Mittwoch, 12. Oktober 2011

Shakespeares Sommernachtstraum - Eine lyrische Zusammenfassung, Teil 1

Schwungvoll hüpfte durch den Wald,
Hermia von Athene.
In Lysander ganz verknallt
war die junge Schöne.

Ihrem Vater Egeus
missfiel das leider sehr.
Wünschte sich Demetrius
zum Schwiegersohne mehr.

Daher zog er vor den Herzog
mit der Tochter und dem Geck,
doch als über sie er herzog,
liefen beide schlichtweg weg.

Von der Flucht Helenen mit-
bekam und daher schnelle
mit Demetrius ihnen schritt
hernach an gleiche Stelle.

Und das aus gutem Grunde,
hoffte sie auf seine Lieb,
wenn’s Wort aus ihrem Munde
ihn zum Nebenbuhler trieb.

Sie irrten durch die Haine,
suchten sich mal hier mal dort,
doch keiner fand die Seine,
kaum da, schon wieder fort.

Letztlich fand sie Oberon,
der dacht, er könne helfen,
gab der Männer Äuglein von
dem Zauberkraut der Elfen.

Das Zauberkraut sollt’ richten,
was die Lieb’ allein nicht kann:
„Kaum, dass sie sich sichten,
Schlag ihr Trieb sie in den Bann“.

Nach wirrem Durcheinander
Verlief es letztlich so:
Sie fanden zueinander
und war’n verliebt und froh.

Kommentare:

  1. Moment mal ... Wer fand jetzt wen? Demetrius die Hermia und die wollte auf einmal? Ja, und Lysander? Und Helena? Und was trieb Oberon mit seinen Elfen???

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  2. Im Grunde fanden alle einander und zueinander und so. Und was Oberon mit seinen Elfen trieb, dazu komme ich in Teil zwo ;-)
    Sowas passiert übrigens, wenn man sich zeitgleich dramatisch mit Shakespeare und lyrisch mit Heinz Erhardt beschäftigt ;-)

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