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Sonntag, 11. Juni 2017

Sunwarrior Warrior Blend - Veganes Protein

Sonnenkrieger im Kriegsgebiet
Nach langer Suche habe ich mit dem veganen Warrior Blend von Sunwarrior nun endlich ein Protein gefunden, das fast all all meine Ansprüche erfüllt. Fast deshalb, da ich es natürlich gerne von einem lokalen Anbieter bezogen hätte, der es mir abfüllt. Zwar haben wir einen nur zwei Ortschaften weiter, doch der ignoriert bislang beharrlich meine elektronischen Kontaktaufnahmeversuche, vermutlich verschreckt von meinen revolutionären Ideen. Immerhin ist die Verpackung BPA-frei.

Das Warrior Blend besteht aus Erbsen-, Hanf- und Gojibeeren-Protein und ist aus biologischem Anbau, und das ist ökologisch ein Pluspunkt, der mich die Plastikdose fast vergessen lässt (auf dieses zweite Fast komme ich weiter unten noch zu sprechen). Als ich es vor einigen Monaten das erste Mal bestellt hatte, bestand die dritte Proteinkomponente noch aus Cranberry-Protein. Die Goji-Beere nahm seinen Platz vermutlich ein, da nur ein Superfood in der Lage ist Sonnenkrieger zu formen. Vielleicht dient es auch dazu, den Eisengehalt zu steigern, denn der ist mit sechs Milligramm pro 25-Gramm-Portion ordentlich.  Wie auch immer: Es sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten, und das ist das Ziel der Übung.

Der Eiweißgehalt liegt laut Etikett bei 64 Prozent. Dazu kommen sechs Prozent Fett und vier Prozent Kohlenhydrate. Verwirrenderweise ist die Summe 74 Prozent. Wie sich anderen 26 Prozent zusammensetzen, klärt das Etikett nicht auf. Ballaststoffe? Meersalz (mit 3,7 Prozent nicht wenig)? Stevia (denn damit ist es gesüßt)? Sonne (irgendwie muss die ja in den Krieger reinkommen, wenn man beispielsweise in einem Kellerstudio trainiert)?

Geschmacklich und von der Löslichkeit her ist es auf jeden Fall erstklassig. Es lässt sich wunderbar und ohne zu verklumpen im Shaker verarbeiten. Es fühlt sich angenehm sämig an und hinterlässt einen angenehm schokoladigen Geschmack - im Gegensatz zum Mokka-Protein, das ich auch schon getestet hatte. Dieses hinterlässt einen angenehm mokkaischen Geschmack.

Nun zum letzten Fast: Es wird in den USA produziert. Das bedeutet natürlich, das es trotz Bio-Qualität und BPA-freier Verpackung ökologisch nicht das Optimum ist. Bis ich einen Anbieter gefunden habe, der mir dasselbe aus Deutschland anbietet, bleibe ich dabei. Es hört sich gut an, ein Sonnenkrieger zu sein. Vielleicht muss ich aber einfach meine Bemühungen zwei Ortschaften weiter verstärken.

Sonntag, 14. Februar 2016

VegiFEEL Vegan Protein

Heute wieder ein Produkttest: VegiFEEL Vegan Protein. Das VegiFEEL Vegan Protein ist ein Vier-Komponenten Proteinpulver. Getestet habe ich die Geschmacksrichtung Schoko.

VegiFEEL Vegan Protein
Zunächst zu den Inhaltsstoffen: Es enthält Erbsenproteinisolat, Reisproteinkonzentrat, Johannisbrotkeimlings- und Hanfprotein als Proteinquellen und erreicht damit ein vollständiges Aminosäurenprofil von 18 Aminosäuren.
Hinzu kommen Kakaopulver, natürliches Aroma, Meersalz, Stevia als Süßungsmittel und Siliciumdioxid als Trennmittel. Insgesamt eine sehr übersichtliche Zutatenliste, was ich positiv bewerte.
Das natürliche Aroma ist nicht näher spezifiziert.
Die Menge Meersalz auf 30 Gramm (Portion) entspricht einer Menge von ca. 450 mg Natrium, was einen mittleren Wert darstellt und bei der Planung der täglichen Ernährung mit einbezogen werden sollte. Gemäß Daten des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) ist mit einer Portion ein Sechstel der täglichen maximalen Salzzufuhr und bereits die Mindestnatriumzufuhr erreicht.
Stevia ist gemäß der Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bei Mengen bis 1.000 mg pro Portion als unbedenklich eingestuft. Da es in der Zutatenliste nach Meersalz mit 1.000 mg pro  Portion aufgeführt ist, ist die enthaltene Menge als unbedenklich anzusehen.
Inwiefern von Siliciumdioxid eine gesundheitliche Gefahr ausgehen könnte, ist laut BfR wissenschaftlich nicht abschließend geklärt.

Eine Portion enthält 21 g Protein, 1,5 g Fett und 1,4 g Kohlenhydrate. Der Energiewert liegt bei 107 Kcal.

Der Kilopreis liegt bei ca. 44 Euro. Die Einzelportion kostet damit 1,32 Euro.

Ich habe nach Packungsanleitung 30 g Pulver mit 300 ml Wasser zubereitet. Das Pulver lässt sich ohne zu verklumpen im Blender mixen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reisproteinen fehlt glücklicherweise das Gefühl auf der Zungen, Sand zu trinken. Es kommt leicht sämig daher. Der Kakaogeschmack ist dezent und die Süße angenehm.

Fazit: Das VegiFEEL Vegan Protein ist ein veganes Proteinpulver, das angenehm zuzubereiten und zu trinken ist. Es liefert eine gute Portion qualitativ hochwertiges Eiweiß und ist und fett- sowie kohlenhydratarm. Daumen hoch!

Sonntag, 7. Februar 2016

MYPROTEIN Brown Rice Protein

Heute mal einen Produkttest: MYPROTEIN Brown Rice Protein. Es handelt sich um ein reines Reisprotein. Getestet habe ich die neutrale Variante.

Quelle: MYPROTEIN.com
Zunächst zu den Inhaltsstoffen: Es enthält 100 % Reisprotein, das laut Herstellerangaben ein vollständiges Aminosäurenprofil aufweist.
Es sind weder Süßstoffe, noch Trenn- oder Konservierungsmittel aufgeführt, was ich sehr positiv bewerte.

Eine Portion enthält 24 g Protein, 0,3 g Fett und 3 g Kohlenhydrate. Der Energiewert liegt bei 107 Kcal.

Ich habe nach Packungsanleitung 30 g Pulver mit 250 ml Wasser zubereitet. Das Pulver lässt sich ohne zu verklumpen im Blender mixen. Leider löst es sich nur schwer, so dass ein sandiges Gefühl beim Trinken entsteht und es im Hals kratzt. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, indem das Pulver beispielsweise einem Frühstücksbrei hinzu gegeben wird, statt es als Shake zu trinken. Der Geschmack von Reis ist deutlich; Obst hinzuzugeben überdeckt den Reisgeschmack, falls gewünscht.

Der Kilopreis liegt bei 22,00 Euro. Die Portion liegt bei 0,66 Euro.

Fazit: Das MYPROTEIN Brown Rice Protein ist für mich als Shake nur bedingt geeignet, allerdings ein gutes Proteinpulver um Breie oder Müslis aufzuwerten.