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Sonntag, 30. April 2023

Lesung aus "Arnold hält nach" zum ProVeg-Brunch in der Kräuterpension


Heute durfte ich in der Kräuterpension am Wald von Heidrun Quintino in Hanau-Großauheim aus den erst Montag vollständig als Taschenbuch erschienenen drei Bänden von "Arnold hält nach" lesen. Anlass war das Pro-Veg-vor-Ort-Treffen. Der vegane Mitbring-Brunch findet schon seit über elf Jahren dort statt. Flexitarisch, vegetarisch und vegan lebende Menschen treffen sich dort einmal monatlich zum Austausch und gemeinsamen Essen. Natürlich haben wir auch etwas zum Buffet beigetragen: Meine Medaillons und dazu die vegane Käsesoße, aber je ohne Nüsse und die Medaillons stattdessen mit Haferflocken, da ich derzeit an meiner Körpermitte arbeite. Tut mir leid, dass die anderen darunter leiden mussten 😉

Das Buffet war großartig, auch wenn ich durch drei Wochen Nachrungsmengenrestriktion nicht so viel essen konnte, wie meine Augen mir dringend nahegelegt hatten.



Ich habe aus den drei Bänden je drei Texte ausgewählt, die, wie immer humorvoll und faktenbasiert, Themen wie Müllvermeidung, Ernährung, Klimawandel, Konsumkritik oder Mobilität zum Kern hatten. Mein Grinsen ist ein gutes Zeichen, dass ich Spaß hatte. Hinterlasst gerne einen Kommentar, wenn es bei euch auch so war, und abonniert meinen Newsletter, wenn ihr die neuen Texte immer frisch jeden zweiten Dienstag per E-Mail bekommen wollt. Danke 😀





Dienstag, 31. März 2020

Corona-Baisse – Investieren in Kalorien

Corona-Baisse – Investieren in Kalorien
Die Bouillabaisse, das provenzalische Fischgericht, und keine mexikanische Biersuppe stand Pate für meine Namenskreation. Sie besteht aus den provenzalischen Wortteilen bouli und abaissà, also „koche und setze dich“, da die Marseiller Suppe einige Minuten stark gekocht und dann abgeschreckt wird. Das passiert derzeit auch an der Börse. Das Coronavirus wirkt wie ein Tauchsieder, der insbesondere Kleinanleger verschreckt die Hände aus dem sprudelnden Wasser ziehen lässt, das hier sinnbildlich für das Börsenparkett steht. Noch bis Mitte Februar hatte sich der Aktienmarkt in der Hausse befunden, in einem Aufwärtstrend. Da hatte der Stier der beginnenden Coronakrise noch seine Hörner gezeigt. Seitdem befindet er sich auf Talfahrt, der Bärenmarkt hat sich entwickelt, stärker denn je. Noch nie war der DAX, also die Heimat der 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, in so kurzer Zeit so stark gefallen: Von fast 13.500 Punkten auf zeitweise unter 9.000. 

Warum schreibe ich das in einer Kolumne über Nachhaltigkeit? Seit ich vor eineinhalb Jahren zwei Frugalistinnen kennengelernt hatte, also zwei Anhängerinnen jener Szene, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch ein möglichst sparsames Leben und Anlegen des Ersparten früh ein genügsames Dasein als Privatier zu führen, habe ich vieles von ihnen übernommen. Ich habe begonnen, meine Ausgaben mit einer Exceltabelle zu monitoren, um unnötige Ausgabenherde zu identifizieren, habe ein Depot eröffnet und bereits im ersten Monat des Kennenlernens mit dem Investieren gestartet. Ich bin nicht so sparsam wie Oliver Nolte oder Florian Wagner, die beiden wohl bekanntesten Frugalisten Deutschlands, die Sparraten von 60 Prozent und mehr erreichen, komme aber immerhin auf fast 22 Prozent. Geschafft habe ich das, indem ich meine Ausgaben immer wieder im Hinblick auf die Suffiziens überprüft habe. Welche Ausgaben tätige ich nur, weil es scheinbar ein gesellschaftlicher Konsens ist, sie zu tätigen? Welche Kosten habe ich, die wirklich nötig sind? Welche dieser Kosten kann ich reduzieren, indem ich zu günstigeren Alternativen wechsele, ohne an Nachhaltigkeit oder Qualität zu verlieren? Meine durchschnittlichen monatlichen Ausgaben habe ich so um ein Viertel reduzieren können – immer unter der Maßgabe, meine Lebenszufriedenheit aufrechtzuerhalten. 

Bis Mitte Februar hatte ich meine Depotwerte, die durch nachhaltige Fonds und ETFs sowie Einzelaktien von ökologischen Unternehmen bestimmt sind, noch gerne abgerufen. Derzeit verweigere ich mich, die betreffenden Aktienkurse in meiner Homebankingsoftware zu aktualisieren. Denn als die Corona-Baisse aufkochte, hatte ich stark an den Verlusten zu kauen gehabt, bis ich realisierte, dass es nur virtuelles Geld ist, dessen vermeintlichen Verlust ich bedauerte. Mein Einkommen ist weiterhin nahezu stabil, und weder an meinem vergleichsweise sparsamen Leben, noch an meiner Sparrate hat sich etwas geändert. Die Kurse werden irgendwann wieder steigen, und ich bin fern von Existenzangst. Ganz im Gegensatz beispielsweise zu vielen Gastronomen, die wirtschaftlich wirklich bedroht sind. 

