeanzeige für Fionrirs Reise habe ich ausgeklammert, da sie zu einer Verzerrung geführt hätten.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (6)


Seit ich vor fast drei Jahren beschlossen hatte, meine Smartphonenutzung Regeln zu unterwerfen, hat sich viel getan. Ich blogge häufiger und bin mit Facebook stärker und seit einem halben Jahr auch mit Instagram vernetzt. Zudem bewerbe ich mein Buch über die Sozialen Netzwerke und auch Hilfsaktionen, die ich unterstütze, wie Projekt200Plus, verlangen nach Betreuung der Accounts.

Leider zeigt sich hier, dass das, was ich 2015 noch als Vorteil angesehen hatte, nämlich abends keine Nachrichten mehr beantworten zu müssen, da ich das ja unterwegs in der Bahn machen könne, ein Trugschluss war. Mitnichten hat mein mobiler Smartphone-Büro-Betrieb dazu geführt, dass ich mehr Freizeit habe - im Gegenteil: Es hat dazu geführt, dass ich heute sehr viel mehr in meiner Freizeit an freiwilliger und ehrenamtlicher Arbeit bewältige als noch vor drei Jahren. Mit der Folge, dass sich Kopf und Körper nie wirklicher Pausen hingeben können.

In diesen Urlaubstagen ohne aktiviertes Smartphone habe ich gelernt, wie viel Freizeit ich eigentlich habe. Nun gilt es, langsam wieder in den Normalbetrieb überzugehen, und die gewonnenen Erkenntnisse auch nachhaltig zu archivieren. Ich habe heute mein Smartphone wieder ein-, dafür die Benachrichtigungen ausgeschaltet. Damit bleibe ich Herr meines Smartphones, und ich bin es, der den Impuls setzt, wann ich Nachrichten abrufe - und kein Blinken, Klingeln oder Vibrieren. Abrufen werde ich die Nachrichten erst in zwei Tagen, und dann bin ich gespannt, wie viele der Nachrichten tatsächlich wichtig waren und wie viel Zeit ich brauche, um die Benachrichtigungen von einer Woche zu sichten und zu beantworten, wo es noch nötig ist. Weit über 250 Benachrichtigungen sind es inzwischen, die mein Smartphone mir anzeigt.

Meiner Abschlussarbeit am zweiten Band von Fionrirs Reise hat es jedenfalls sehr gut getan, das Smartphone auszulassen. Ich habe nur noch zwei Kapitel übrigen, bis mein Manuskript zum Reimheim-Verlag gehen kann.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (5)


Ich muss feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, Langeweile nicht nur auszuhalten, sondern als Möglichkeit zur Regeneration wieder zu schätzen zu lernen. In den Phasen, in denen ich nicht konzentriert genug war, um einer sinnvollen Arbeit nachzugehen, hatte ich bislang immer das Smartphone in die Hand genommen. Ich komme gut voran, mein zweites Kinderbuch final zu überarbeiten. Heute bin ich immerhin bei Kapitel 20 angelangt. Das ist eine Arbeit, die voller Aufmerksamkeit bedarf, schließlich sollen übersehene Fehler, logische Brüche oder ungelenke Sätze nicht das Lesevergnügen mindern. Ich habe mir Bücher für die Zeiten der Zerstreuung mitgenommen, doch zu lesen, während ich gerade gelesen und korrigiert habe, ist nicht wirklich ein probates Mittel der Erholung. 

Ich habe mich darin geübt, nur zu sitzen und nichts zu tun. Erstaunlicherweise hat das den Drang geweckt, zum Smartphone zu greifen, und das obwohl ich nun schon den fünften Tag ohne bin und es konsequent im Flugmodus habe. Zur Sicherheit habe ich es im Hotelzimmer gelassen, als ich mich in den Garten begeben hatte. Nun war das Verlangen noch größer. Ich war verwirrt. Wie konnte das sein, obwohl ich doch inzwischen hunderte von Benachrichtigungen erfolgreich ignoriert haben musste? Es dauerte etwas, bis ich dahintergekommen war: Die Uhr! Irgendwie hatte mein verfressener Gastralbereich Angst in mir gepflanzt, ich könnte eine Mahlzeit im Hotel verpassen (ist sehr lecker hier!). 
Kaum, dass ich wiederentdeckt hatte, dass auch mein Ebook-Reader in der Lage ist, die Uhrzeit anzuzeigen, war das Verlangen nach dem Smartphone weg. Dadurch wurde mir wieder in Erinnerung gerufen, wie viele Funktionen das Smartphone neben Kommunikation und Unterhaltung erfüllt: Uhr, Wecker, Navigator, Kalender, Notizbuch, Lexikon, Wörterbuch ... 

