Sonntag, 12. Februar 2017

Vorpremiere zu Fionrirs Reise wird gestreamt

Vorankündigung zu "Fionrirs Reise"
Wetterauer Zeitung, 09.02.2017
Heute findet die Vorpremiere meines Romans "Fionrirs Reise" im Theater Altes Hallenbad statt. Verleger Thorsten Zeller, Illustrator Norman Heiskel und ich freuen uns schon sehr.
Wenn keiner der ihr Erscheinen angekündigt Habenden den Termin versäumt, dürfte es "ausverkauft" sein - "ausverkauft" verwende ich in Ermangelung eines alternativen Begriffs für die Vollbelegung aller zur Verfügung stehenden Plätze einer eintrittskostenfreien Veranstaltung.
Doch keine Sorge: Wir streamen die Veranstaltung ab halb vier über meine Künstlerseite auf Facebook, wo wir das Video auch nacherlebbar abspeichern werden.

Viel Spaß und bis später
Andreas Arnold

#FionrirsReise

Mittwoch, 8. Februar 2017

Fionrirs Reise - Reisevideo

Fionrirs Reise beginnt jetzt auch im Video :)

In echt am 12. Februar 2017, 15: 30 Uhr, im Theater Altes Hallenbad, Haagstraße 29, 61169 Friedberg

Freitag, 3. Februar 2017

Vierundsechzigster Schritt: Gegen den Strom (schwimmen)

LED-Leuchten, die anderen nicht.
Im Dezember hatte ich meinen Kühl- und Gefrierschrank abgeklemmt und es bis heute nicht bereut, was natürlich auch daran liegt, dass ich eine Kühlbox vor mein Fenster stellen kann und der Winter die Kühlarbeit leistet. Wie es im Frühling weitergeht, daran arbeite ich derzeit gedanklich. Bis es soweit sein wird, und der Lenz meine Kühlwaren zu verderben sucht, wird keine Zeit vertan werden. Energie zu sparen, ist mir ein wichtiges ökologisches Anliegen und mit 73 kw/h Verbrauch im Dezember war ich bereit sehr glücklich. 

Um den Verbrauch weiter zu senken, kaufte ich vier LED-Leuchten für meine Wohnzimmerlampe. Ich ersetzte damit vier ausgebrannte Glühbirnen und drehte die funktionierenden außer Kontakt. Die Leuchtleistung ist die gleiche wie zuvor, während sich der Energieverbrauch um 90% reduziert. Die Lampen kosteten 40,00 Euro. Viel Geld, aber besser als es für Chips und Dosenbier auszugeben. Oder sagen wir, besser als es für schlecht schmeckende Chips und Export-Bier auszugeben.

Als weiteren Verbraucher hatte ich mein WLAN-Radio, das im Bad stand, abgeklemmt und nach drei Wochen Testphase verschenkt sowie alle elektrischen Geräte mit Kippschalter versehenen Steckerleisten an die Steckdosen angeschlossen. Letztes traf auch meinen WLAN-Router, den ich nun mit dem Kippschalter vom Netz nehme, sobald ich das Haus verlasse oder zu Bett gehe. Warum sollte ich einen Internet-Zugang über ein Funknetz zur Verfügung stellen, wenn niemand im Haus oder niemand wach ist? Das ist ein wenig wie das Auto durchgängig im Standgas laufen zu lassen, falls ich spontan mal fahren möchte. 
Es dauert zwar zwei, drei Minuten, bis das Netz nach dem Anschalten steht, doch wenn ich diese Zeit nicht sinnvoll nutzen könnte, liefe etwas Grundsätzliches in meinem Leben falsch. Einen interessanten Effekt hat die Wartezeit: Morgens beim Frühstück hörte ich oft Musik über einen Streamingdienst. Da ich mich morgens als zu faul erwiesen habe, die Fritzbox an- und, bevor ich das Haus verlasse, wieder auszuschalten, höre ich nunmehr morgens FM-Radio, indem ich meine kleine Box nicht mehr über Bluetooth, sondern über Kabel an das Handy anschließe. Das spart in mehrfacher Hinsicht Energie: Kein WLAN nötig, kein Streaming über das Internet nötig (was nicht zu unterschätzen ist), kein Bluetooth nötig.

Mittwoch hatte ich meinen Stromverbrauch für Januar abgelesen. Ich hoffte auf 65 kw/h.
Um es etwas anschaulicher zu machen: Mein Stromverbrauch kostete im Dezember 21,00 Euro, und ich hoffte auf 19,00 Euro. Die letzten Tage waren spannend. Würde ich das Ziel erreicht haben? Würde der Umstand, die letzten zehn Tage von zuhause gearbeitet und daher das WLAN sowie die Wohnzimmerbeleuchtung länger angeschaltet gehabt zu haben, stark auf meine Energiersparnis eingewirkt haben? Dann das Ergebnis: mit 48 kw/h (< 14,00 Euro) hatte ich über ein Drittel veniger verbraucht. Damit hätte ich nie gerechnet. Insbesondere, da ich - neben meiner langen Home-Office-Zeit - weiterhin jeden Samstag Brot und zwischendurch einen Kuchen gebacken hatte sowie meine Dörre gut sechs Stunden auf höchster Stufe laufen hatte, um eine Großportion frischer Gnocchi haltbar zu machen.

Was bedeutet das? In erster Linie, dass ich in einem halben Jahr die Investition für meine LED-Lampen wieder raus haben werde. In zweiter Linie, dass ich in einem halben Jahr wieder Chips (Lisas Kartoffel-Chips "Schweizer Alpenkräuter") und Bier (Rother Öko-Urtrunk) kaufen kann.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Dreiundsechzigster Schritt: Die Kraft der Erkältung nutzen

"Zitrone vor gänzendem Bad"
Stillleben, Arnold, 2017
Krank zu sein, hat nicht nur Nachteile. Der Vorteil an einer ordentlichen Erkältung ist - zumindest bei mir -, dass unzählige Zitronenschalen als Kompostmüll anfallen, da Zitronensaft und Ingwer als Wundermittel erkältungsbegleitend nicht fehlen dürfen. Wohin damit? Im Buch von Smarticular habe ich gelesen, dass sie zusammen mit Essig einen sehr guten Badreiniger abgeben sollen. Die Zubereitung ist einfach. Ich habe Zitronenschalen kleingeschnitten, in ein Glasgefäß gegeben und vollständig mit Essig bedeckt. Da die Schalen teils auf der Oberfläche schwammen, habe ich das Glas in den drei Wochen, die es reifte, alle paar Tage geschüttelt und umgedreht. Irgendwann war der Essig braun geworden, was laut Buch das Zeichen ist, dass die Zitrus-Essig-Lösung fertig ist. Die Wirkung war überzeugend. Ich hatte einen Lappen getränkt und damit Armaturen und Porzellan gewischt. Bereits beim ersten mal gingen alle Kalkflecken weg. Mein Badezimmer roch zwar einen Tag lang als sei eine Schlägerei zwischen einem Essig- und einem Obsthändler eskaliert, doch das Ergebnis ist das wert. Endlich nach sechs Wochen kann ich wieder Besuch empfangen, ohne leugnen zu müssen, dass es mein Badezimmer ist.


Fionris Reise beginnt 2017



Im Handel ab dem 13. Februar 2017: "Fionrirs Reise" - Andreas Arnold

Öffentliche Buchvorstellung am 12.02.17, 15:30 Uhr, 
Theater Altes Hallenbad, Haarstraße 29, 61169 Friedberg