Ich habe mich entschlossen, wieder zu investieren. Ich stecke den durch mein sparsames Leben erwirtschafteten Überschuss in Gutscheine bei der Pizzeria, in Bestellungen beim Burgerladen und in Anteile an diversen Speisekarten. Schon jetzt bin ich im Plus. Das Ergebnis lässt sich auf der Waage messen. Es sind bereits einige Prozent, und die nimmt mir keiner so schnell.

Freitag, 18. Januar 2019

Freitag, 13. Juli 2018

Mit Veganem auf der Speisekarte und einem Schuss Öko: Cesar's Pizzeria in Bad Nauheim



Auf meiner Suche nach veganem Essen in der Wetterau hat mich meine Reise nach Bad Nauheim geführt, genauer nach Nieder-Mörlen. Dort befindet sich Cesar's Pizzeria, die von Familie Pingoltsyan geführt wird. Sohn Nshan kenne ich schon länger, und so lange ich ihn kenne, erzählt er mir, was er und seine Frau Claudia alles umsetzen wollen, um den Lieferservice seiner Eltern zu einer kleinen ökologischen Oase in der Wetterau werden zu lassen. Bei meinem Besuch werde ich nicht enttäuscht. Das Interieur besteht aus gebrauchtem Holz. Es wirkt nicht wie selbstgebaut, eher so, als habe ein Innenarchitekt versucht, die Seele eines Natürschützers zu streicheln. Ich fühle mich auf Anhieb wohl und entwickle das in Lieferdiensten und Imbissen seltene Gefühl, länger als nur zum Essen hier bleiben zu wollen.

Die Speisekarte bietet zunächst das dem Namen nach Erwartbare: Pizza und Pasta. Daneben finden sich noch eine Auswahl armenischer Gerichte und drei Hände voll Schnitzelgerichte wieder. Bevor sich VeganerIn jedoch an das hübsche Lächeln von Schweinchen Babe entsinnt und es nach seiner Mami rufen hört, schiebt sich sofort der extra ausgewiesene vegane Bereich der Auswahl in den Blick. Es beginnt mit Wareniki, die mit Kartoffeln, Zwiebeln und Pilzen gefüllt sind, und geht weiter mit verschiedenen Pizze, die sogar mit Pizza-Schmelz überbacken werden, also ein echtes Pizza-Gefühl bieten. Ein besonderes Highlight ist die Pizza Avocado, die ich so belegt tatsächlich noch nirgends gesehen habe.




Mein Ziel als Burger-Fan ist jedoch der vegane Burger, der in einem selbst gebackenen Bun mit Leinsaat- und Sesam-Garnierung serviert wird. Das Patty selbst ist ein paniertes, reines Gemüse-Patty, ohne Soja- oder Seitan-Anteil. Knackiger Salat, rote Zwiebeln, Tomaten und eine scharfe Würzsoße bilden die passenden Begleiter des sehr gelungenen Burgers, dessen Größe selbst mich satt macht. Ich habe den Fehler gemacht, aus Gewohnheit bei der Beilage Pommes Frites "groß" zu sagen. Das hätte ich nicht tun sollen, denn "groß" bedeutet bei Familie Pingoltsyan, dass man davon satt werden muss. Die Portion ist zum ohnehin schon großen Burger nur mit Mühe zu schaffen, aber wer will schon das Wetter beeinflussen? Am Ende bin ich satt und zufrieden. Sehr!



Wen es nicht nach Nieder-Mörlen verschlägt, kann natürlich auch bestellen. Cesar's Pizzeria ist bei  Pizza.de und Lieferando zu finden. Dort ist jedoch der Burger nicht zu haben. Wer ihn bestellen möchte ruft an (06032/8698467) oder schaut halt doch in der Nieder-Mörler-Straße 48 in Bad Nauheim vorbei. Dann verpasst man jedoch ein weiteres Highlight: Auf Wunsch können Salate auch im Pizzabrot bestellt werden. Er wird dann - frei von Plastikverpackung - in einer unbelegten Pizza mit extra hohem Rand geliefert. Die Verpackung isst man dann einfach mit oder - noch besser - man bestreicht sie am nächsten Tag mit Tomatensoße, legt Gemüse und veganen Käse darauf und überbackt sie auf voller Stufe. Großartige Ideen! Weiter so, Cesar's!

Samstag, 12. Mai 2018

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Es war so schön, wir wollten gar nicht weg 🌞 Wir treffen uns übrigens jeden Samstag um zehn zum Kuchenfrühstück, falls jemand mal hinzustoßen mag 😊 #friedberghessen #elvispresleyplatz #marktplatz #kuchen #cake #muffins #Frühstück #breakfast #foodpics #foodie #heresmyfood #eeeeeats #feedfeed #vegan #veganism #whatveganseat #veganfood #bestofvegan #veganlife #veganeats #cleaneats #dairyfree #plantbased #veggie #vegansofig #vegandeutschland #vegansgermany #vegansofwetterau #wetterau #wetteraukreis

Donnerstag, 3. Mai 2018

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Chiliburger mit Seitan-Patty, Rucola und Avocado 😍 Ein schöner Tagesausklang beim letzten Sonnenschein des Tages 😎 #burger #fries #Fastfood #diekuhdielacht #vegan #veganos #veganer #whatveganseat #veganfood #veganlifestyle #vegansofinstagram #vegansofig #vegandeutschland #veganblogger #greenblogger #vegankannjeder #govegan #veganfastfood #veganathlete #veganburger #veganesessen #frankfurt #frankfurtammain #ffm #willybrandtplatz