Das erklärt auch die Szene, die ich gestern in einem Diner erlebt hatte. Am Nachbartisch saß eine Frau in meinem Alter, ihr gegenüber offenbar ihre Mutter. Sie holte ihr Smartphone aus der Handtasche hervor und hielt es ihrer Mutter mit den Worten "Schau mal, wie heiß!" entgegen. Ihre Mutter hielt die Hand daran und fast hatte ich geglaubt, sie würde "Oh, das Kleine hat Fieber!" antworten. So schlimm wurde es nicht, aber ich glaube, es steckte ernste Sorge dahinter. Was macht man, wenn der heiße Akku, das Gerät in die Funktionsunfähigkeit zwängt. Weg wären Navigation, Kalender und all die Annehmlichkeiten dieses kleinen Wunders.
Das Schlimmste, das passieren könnte, wäre aus meiner Sicht von geradezu lebensbedrohlicher Fatalität: Ich könnte eine Mahlzeit verpassen!

Dienstag, 17. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (4)


Ja, ich gebe es zu: Der Kommunikationsdruck ist ungebremst hoch. Zwar bin ich inzwischen soweit, dass es mir nahezu gleichgültig ist, dass ich mein Smartphone in der Tasche habe. Es kümmert mich nicht, dass ich es nur vom Flugmodus befreien müsste, um zu wissen, wer alles was auch immer von mir wollte. Jedoch fallen mir zwischendurch immer wieder Dinge ein, die ich andere gerne fragen oder ihnen mitteilen würde. 

Da ist zum Beispiel, dieser Künstlerkollege mit seinen Wortspielen, dem ich gerne inzwischen zwei witzige Fotos mit wortspielerischen Firmennamen zusenden würde - ich spare mir das für das Wochenende auf; vielleicht kommen ja noch welche hinzu. 
Dann ist da dieser besondere Mensch, dem ich am liebsten ständig Nachrichten senden würde. Wir haben das kanalisiert und telefonieren abends, was verständlicherweise viel schöner ist. Diese Nähe kann keine Textnachricht, kein noch so schönes Foto und auch keine Sprachnachricht erreichen. Und da die Zeit, bis wir spät abends endlich telefonieren, so endlos langsam zu vergehen scheint, schreibe ich wieder Briefe. Ich glaube, ich war 16 Jahre alt, als ich zuletzt täglich Briefe schrieb - aber damals gab es ja auch die SMS noch nicht. 

Im übrigen habe ich heute Morgen, als ich kurz auf dem Smartphone Öffnungszeiten eines Museums recherchierte, festgestellt, dass ich inzwischen 91 persönliche Nachrichten via Whatsapp, Messenger und Email empfangen, aber nicht einen Telefonanruf verpasst habe. Hmmmm?

Ich habe inzwischen übrigens nur noch zehn Kapitel vor mir, dann habe ich meinen Arbeitsurlaub erfolgreich abgeschlossen, und der zweite Band von Fionrirs Reise liegt in der Endversion vor und kann zum Reimheim-Verlag. Ich freue mich sehr, dass es so gut voran geht.

Minimize me - Was ich vom Mimimalismus erwarte!


Ich finde die Minimalistenszene spannend: Menschen, die sich nicht nur dem Konsum gegenüber kritisch sind, sondern auch solche, die versuchen, mit möglichst wenig Besitz auszukommen, finden sich dort. Ich selbst rechne mich dazu. Was das Ziel ist, das muss jeder für sich selbst herausfinden. 

