Donnerstag, 21. Februar 2008

Milchschaum

Alleine sitze ich
In unserem Café

Und löffele Milchschaum.

Ich seh Dich mir wie einst
gegenüber sitzen.

Milchschaum sei das Beste,
Höre ich Dich sagen.

Wie gerne wär ich das
Auch für Dich gewesen.

Doch unser weißer Schaum
Fiel in sich zusammen.

Kommentare:

  1. Was hast du dir denn da gedacht, das würde ich mal gerne wissen. *lach* TOP. "Milschaum...wieso nur?"

    Dieser Spot wurde finanziert von der Lichträger Agentur.^^

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  2. Na, Sie meinen das wohl tatsächlich ernst mit den 1.000 Gedichten, was? Wie kommt's, dass Sie so übersprudeln??? Oder geht's Ihnen immer so?

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  3. @marco
    Nicht alles bei mir ist infantil, maskulin geprägt. Es ist tatsächlich Milchschaum ;-)

    @meise
    Ja, mein purer Ernst. Lyrik gedeiht auf Glückseligkeit und Gram. Da ich das Dazwischen irgendwie seit Monaten nicht erlebe, sprudele ich und sprudele und sprudele *sprudelnd*

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  4. Oh. Dann hoffe ich, dass die Glückseligkeit doch überwiegt!

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  5. Ich hatte schon wieder eine andere, nicht infantile Interpretation, aber da du es ja vorweggenomemn hast, lag ich wohl wieder falsch!!! mhhh....

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  6. Na gut. Und nu ich (wenn auch gänzlich ungereimt und die Silbenzahl nicht aufgeht...):

    "Wenn Seufzen zur schmerzhaften Bewegung wird,
    und dabei unvermeidlich,
    jedoch nicht zu erleichtern vermag,
    wenn schwere Lasten in der Körpermitte,
    nach unten zerren, mahlen,
    und dich auf geheimnisvolle Weise
    wärmend ausfüllen,
    wenn du zugleich lächeln
    als auch weinen möchtest,
    weil alles so herrlich
    und schrecklich sich zeigt,
    stellt sie sich dann,
    die Frage, ob
    du beide Seiten annehmen
    und umarmen möchtest
    oder daran verzagen?"

    Form so d'accord?

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  7. @NW
    Interpretiere nur. Dazu sind die Kommentare ja da. Es sei denn, es wird zu persönlich, dann mails mir lieber ;-)

    @meise
    Das ist wohl der schönste Kommentar, den ich je auf ein Gedicht bekommen habe.
    Veröffentlichen Sie es auf jeden Fall in Ihrem Blog. Die freien Verse gefallen mir sehr gut. Eine gleichförmige Metrik muss nicht immer sein. Sie stellen die Gegensätzlichkeit der Gefühle sehr schön dar. Vielleicht könnte ein Vierstropher daraus werden. Drei Strophen, die die Situation beschreiben (Wenn ...) und die letzte, die dem lyrischen Du rhetorisch seine Wahl lässt (stellt sich dann ...). Die Sätze sind für mich an genau den richtigen Stellen in Verse gebrochen.
    Wirklich ganz wundervoll, Ihr Gedicht.

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  8. Danke für die Blumen! :-)

    Mal sehen, ob ich's bei mir veröffentliche...
    Aber wenn, dann lass ich es so, wie es hier steht. ;-)
    Nicht, dass ich Ihre Hilfe dahingehend nicht zu schätzen weiß, aber so bleibt's in seinem Ursprung und der bedeutet mir was...

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  9. Sollte keine Hilfe sein. Dieses schöne Werk benötigt keine Hilfe. Allenthalben ein Vorschlag unter Kollegen ;-)
    Lassen Sie es so. Geht mir genauso. Wenn was fertig ist, ist es fertig und hat dann auch schon Besitz von des Autoren Seele ergriffen *seufz*

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  10. Huiii, wenn das mal kein Kompliment war! :-)

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  11. Ebenso vielen Dank für das immanente Kompliment im Dank für mein Kompliment ;-)

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