Dienstag, 17. April 2018

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Endlich ist mein Lieblingskuchen wieder da: Mandelstich 😊 Sogar in Frankfurt lässt sich ein Stück Wetterau genießen. Er kommt nämlich aus der Biobäckerei Mulinbeck aus Düdelsheim 😉 #kuchen #cake #mandelstich #lecker #genießen #bio #vegan #biobäckerei #düdelsheim #büdingen #wetterau #Frankfurt #frankfurtammain #ffm #eschersheim

Freitag, 6. April 2018

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Es ist schön, dass inzwischen an so vielen Orten etwas Veganes zu haben ist 😊 Auch die Restaurants sind im Kommen 🤗 Ist das auch eure Erfahrung? #vegan #veganfood #veganesessen #veganblogger #Frühstück #breakfast #Frankfurt #eschersheim #bioladen #muffin

Montag, 2. April 2018

Paris vegan - Ein Reisebericht ohne tierische Schäden

Als wir uns entschlossen hatten, die Karwoche in Paris zu verbringen, war ich erst etwas skeptisch. Alle Recherchen, die ich getan hatte, sprachen dieselbe Sprache: In Paris vegan durchzukommen, ist nur als Selbstversorger möglich. Das wäre ein harter Schlag für jemanden wie mich, der gerne essen geht. Wir ließen es darauf ankommen, und die Schläge kamen zum Glück nicht von dieser Seite. Sie kamen zwar, doch dazu später mehr.

Die gute Nachricht ist, dass es in Paris alle ein bis zwei Kilometer ein veganes Restaurant gibt. Überwiegend sind es Fast-Food-Läden, aber für einen bekennenden Fan ist das nicht nur unproblematisch, sondern geradezu ein Eldorado. Am besten nutzt ihr HappyCow. Mit der App könnt ihr ganz bequem anzeigen lassen, wie weit das Restaurant entfernt ist und euch über Maps navigieren lassen.

Nachfolgend möchte ich euch vier Restaurants vorstellen, die mir besonders gut gefallen hatten:

Café Ginger, 9, rue Jacques Coeur, 75004 Paris

Das Café bietet Desserts zum Kaffee an, aber auch warme Speisen. In dem kleinen Räumchen mit einer handvoll Tische werden die Speisen in der offenen Küche zubereitet. Es ist kein Fastfood. Hier bekommt ihr frische Gemüseküche in Bioqualität. Als wir eintraten, warnte uns der Besitzer, alles sei "vegan and eco". In bestem Französisch antwortete ich: "That's why we're here!", und wir alle waren glücklich. Der Kuchen war lecker: Maracuja!




Hank Burger, 55, rue des Archives, 75003 Paris

Hank steht für Have a nice Karma. Hatten wir, und zwar in Gestalt von Burgern mit Saitan-Soja-Pattie und Potatoe-Wedges. Auf meinem Burger waren sogar Alfalfa-Sprossen. Richtig lecker! Zum Nachtisch gab es - ganz französisch - American Cookies. Der Gipfel der Internationalität war das gereichte Bier: Es gab deutsches Bio-Lammsbräu. Vorsicht ist nur geboten, dass ihr nicht verrutscht, wenn ihr aus den Spendern Majonaise haben wollt. Daneben steht - nun wirklich französisch - der Moutard, und der hat es in sich. Besonders, wenn man wie ich selbigen in Majonaisenportionierung zu den Kartoffelecken essen möchte. Senf satt!




Hank Pizza, 18, rue des Gravilliers, 75003 Paris

Wer die Burger getestet hat, möchte natürlich auch wissen, ob sich mit gutem Karma auch Pizze verbinden lassen. Auch dieser Test wurde mit Bravour bestanden. Tatsächlich war es die beste Pizza mit veganem Pizzakäse, die ich je gegessen hatte. Er ist auf Cashew-Basis, richtig schön verlaufen, cremig und käsig im Geschmack. Köstlich! Dazu eine Bio-Fairtrade-Cola, und die Welt ist nahezu gerettet. Das Karma ist es ja bereits.




Brasserie 2eme ART, 49, rue Montmartre, 75002 Paris

Hier wird es richtig französisch. Das 2eme ART ist eine Brasserie, wie man sie in Paris an allen Ecken findet, nur eben vegan und nicht nur dadurch besonders. Das Interieur ist geschmackvoll und lädt zum Verweilen ein. Taten wir auch. Nicht nur, weil wir dort das Leckerste der ganzen Woche serviert bekamen, auch weil die Auswahl an Desserts großartig war. 
Nun noch drei Bilder und dann zum eingangs erwähnten Schlag.





Der Schlag kommt jedesmal mit der Rechnung. In Paris essen zu gehen, ist kostspielig. Fast Food ist - je nachdem wie touristisch frequentiert die Gegend ist - vergleichsweise günstig, dennoch müsst ihr mit gut 20 Euro pro Person inkl. Getränke rechnen, nicht selten mit 30 Euro und mehr, wenn es nicht nur Fast Food sein soll.