Ich persönlich bin minimalistisch, was meinen Müll anbelangt, und versuche minimalistisch zu sein, was meinen Energieverbrauch und meinen Besitz angeht, besonders was meine Kleidung anbelangt. Letztgenanntes ist tatsächlich gar nicht so einfach. Schon mehrfach habe ich Kisten mit Kleidung zum Roten Kreuz gebracht, doch noch immer fülle ich mehr als zwei Doppelschränke. Es sammelt sich halt so einiges im Laufe der Jahre an. Warum reduzieren, mag man sich nun fragen. Die Antwort ist einfach: Jedes ungetragene Kleidungsstück ist ein doppelt produziertes. Ein anderer könnte es tragen, wenn es nicht in meinem Schrank hinge, statt eines neu zu kaufen. Und falls es niemand tragen wollte – schließlich hängt es nicht ohne Grund ungetragen dort – könnte es zumindest weiterverarbeitet werden. Fußmatten werden häufig daraus. Dann kann endlich wieder jemand ernsthaft sagen, er stünde auf meine Kleidung. 

Dasselbe gilt letztlich für alles Ungenutzte im Haus: Das alte Handy, das du nur aufhebst, weil das neue ja mal kaputt gehen könnte, die ungenutzte Küchenmaschine, die die Küchenarbeit so einfach macht, das noble Kaffeeservice, das du nur aufhebst, falls die Schenkenden – Tante Emma und Onkel Egon –, mal zu Besuch sind. Doch ehrlich: Wenn das Smartphone runterfällt, wirst du nicht zum letzten Handy zurückkehren, die Küchenmaschine bleibt ungenutzt, denn den Kuchenteig hast du schneller mit dem Handrührgerät zubereitet, und auch Emma und Egon werden nicht kommen, denn weder magst du die beiden, noch mögen sie deinen Kuchen. Also weg damit (mit den Geräten, nicht den Verwandten) und entweder jemandem anbieten, der sie auch nutzen würde, oder gleich damit zum Wertstoffhof, wo die Rohstoffe recycelt werden können. Selbst wenn es nichts zu recyceln gäbe, wäre die thermische Verwertung zur Energiegewinnung viel sinnvoller, als all diese Dinge ungenutzt in Schränke zu sperren. 

Die Befreiung vom Überfluss bedeutet auch, sich selbst seelisch zu befreien. Wie oft stehen wir vor unaufgeräumten Schränken mit ungenutzten Dingen und sagen uns: Man müsste mal…! Man müsste mal aufräumen, müsste mal ausmisten oder müsste all das mal wieder nutzen. Weg mit allem, was wir ein Jahr nicht mehr in der Hand hatten. Und dann auch gleich weg mit dem leeren  Schrank. Ein Möbel weniger, das wir abstauben müssen, und ein Quäntchen Zeit mehr, die wir sinnvoller verbringen können. 

In einem Minimalistenforum las ich kürzlich, dass viele sogar auf ihr Bett verzichten. Sie haben oft eine dünne Rollmatratze und schlafen auf dem Wohnzimmerboden. Zuerst erschloss sich mir die Sinnhaftigkeit nicht. Ich dachte mir: Was mache ich dann mit meinem leeren Schlafzimmer? Die Antwort kam Sekunden später von selbst. Ich würde es abschaffen. Ein Zimmer weniger zu mieten, weniger zu bezahlen, zu beheizen, zu putzen. Wer mit einer Matratze, die tagsüber einfach zur Seite gestellt ist, auskommt, spart Geld, Energie und Zeit. In meinem Fall bedeutet es allerdings auch, drei Kleiderschränke leeren zu müssen. Ich könnte natürlich auch einfach die Schranktüren abmontieren und von dem ansonsten möbellosen ehemaligen Schlafzimmer behaupten, es sei ein begehbarer Kleiderschrank. Ganz der Minimalist, der Herr Arnold!