Die gute Nachricht ist, ihr könnt das ausgleichen, indem ihr eine lächerlich günstige Wochenfahrkarte für den ÖPNV kauft. Der Pass Navigo Decouverte kostet 22 Euro (plus fünf Euro für die Karte selbst) und gilt für den Großraum Paris, so dass ihr auch nach Disneyland und Versaille kommt. Die Einzeltickets dorthin kosten alleine bereits einen Zehner.

Noch ein Tipp: Holt euch Online-Tickets für die Sehenswürdigkeiten. In den Louvre kamen wir dadurch, ohne anstehen zu müssen, ansonsten sind die Schlangen für die E-Ticket-Inhaber meist zumindest weniger lang. Wenn ihr beispielsweise die Katakomben besuchen wollt, lohnt sich ein knapp 30 Euro teures Ohne-Anstehen-Ticket. Wir warteten dreieinhalb Stunden in der Schlange, da wir keines hatten - Widerstand duldete mein weiblicher Gothic-Zögling nicht. Dafür haben Kinder und Jugendliche kostenlosen Zutritt - auch zu den Museen in Paris. Das gleicht den dreimal so hohen Preis zumindest etwas aus (Normalpreis für die Katakomben: 9,00 Euro).

Für die Nicht-Anstehen-Tickets, die Restaurantbesuche und das nicht minder überteuerte Disneyland sparen könnt ihr auch über ein Zimmer via Airbnb
A prospos Disneyland: Dort vegan satt zu werden, ist nahezu ausgeschlossen. Zum Glück gibt es in Paris ausreichend Bioläden mit veganem Angebot, um sich Brote zu machen und mitzunehmen. Oder auch Nüsse, Trockenfrüchte und ähnliches - sogar unverpackt wie im Bio c 'Bon (17, rue du Faubourg St. Martin, 75010 Paris).




Schreibt, wenn ihr auch in Paris wart. Wie waren eure Erfahrungen? Ich freue mich auf den Austausch.

Samstag, 17. März 2018

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Veganer Mohnkuchen in Bad Nauheim. Immer eine Reise wert 😊 #vegan #govegan #kuchen #cake #café #schweizermilchhäuschen #Kurpark #badnauheim #wetterau #hessen

Sonntag, 11. März 2018

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Seele baumeln lassen im Lieblingsrestaurant Reggio in Friedberg. Geht auch mal alleine... zum Urlaubsbeginn 🤗 #vegan #salat #restaurant #italienisch #italianfood #friedberg #wetterau #hessen

Freitag, 2. März 2018

Apfelkern & Kolibri in Bad Vilbel

Apfelkern & Kolibri in Bad Vilbel


Tafel mit Speisekarte
Heute war ich zum dritten Mal in der Frankfurter Straße in Bad Vilbel im Apfelkern & Kolibri. Folglich wird es Zeit für einen kleinen Blogeintrag. Zunächst etwas zur Parksituation. Sie ist tatsächlich nicht sehr gut, wenn man freie Parkmöglichkeiten an der Frankfurter Straße selbst sucht. Sie ist die Haupteinkaufsstraße in Bad Vilbel. Insofern ist zumindest dieser Parkraum sehr begrenzt. Zum Glück gibt es das Parkhaus am Niddaplatz. Dort habe ich heute für 1,50 Euro in der Tiefgarage geparkt, während ich aß. Das finde ich völlig in Ordnung, zumal es entstresst, nicht nach einem Parkplatz Ausschau halten zu müssen. Es ist nur zwei Minuten vom Apfelkern & Kolibri entfernt an der gleichen Straße gelegen. Der Weg vom Parkhaus zum Restaurant steigert nicht nur den Hunger, auch die Vorfreude, und das ist absolut berechtigt, denn das Apfelkern & Kolibri hat mich bislang  nicht enttäuscht. Das erste Mal war ich im Sommer da - geöffnet hat es seit Mai letzten Jahres -, und man sitzt dort in einem sehr bunten gepflasterten Hof mit kleinen, vom Chef selbstgemachten Tischchen unter bunten Schirmen. Eine wirklich tolle Atmosphäre, auch um einfach nur den Abend ausklingen zu lassen. Im Sommer kehrten meine Begleitung und ich den heimischen veganen Burgern heimlich den Rücken und kamen extra hin, um die leckeren Burger dort zu kosten, die uns empfohlen wurden. Leider kamen wir etwas spät, und die Burgerbuns waren gerade zur Neige gegangen. Neue waren zwar unterwegs, doch unser Hunger forderte Tribut.

Veganer Burger
Heute habe ich das nachgeholt und ging zum Mittagstisch hin, um auf Nummer Sicher zu gehen. Der Weg hat sich gelohnt. Serviert wurde mir ein leckerer Patti mit Stückchen von texturiertem Sojaeiweiß, die ihm einen guten Biss gegeben hatten, Kichererbsen sowie Zucchini und Möhren. Durch die Kichererbsenmasse aus zerdrückten, gekochten Stücken und Mehl hatte er eine schöne Bindung. Dazu muss ich lobend hervorheben, dass die Küche es geschafft hat, die Kichererbsen so zu dosieren, dass der Patti nicht wie Falafel schmeckt. Ich musste sogar nachfragen. Gratulation! Zucchini und Möhre brachen eine schöne Saftigkeit mir sich, und auch durch die leicht pikante Würze war er sehr angenehm. Serviert wurde er mit einer cremigen Sauce, Ketschup und einer Scheibe V-Käse in einem mit rote Beete gefärbtem Burger-Bun - auch definitiv nicht nur etwas für's Auge. Dazu gab es Kartoffel-Ecken in einer adretten Holzschale. Definitiv ein Burger nebst Beilage, der mehrfach gegessen werden will - der gleiche, nicht derselbe versteht sich.