Montag, 16. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (3)



Etwas anderes als das Smartphone längere Zeit in der Hand zu halten, muss ich erst wieder lernen. So ein Buch braucht sehr viel Konzentration. Das ist etwas anderes mit diesen bequemen Nachrichtenhäppchen: Hier eine kurze Textnachricht, da ein augenfälliges Bild, hier ein kurzweiliges Video, da ein schlaues Meme. Im Handumdrehen sind ein, zwei Stunden vergangen. Meist weiß ich nach den zwei Stunden nicht mehr im Einzelnen, was ich alles gelesen und gesehen habe, doch es war nicht langweilig, also muss es wohl gut gewesen sein. Doch kann es gut gewesen sein, wenn ich nicht mehr erinnerlich habe, was es war? Das ist ein wenig wie die Traumfrau oder den Traummann zu daten und sich danach nicht mehr zu erinnern, wie sie oder er aussah oder was es zu erzählen gab. Moment, ich glaube, sie hatte gelächelt! Oder war das das Date zuvor?

Bei einem Buch ist die Sache nicht so einfach. Ich muss mich konzentrieren, um zwei Stunden lesen zu können. Das ist anstrengend! Vielleicht ist das ein Grund, weshalb man heute mehr Menschen mit Smartphones als mit Büchern in der Bahn sieht? Das Smartphone macht es uns leicht. Und vielleicht ist es auch ein Grund, weshalb unsere Konzentrationsleistung nachweislich den Bach heruntergeht. Wir sind darauf konditioniert, vielen kleinen Informationshäppchen kurzfristig Aufmerksamkeit zu schenken, bis das nächste Häppchen kommt.

Nach drei Tagen ohne Smartphone beobachte ich viel. Auch heute gab es wieder eine Situation, zu der ich nur sagen kann: Ich möchte mein eigenes Nutzerverhalten auch nach dieser Woche nachhaltig verändern:
Am Nachbartisch im Café saßen drei Pärchen. Ungelogen: Alle hatten den Nacken geneigt und schauten auf ihres Displays. Niemand sprach! Eine junge Dame blickte dann plötzlich nach oben und sagte: "Mein Akku ist leer!" Keiner der anderen reagierte. Sie wiederholte den Satz nochmal mit Nachdruck. Als wieder niemand reagierte, senkte sie ihren Kopf wieder zu ihrem Smartphone.

Bevor ich auf ein schwarzes Display schaue, konzentriere ich mich lieber auf mein Buch. Tat ich auch im Café - allerdings saß ich im Gegensatz zu ihr alleine am Tisch! Wobei ich glaube, sie war diejenige, die einsam war.

Nun sitze ich wieder am Rechner und kümmere mich den dritten Tag um die finale Überarbeitung von Fionrirs Reise 2. Ich bin inzwischen bei Kapitel 10 - was ungestört zu sein doch an Effizienz mit sich bringt.

Sonntag, 15. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (2)


"Alles hat seine Zeit" muss der Großteil der Menschen, die ich heute getroffen habe, offenbar wieder erlernen. Mich eingeschlossen, und ich lerne gerade schwer. Ich war auf einer Schifffahrt auf dem Edersee. Ganz wenige Pärchen, die an den Tischen auf Deck saßen, unterhielten sich. Die meisten waren in ihren eigenen Onlinewelten gefangen, und sobald die Smartphones kurz ruhten, schwiegen sie sich an, schauten an ihren Partnern vorbei, aber anscheinend nicht, um die Landschaft zu genießen. Ich hatte den Eindruck, als sei es ihnen peinlich, kein Thema mit dem Partner zu finden. Ich gewann den Eindruck, als seien sie unter Gesprächszwang. Ganz so, wie es die soziale Medien bestimmen: Immer neue Eindrucke, Nachrichten und Unterhaltung. Vielleicht ist es auch das, weshalb exzessive Smartphonenutzer offenbar unglücklicher sind als sporadische.
Dann fiel mein Blick auf ein älteres Ehepaar. Weißhaarig, faltig, aber vor allem augenscheinlich glücklich. Sie sprachen ebenso wenig, doch hielten sie sich in den Armen anstelle ihrer Smartphones, schauten sich immer wieder in die Augen statt auf ihre Displays, lächelten. Das war schön, und mit diesem Bild vergaß ich lange Zeit, dass ich überhaupt ein ausgeschaltetes Smartphone in der Tasche hatte. 

Als ich zurück im Hotel war, musste ich rasch eine Email versenden, um meine Frühstücksgäste, die ich nächsten Sonntag haben werde, rasch auf eine Uhrzeit einzustimmen. Dabei signalisierte mein Smartphone natürlich auf allen Kanälen, wie viele Nachrichten auf mich warteten. 67 Benachrichtigungen und Nachrichten waren eingegangen, davon über die Hälfte auf Whatsapp und per Email. Binnen nur 30 Stunden! Ziehe ich die Schlafenszeit ab, sind das mehr als drei pro Stunde, und Instagram habe ich dabei gar nicht berücksichtigt, da meine laufende Werbeanzeige das Ergebnis verzerren würde. Wenn ich bedenke, dass mich jede Nachricht bislang blinkend animiert hatte, sofort nachzuschauen, komme ich auf 15 Minuten, die mich das stündlich kostet. Das ist ein Viertel meiner Zeit - vier Stunden am Tag. Ich bin erschrocken! Ich liege damit im Trend der Unter-30-jährigen - eine Verjüngung, die mich einmal nicht stolz, sondern nachdenklich macht.

Ich bleibe standhaft und tue weiter desinteressiert den Versuchen meines Smartpones gegenüber, mich durch Blinken zu beeinflussen. Hier der Verweis auf das gelbe Schild hinter der Bank im Bild: "Füttern verboten!" 
Tag drei kann kommen!

Samstag, 14. Juli 2018

Detox für die Psyche: Sieben Tage ohne Smartphone (1)


Manchmal, da muss man sich Gedanken machen, in welche Richtung es gehen soll. Ich habe mich an den Edersee zurückgezogen, um den Kopf frei zu bekommen - vor allem um den zweiten Band von Fionrirs Reise zu finalisieren, damit er auch tatsächlich zum 1. November planmäßig in Kinderhänden sein kann. Ablenkungen kann ich da nicht gebrauchen. Mein Ablenker Nummer eins ist mein Smartphone. Wissend, dass es nichts bringt, es im Flugmodus mitzuführen, war der Plan, mein kleines Backup-Handy für den Notfall mitzunehmen, das ich oft nutze, um abgelenkungsfrei wochenends wandern gehen zu können. Es beherrscht nämlich nur Telefonie und SMS.

Nun beginnt die Misere: Ich bekomme die Mikro-SIM nicht aus meinem Smartphone, da sich der Adapterrahmen verklemmt. Also suche ich meine Zweitkarte mit meiner Privatnummer, die ich seit Jahren nicht genutzt hatte. Natürlich finde ich sie nicht. Folglich bestelle ich bei meinem Anbieter eine neue Karte für diese Nummer. Die Post teilt mir über ihre Sendungsverfolgung mit, dass sie Mittwoch ausliefert. Dasselbe teilt sie auch Donnerstag mit. Und Freitag. Ich fahre also doch mit meinem Smartphone los. Im Flugmodus! Mit dem Auto!

Das ist nicht unkritisch: In zwei Wochen moderiere ich den nächsten Poetry Slam, den ich organisiert habe, was Kommunikation im Vorfeld mit sich bringen könnte. Ich habe gerade Werbung für Fionrirs Reise auf Facebook und Instagram geschaltet, was mich verführen könnte, in beiden Social-Media-Accounts nachzuschauen, wie die Reaktionen sind. Zuletzt habe ich ein paar laufende Emailverkehre zu Workshop-, Auftritts- und Vortragsanfragen, was auch den Reiz mit sich bringen könnte, mal reinzuschauen, ob es Neuigkeiten gibt. Das wollte ich eigentlich verhindern, indem ich das Smartphone zuhause lasse. Dann halt mit purem Willen!

Wie ist der erste Tag verlaufen? Erstaunlich gut. Das Smartphone ist noch immer im Flugmodus. Während ich spazieren war, hatte ich es in meiner Tasche und dem Drang gut widerstanden, "nur mal kurz" zu schauen. Ich räume ein, dass ich kurz versucht war, das leckere Abendessen im Hotel zu fotografieren. Ich blieb hart und stellte überraschend fest, dass ich auch ohne vorher abgelichtet zu haben, vegane Paella essen kann. Wer hätte das gedacht? 