Vegane Donauwelle
Bekanntlich vermag ich an Kuchen nicht vorbeizugehen - ausweislich unseres samstäglichen Kuchenstammtischs, der selbst bei Minusgraden selten ausfällt. Ich habe mir auch heute zum Nachtisch etwas Süßes gegönnt - zum Ausgleich generiere ich heute etwas mehr Kalorienverbrauch als sonst. Es gab Streusel und verschiedene andere Kuchen, die mir auch beinahe vollzählig aufgezählt worden wären, wenn nicht das Catch-Word gefallen wäre: "Donauwelle". Musste ich haben! Bekam ich! Superlecker! Eine zarte Schokoladenschicht, die sich angenehm leicht mit dem Löffel teilen ließ (für mich, nicht für etwaige Mitessende), auf einer Lage Sojasahne, die mit Kokoscreme und Soja-Joghurt verfeinert wurde. Dazu Kirschen auf einem lockeren, saftigen Boden. Dazu hatte ich einen Kaffee und war glücklich.
Ich freue mich auf jeden Fall im April mit Freunden den nächsten Besuch zu genießen. Auch wenn die anderen Speisen auf der Tafel superlecker klingen, befürchte ich eins: Am Burger komme ich nicht vorbei.

Apfelkern & Kolibri
Frankfurter Straße 6
61118 Bad Vilbel
+49(0)152 21 90 86 35

Sonntag, 2. April 2017

"Zum glücklichen Bergschweinchen" in Kassel

Sehr gute vegane Fastfood-Auswahl
Der Imbiss "Zum glücklichen Bergschweinchen" in der Holländischen Straße 82 in Kassel ist ein klassischer Imbiss. Zumindest wirkt er so. Er ist vegan. Die Auswahl reicht vom veganen Döner der am Drehspieß dreht, über die Curry-Wurst bis hin zu zahlreichen Burgern vom Sojasteak, über den Grünkernbratling bis zum Jackfruit-Burger, die auf den Besucher warten. Doch nicht nur das wartet auf den Gast. Auch eine besondere Atmosphäre. Es ist kein Lifestyle-Tempel, der den Trend-Veganer bedient. Im August war ich in Berlin, und, wenn ich den Weg ins Bergschweinchen nicht mitbekommen hätte und mit geschlossenen Augen dorthin gelangt wäre, ich hätte mich der Kreuzberg-Atmosphäre dort nicht erwehren können. Der Laden ist authentisch. Er hat eine Atmosphäre zwischen 68-Attitüde, Punk und gelebtem Sozialismus. Es ist ein kulinarischer Begegnungsraum mit veganer Küche, was auch die herzliche und direkte Art der Betreiberin widerspiegelt.

Jackfruit mit Pommes
Natürlich wollte ich möglichst viel testen, was nach zwei Kuchen im Café Hahn jedoch nicht leicht war. Etwas besonderes stach mir sofort ins Auge. Ein Jackfruit-Burger hat Seltenheit, weshalb die Wahl natürlich auf ihn fiel. Dazu gab es selbstgemachte knusprig frittierte Pommes Frittes und einen kleinen Salat. Ein Wohlfühlmenü: Der Burger war leicht rauchig mariniert und schmeckte sehr gut, die Pommes Frites in Schale waren eine angenehme Ergänzung und der frische Salat mit einem Klecks Avocado-Creme eine perfekte Ergänzung.
Zum Schluss musste ich noch eine Currywurst haben, denn das ist eine vegane Fastfood-Königsdisziplin. Die Soße war von angenehmer Schärfe, wenn auch für meinen Geschmack etwas süß, und die vegane Wurst hätte etwas größeren Durchmessers sein können. Es wirkte dadurch insgesamt etwas soßenlastig. Das Stück Fladenbrot zum Aufnehmen der restlichen Soße war knusprig angebacken und lecker. Für mich gehört zur Currywurst allerdings ein Wasserweck oder am besten eine Scheibe Schwarzbrot. Sie war insgesamt gut, doch bin ich natürlich von Best Worscht in Town etwas verwöhnt, die ihre vegane Wurst vom Metzger Bio-Spahn beziehen. 
Insgesamt war es ein angenehmer Besuch, und ich werde gewiss ein zweites mal wiederkehren. Gerade um veganes Döner vom Drehspieß kennenzulernen, und den Soja-Schaschlikspieß darf ich mir auch nicht entgehen lassen. Nicht nur Bergschweinchen werden hier glücklich.

Das Café Hahn in Kassel

Veganes Frühstück in Kassel
Das Testen von veganen Cafés ist ein Knochenjob. Heute war ich im Café Hahn in der Pestalozzistraße 10 in Kassel. Es ist kein reines veganes Café, doch es hat eine anschauliche vegane Auswahl. Das vegane Frühstück besteht aus einer abwechslungsreichen Auswahl an Gemüse und Obst, dazu gibt es zwei herzhafte Aufstriche - einer Kichererbsencreme mit Curry und einem würzigen veganen Mett-Fake -  sowie wahlweise Schokocreme oder Marmelade. Natürlich hatte ich die Schokocreme. Zwei Brötchen und eine Scheibe Brot kommen hinzu und bilden so eine leckere Melange, um gut gelaunt in den Tag zu starten. Mir persönlich fehlte ein Brötchen, aber das ist sicherlich im Kern dem Umstand geschuldet, dass ich so verfressen bin. Eines nachzuordern war natürlich kein Problem. Das Frühstück war toll.

Vegane Schokotorte
Warum ist es ein Knochenjob? Weil leider noch drei leckere Kuchen zu haben waren, und ich trotz meines Rufes als Buffetfräse leider nicht in der Lage war, auch nur einen einzigen davon zu kosten. Natürlich kam ich nachmittags am gleichen Tag wieder. Die vegane Schokocremetorte war eine Offenbarung und tatsächlich die leckerste vegane Torte, die ich bislang hatte. Insgesamt blieb ich fast drei Stunden, denn nach dem veganen Döner am Kulturbahnhof dauerte es etwas, bis ich auch den Möhrenkuchen testen konnte. Das Warten hatte sich gelohnt. Ein saftiger, würziger Teig und eine knackige Schokoglasur mit knackigen gehackten Mandeln. Für den Apfelstreusel war ich zu langsam, denn der wurde mir vor den Augen weg gegessen. Ich freue mich schon auf den nächsten Anlass, der mich nach Nordhessen führt, und werde wiederkommen. Dann werde ich gleich eingangs Kuchen für mich reservieren lassen.

Mittwoch, 8. März 2017

Neue vegane Snackmöglichkeit im Friedberger Bahnhof

Friedberg hat eine neue vegane Snackmöglichkeit! Lange wurde darüber geschimpft, dass an den Ort der ehemaligen Bahnhofsgaststätte eine weitere Bäckerei kommen soll. Immerhin befinden sich neben einer Hinnerbäcker- und einer Künkelfiliale auch das Café Eisermann (Der Torten- und Trüffelmacher) dort. Angeheizt wurde es zusätzlich dadurch, dass nur kurz vor Bekanntwerden eine Filiale der Brezelbäckerei Ditsch im Bahnhof eröffnet hatte. Jetzt die gute Nachricht: Zwar gibt es nun vier Möglichkeiten, im Hundertmeterumkreis des Bahnhofsgebäudes seine Standardbackwaren zu erwerben, aber mit dieser Bäckerei die erste, auch Veganes zum Snacken einzukaufen.

Die Auswahl ist gar nicht mal so schlecht. Es gibt eine Börekschnecke mit Spinat, ein Brötchen, das mit Rukola und getrockneten Tomaten belegt ist, sowie verschiedene Bagels und Wraps. Zusätzlich gibt es zwar auch belegte vegane Schnitten und Joghurt-Müslibecher, doch die gibt es nur verpackt, was zumindest für mich persönlich ausscheidet. Insgesamt gibt es eine tolle Auswahl, und sie scheint auch auf gute Abnehmer zu stoßen. Wer sich ein paar Minuten dort aufhält, kann miterleben, wie sich die veganen Backwerkreihen lichten. 
Das gesamte Angebot ist auf der Internetseite von Backwerk zu finden. Sollte einmal etwas nicht griffbereit sein, kann man einfach nachfragen, und es wird frisch zubereitet. Es ist natürlich keine Bioware, aber für den veganen Snack für Frühstücksvergesser und Eilige ist es eine gute Anlaufstelle. 
Die Börekschnecke ist sehr zu empfehlen. Allerdings sollte man sich nach dem Genuss überlegen, ob man beim Mittagessen noch einen Nachschlag nehmen sollte. Die hat es kalorienmäßig in sich, ist es aber gewiss wert, gekostet zu werden.