Vier Kapitel habe ich nun final überarbeitet. Währenddessen war das Flugmodus-Gerät weit weg von mir. Sicher ist Sicher! Tag eins habe ich überstanden.

PS Falls sich jemand wundert, weshalb dieser Text auf Facebook ist, obwohl ich doch gar nicht online gewesen sein will: Das passiert ganz automatisch und frei von meinem Zutun. Eure Reaktionen lese ich frühestens in einer Woche ;-)

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Ein letztes Frühstück, bevor es zum Urlaub an den Edersee geht ☺️ Ich werde ihn offline verbringen und etwas #Detox fürs Gehirn machen 😉 Wir lesen uns also in einer Woche 🤗 . . Rezept: Avokado, Tomate, Zwiebeln, Knoblauch, Kala Namak, Pfeffer, Leinöl, Apfelessig und eine kleine Chili 👌 Plastikfrei und fast zero waste ❤️ . . #breakfast #yummi #food #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #veganfoodporn #veganfoodshare #bestofvegan #letscookvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #cleaneating #healthyfood #dairyfree #plantbased #idonteatanimals #meatless #meatfree #nomeat #zerowaste #noplastic

Freitag, 13. Juli 2018

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Gestern hatten wir den zweiten Testspielabend mit unserem entstehenden Brettspiel zu @fionrirs_reise 😊 Es war sehr, sehr lustig 😉 . . Zwei 🐉🐲 müssen gemeinsam einen Berg erklimmen, um eine Höhle zu erreichen. Mit Würfelglück, strategisch einsetzbaren Ereigniskarten, kognitiven Elementen... und viel Liebe ❤️ . . Nachdem das Gameplay nun zu 90 Prozent steht, macht sich @stephiemonsta Gedanken zur Gestaltung ☺️ . . #spiel #spiele #spielkind #spielkarten #spieltag #spielzeit #spieleabend #glücksspiel #testspiel #brettspiel #brettspiele #brettspielgeeks #game #games #gameplay #boardgame #boardgames #boardgamegeek #würfel #würfelspiel #dices #karten #kartenspiel #cards #drachen #dragons #fionrirsreise #spielzumbuch

Mit Veganem auf der Speisekarte und einem Schuss Öko: Cesar's Pizzeria in Bad Nauheim



Auf meiner Suche nach veganem Essen in der Wetterau hat mich meine Reise nach Bad Nauheim geführt, genauer nach Nieder-Mörlen. Dort befindet sich Cesar's Pizzeria, die von Familie Pingoltsyan geführt wird. Sohn Nshan kenne ich schon länger, und so lange ich ihn kenne, erzählt er mir, was er und seine Frau Claudia alles umsetzen wollen, um den Lieferservice seiner Eltern zu einer kleinen ökologischen Oase in der Wetterau werden zu lassen. Bei meinem Besuch werde ich nicht enttäuscht. Das Interieur besteht aus gebrauchtem Holz. Es wirkt nicht wie selbstgebaut, eher so, als habe ein Innenarchitekt versucht, die Seele eines Natürschützers zu streicheln. Ich fühle mich auf Anhieb wohl und entwickle das in Lieferdiensten und Imbissen seltene Gefühl, länger als nur zum Essen hier bleiben zu wollen.

Die Speisekarte bietet zunächst das dem Namen nach Erwartbare: Pizza und Pasta. Daneben finden sich noch eine Auswahl armenischer Gerichte und drei Hände voll Schnitzelgerichte wieder. Bevor sich VeganerIn jedoch an das hübsche Lächeln von Schweinchen Babe entsinnt und es nach seiner Mami rufen hört, schiebt sich sofort der extra ausgewiesene vegane Bereich der Auswahl in den Blick. Es beginnt mit Wareniki, die mit Kartoffeln, Zwiebeln und Pilzen gefüllt sind, und geht weiter mit verschiedenen Pizze, die sogar mit Pizza-Schmelz überbacken werden, also ein echtes Pizza-Gefühl bieten. Ein besonderes Highlight ist die Pizza Avocado, die ich so belegt tatsächlich noch nirgends gesehen habe.