Donnerstag, 23. Februar 2017

Besuch im Savory - The Vegtory in Rödelheim

Letzte Woche Samstag war mein zweiter Besuch im Savory in Frankfurt-Rödelheim. Zeit für eine kleine Rezension. Zunächst zum Restaurant selbst. Es ist sehr geschmackvoll eingerichtet, so dass ich mich - wie beim ersten Besuch auch - gleich zuhause gefühlt hatte. Im Gastraum gibt es drei Tische: Einen größeren, an dem ca. sechs Personen Platz finden und zwei kleinere für zwei Personen. Als Überlauf gibt es noch eine gemütliche Couch mit Tischchen, die aber weniger zum Essen, mehr zum chillen bei einem Spekulatius-Shake (lecker!) geeignet ist. Es ist also rasch voll. Als wir das erste Mal zum Frühstück samstagmorgens da waren - auch hier ist das tolle vegane Frühstück sehr empfehlenswert - hatten wir zuvor für sechs reserviert. In Anbetracht des geringen Platzangebotes zwingend zu empfehlen. Letzte Woche war ich an einem späten Samstagnachmittag dort, um Energie nach einem erledigten Umzug zu tanken. Als Burgerliebhaber ließ ich Hotdogs, Salate und Sandwiches außer acht - aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben - und nahm einen Cheeseburger - also einen mit und gleichzeitig ohne Käse, denn es ist ja kein Käse, was verwirrend sein könnte, aber im Gegensatz zu unserem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft weiß ich, was es bedeutet, wenn vegan im Kontext zu lesen ist, muss allerdings auch keine Lobbyisten des Bauenverbandes beruhigen *zwinkernder Smiley*. Das Bun ist sehr fluffig und lässt sich burgerartig verzehren. Das ist ein Pluspunkt in einer Zeit, in der vegane Burgerläden Patties auf Vollkornbrötchen servieren. Dadurch verliert sich für mich leider das Gefühl, einen Burger zu essen. Von der Konsistenz und vom Geschmack her scheint der Patty eine Scheibe von der "VEGGIE BURGER DELUXE"-Stange zu sein. Ich persönlich mag selbst gemachte Patties mehr, denn sie sind kreativer und variantenreicher, doch der Fertigpatty von Vantastic Foods ist keine schlechte Wahl. Er ist auf Seitan-Basis, frei von  künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärker. Zwar wird mit Eisenoxid gefärbt und er kommt auch nicht ohne geschmacksverstärkende Hefe aus, aber da will ich mich nicht beschweren, denn über meine samstäglichen Spaghetti streue ich Hefeflocken. Jedenfalls schmeckt er. Der Burger insgesamt war mir persönlich etwas soßenlastig, aber auch das ist kein Minuspunkt. Ich werde beim nächsten Burger - und auch die Hotdogs und Sandwiches werden getestet - einfach bei der Bestellung darum bitten, etwas weniger Ketschup und vegane Majo zu nehmen. Fazit: Er war sehr lecker, der Krautsalat von feinem Geschmack und die selbstgemachten Crisps einfach super - insbesondere, wenn man sie unter den Deckel des Burgers gibt. Und der vegane Käsekuchen zum Abschluss war der beste, den ich je hatte. Ich komme wieder. Danke!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Veganes bei VEVAY

Das VEVAY in Frankfurt am Main lockt gleich nach dem Betreten mit einer einladenden Kuchen- und Nachspeisentheke. Bis ich also an meinem Platz war, hatte ich schon eine Ahnung, was ich zum Dessert essen wollte, nämlich so ziemlich alles, das die Auslage hergeben würde.
Von einer sehr freundlichen und aufmerksamen Mitarbeiterin wurden wir empfangen und zu unseren reservierten Plätzen geführt. Wir saßen mit einem schönen Blick auf das nächtliche Frankfurt - "Die Komödie" und das Frankfurter Schauspielhaus in unmittelbarer Sicht. Die Speisekarte ist erfreulich übersichtlich. Es gibt von allem etwas, und eines hört sich leckerer an als das andere. Alle Speisen sind mit Piktogrammen gekennzeichnet, so dass der zu speisen Gedenkende sofort weiß, was vegetarisch, was vegan und was glutenfrei ist - ich habe zwar dennoch versehentlich vegetarisch statt vegan bestellt, aber das war mein eigenes Versehen. Ich finde die Kennzeichnung richtig toll. In jeder Hinsicht war das ein stressfreies Essen. 

Meine Begleitung und ich hatten eingangs eine leckere Kürbissuppe mit Kürbisöl garniert, dann die Falafel Burger, einmal mit und einmal ohne Hamburger Bun, dafür mit Oliven und anderen Gaumenfreuden. Ich als bekennender Burger Fan wollte jedoch zwingend das Bun um den Falafel-Patty herum. Dabei übersah ich dann das Entscheidende. Der Burger überzeugte mich jedoch völlig: Ein kunspriges Patty in einem soften Bun mit Hummus, Scheiben einer Avocado und Tomaten. Sehr gut, doch leider nicht vegan. Hier ist noch etwas Optimierungspotential, denn das Bun vegan herzustellen, ist keine große Sache - doch ich jammere hier auf hohem Niveau! Es war sehr lecker.

Als Nachspeise gab es eine Schokoladenmousse mit Früchten und einen roh-veganen Mohnkuchen, die uns am Tisch von einer weiteren Mitarbeiterin nebst der anderen Köstlichkeiten der Auslage im Erdgeschoss angepriesen wurden. Wir wurden nicht enttäuscht. Lukullisch befriedigt und satt zugleich, konnte ich jedoch einem Energy-Smoothie zum Abschluss nicht widerstehen. Alles in Allem ein sehr schöner Abend in einem wirklich guten Restaurant mit tollem Personal, das ich nur weiterempfehlen kann.

Sonntag, 25. September 2016

Veganer Kuchen beim Friedberger Wochenmarkt

Animierte GIFs sind irgendwie so was von 90er ;-)
Aber ganz schön was los, was?
Vor einer Woche ging ich mal wieder samstags über den Wochenmarkt in Friedberg. Üblicherweise mache ich ausschließlich Halt beim Bioland-Stand, um mein Gemüse für die Woche zu kaufen. Im Anschluss habe ich es meist recht eilig, nachhause zu kommen, zumal ich alles Gemüse übereinander in zwei Stofftaschen stapeln lasse und kein Tomatenmus haben möchte, bis ich zuhause bin. Dieses Mal schweifte mein Blick etwas intensiver über die Auswahl des dortigen Kuchenstands, den ich schon öfter dort wahrgenommen, aber nie etwas interessantes für vegane Gaumen beim Überfliegen entdeckt hatte. Doch da stand das ersehnte Wort auf einer der Kuchenschildchen: "vegan". Ich aß ein Stück veganen Schoko-Kirsch-Kuchen und unterhielt mich mit der sehr sympatischen Kuchenbäckerin. Es sei seit kurzem jeden Samstag zumindest ein veganer Kuchen mit im Angebot. Gestern vergewisserte ich mich. Es gab einen nicht minder leckeren veganen Nusskuchen. Herrlich! Unterstützt das! Esst Kuchen! :)