Mein Ziel als Burger-Fan ist jedoch der vegane Burger, der in einem selbst gebackenen Bun mit Leinsaat- und Sesam-Garnierung serviert wird. Das Patty selbst ist ein paniertes, reines Gemüse-Patty, ohne Soja- oder Seitan-Anteil. Knackiger Salat, rote Zwiebeln, Tomaten und eine scharfe Würzsoße bilden die passenden Begleiter des sehr gelungenen Burgers, dessen Größe selbst mich satt macht. Ich habe den Fehler gemacht, aus Gewohnheit bei der Beilage Pommes Frites "groß" zu sagen. Das hätte ich nicht tun sollen, denn "groß" bedeutet bei Familie Pingoltsyan, dass man davon satt werden muss. Die Portion ist zum ohnehin schon großen Burger nur mit Mühe zu schaffen, aber wer will schon das Wetter beeinflussen? Am Ende bin ich satt und zufrieden. Sehr!



Wen es nicht nach Nieder-Mörlen verschlägt, kann natürlich auch bestellen. Cesar's Pizzeria ist bei  Pizza.de und Lieferando zu finden. Dort ist jedoch der Burger nicht zu haben. Wer ihn bestellen möchte ruft an (06032/8698467) oder schaut halt doch in der Nieder-Mörler-Straße 48 in Bad Nauheim vorbei. Dann verpasst man jedoch ein weiteres Highlight: Auf Wunsch können Salate auch im Pizzabrot bestellt werden. Er wird dann - frei von Plastikverpackung - in einer unbelegten Pizza mit extra hohem Rand geliefert. Die Verpackung isst man dann einfach mit oder - noch besser - man bestreicht sie am nächsten Tag mit Tomatensoße, legt Gemüse und veganen Käse darauf und überbackt sie auf voller Stufe. Großartige Ideen! Weiter so, Cesar's!

Mittwoch, 11. Juli 2018

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Kreativarbeit mal auf ganz anderer Ebene: Zusammen mit @stephiemonsta arbeite ich an einem Brettspiel, das in der Drachenwelt von @fionrirs_reise spielt 🐉❤️ Zwei Drachen reisen vom Fuß eines Berges zu einer Höhle am Gipfel, bestehen Abenteuer, helfen sich gegenseitig und mit einer Ereigniskarte sogar Häschen vorm Ertrinken 😉🐰🐇👌 Mit Brett, Würfeln und Spielkarten... sowie Schnick-Schnack-Schnuck-Einlagen 😁 #spiel #brettspiel #würfelspiel #kartenspiel #kinderspiel #game #fionrirsreise #drachen #reise

Montag, 9. Juli 2018

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Ganz im Sinne des Themas bin ich mit dem ÖPNV, in meiner schon dreimal restaurierten Hose, mit Leitungswasser von zuhause versorgt, auf dem Weg nach Marburg zur Ringvorlesung mit Niko Paech 😂 „Grünes Wachstum, ökologischer Ablasshandel und Postwachstumsökonomie“ apl. Prof. Dr. Niko Paech (Siegen) Heute, um 18:30 Uhr, im Raum +1/0010 im Hörsaalgebäude in der Biegenstraße 14, Marburg. #vortrag #ringvorlesung #marburg #unimarburg #nikopaech #postwachstumsökonomie #degrowth #zerowaste #lesswaste #social #sozial #wohlstandsrückbau #gogreen #nachhaltig #nachhaltigkeit #nachhaltigleben #sustainable #sustainability #sustainableLifestyle #zerowastelifestyle #eco #saveourplanet #savetheplanet #motherearth  #happy #refuse #reuse #recycle #repair #reduce

Sonntag, 8. Juli 2018

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Ein weiterer Meilenstein ist soeben gesetzt worden: Das Hörbuch zu Fionrirs Reise wird kommen, und die Musik dazu schreibt und spielt der großartige DiMari 🤗 

Drachenpower 🐉🐲 

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