Ergänzung vom 21.04.2017
Seit dem Blogbeitrag treffen wir uns jeden Samstag um zehn zum Kuchen auf dem Markt. Kommt doch hinzu :)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Veganes bei "Tasty Donuts & Cofffee"

In regelmäßigen Abständen lief ich am "Tasty Donuts" in Frankfurts Eschersheimer Landstraße vorbei, und jedesmal überkam mich die Lust auf einen Donut. Die Auswahl ist riesig. Leider gab es nichts Veganes. Gestern schlenderte ich wieder vorbei, und da war es: Das Schild: "NEU - Vegane Donuts"!
Es gibt vier Sorten: Classic (mit Zuckerguss), Blacky (mit Schokoladenüberzug), Apple Cinnamon und Lady Marmelade (mit Konfitüre gefüllt). Als Hesse musste ich natürlich so einen gefüllten Kreppel mit Loch in der Mitte nehmen und als Schokoliebhaber einen "Blacky". Beide waren echt gut. Ein Traum jedes Polizisten und Homer Simpsons. I'll be back.
Tasty Donuts ist eine Kette mit Sitz in Frankfurt am Main und inzwischen einigen Filialen in Deutschland. In Frankfurt sind Läden in der Eschersheimer Landstraße, am Flughafen und in der Innenstadt. Es wird auch geliefert. Weitere Filialen sind hier zu finden.

Montag, 28. März 2016

Das "Vollwert-S." in Gießen

Vor kurzem besuchten wir das vegane Restaurant Vollwert-S. in Gießen. Das Restaurant gibt es schon seit 2012 - Zeit, sich endlich auch mal dorthin aufzumachen. Das Vollwert-S ist in der Frankfurter Straße gelegen und daher schnell mit dem Auto zu erreichen. Einen Parkplatz fanden wir rasch um die Ecke. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Restaurantbesuch.
Beim Betreten fällt zunächst die das Auge hungrig machende Theke auf, hinter der sich die offene Küche befindet. Das hat seinen Reiz. Wir hatten einen Tisch für fünf Personen reserviert, zu dem wir nach einer freundlichen Begrüßung geleitet wurden. Wir setzten uns und warteten. Dann warteten wir noch ein wenig, und dann kam jene freundliche Mitarbeiterin zurück und fragte, ob wir schon einmal hier gegessen hätten. Das Nein hätten wir uns sparen können, denn es war bereits klar: Das Vollwert-S ist ein (halbes) Selbstbedienungsrestaurant. Warten ist sinnlos! Die Bestellung wird an der Theke aufgegeben, in der dortigen Küche frisch zubereitet und dann zum Tisch gebracht. Also standen wir wieder auf und blickten zunächst in die Theke um uns sodann - wieder zurück an unserem Platz - zunächst der Speisekarte zu widmen. Letztlich wurde es doch eine Tischbestellberatungssituation.
Das Personal war  sehr hilfsbereit und erschien auf die Beantwortung der sicher täglich von Neugästen zu hörenden Fragen hervorragend vorbereitet, und Fragen kamen zwangsläufig auf: Täglich wechselndes Tagesmenüs, Cashew- oder Soja-Käsealternativen, Sandwiches oder Burger mit Seitan- oder Sojafüllung, Nudeln aus Kamut - da muss man einfach fragen, wie was gemacht wird.
Die Selbstbedienung bezog sich auch auf die Getränke: Tee oder Wasser konnte sich beliebig selbst gezapft werden, und die übrigen, sehr leckeren Getränke (Obstschorlen, frisch gepresste Säfte) waren im Kühlschrank im Hauptraum verfügbar.
Wir bestellten so ziemlich alles, was die Speisekarte hergab, so dass sich jeder mit Hilfe der immer leerer werdenden aber zuvor gut gefüllten Teller der anderen ein gutes Bild von den Ergebnissen der Küche machen konnte. Das Fazit war eindeutig. Pizza, Sandwiches, Burger, Nudeln, Menüs - Alles Bestellte erwies sich als sehr lecker und vermittelte etwas Gesundes und Hochwertiges gegessen zu haben. Zum Glück gab es noch die selbst gemachten Pralinen, das Gebäck und insbesondere das selbstgemachte Eis, das einem zu all dem verzehrten "Healthfood" wenigstens ein kleines Gefühl von Sünde mit auf den Heimweg geben konnte. Großartig - mehr ist nicht zum Eis hinzuzufügen! Im Übrigen lohnt es sich, insbesondere beim Lupinenkaffee gut hinzuschauen. Wer nicht - wie wir - einen Pinoccio bestellen möchte und damit den als Pinoccino bezeichneten Cappucino aus Lupinenkaffee meint, kann damit diesen peinlichen Moment vermeiden. Danke an das Personal, das wir nach Richtigstellung dann doch einen Pinoccino bekamen und keinen Antonio oder einen Geppetto angeboten bekamen, denn das hätte ich selbst mir nicht verkneifen können.
Fazit: Gerne wieder - selbst wenn es "nur" für eine Nussecke auf Kamutboden mit Haselnuss-Honigmarzipan-Masse und Carobschokoladenüberzug zu einem frisch gebrühten Pinoccio wäre.