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Dienstag, 7. Juli 2020

Werbung wirkt vegane Wunder

Werbung wirkt vegane Wunder
Bayerns Wirtschaftsminister wird kürzlich im BILD-Interview zitiert, dass sich die Debatte um Großschlachter Tönnies nicht darauf zuspitzen dürfe, dass Fleisch einmal pro Woche reiche. „Für einen Büromenschen auf dem Vegan-Trip vielleicht - für den Bauarbeiter nicht. Wenn der nur einmal die Woche Fleisch kriegt und nur Salat, fällt er am dritten Tag vom Gerüst runter», sagte er. Beim fleisch-, milch- und eilosen Frühstück mit meiner Freundin lese ich ihr das Zitat vor. Sie lächelt, klickt auf Youtube und zeigt mir den Kanal „Hier kocht Alex“. „Er ist Bauarbeiter!“, sagt sie und zwinkert. Der Videoblogger Alexander Flohr ist Straßenbaumeister, wie ich auf seiner gleichnamigen Homepage nachlese. Offenbar ist er noch nicht von einem Gerüst gefallen. Zugegeben, der Straßenbau ist vermutlich recht gerüstarm, dennoch scheint er nach dem Asphaltieren und Pflastern noch ausreichend Energie zu haben, um Kochvideos zu drehen.

Ich selbst bin so ein „Büromensch auf dem Vegan-Trip“! Vegan-Trip? Der Duden definiert Trip als kurzfristig, ohne große Vorbereitung unternommene Reise. Meine persönliche Reise ist gerade ins siebte Jahr gegangen. Sehr kurzfristig erscheint mir das nicht, und ohne große Vorbereitung eine vegane Ernährung zu beginnen, erscheint mir nicht sehr schlau. Gut geplant liefert sie alle nötigen Nährstoffe, aber, wie Minister Aiwanger weiß, offenbar keine Kraft. Ich spiegele mich in der Brille meiner Freundin. Ich sehe nicht gerade aus wie ein Lauch, denke ich mir. Warum ist Lauch so negativ konnotiert? Nach Herodot soll er den Arbeitern, die die Pyramiden erbaut haben, als Nahrung gedient haben. Er hat Frosthärte. Wenn das keine Zeichen von Stärke sind! Warum sagt keiner: „Du bist ein Löwe!“ und meint damit, dass du den ganzen Tag faul in der Sonne liegst. Nein, der Löwe ist kein Lauch, er isst Fleisch! Meine Freundin sieht mich grübeln und liest meine Gedanken (eine ihrer veganen Superkräfte, die Aiwanger verschweigt). „Patrik Baboumian!“, sagt sie. Ja, denke ich, 2011 den Titel „Stärkster Mann Deutschlands“ errungen, fünf Weltrekorde in Strongman-Disziplinen aufgestellt, deutsche Meistertitel und einen Europameistertitel gewonnen. Google wirft viele weitere Beispiele aus. Da das Internet auch in Bayern vielerorts funktioniert, frage ich mich, wie ein sicherlich von seinem Stab gut vorbereiteter Politiker zu solchen Aussagen kommt.

Salat hat als Sinnbild für Anti-Kraft eine gewisse bayerische Tradition. „Von Salat schrumpft der Bizeps“ sangen die Rapper Kollegah und Majoe, als sie ihr Musikvideo 2014 in der Oberpfalz gedreht hatten. Möglicherweise war das eines der Rechercheergebnisse des Ministerbüros. Einen Song wie „Von pflanzlichen Proteinen wächst der Bizeps“ gibt es dahingegen nicht, obwohl ihn Patrik sicher singen würde. Die Antwort ist: „Werbung wirkt!“ Wie kaum eine andere Sparte hat es die Fleisch- und Milchindustrie geschafft, ihre Produkte mit Attributen wie Männlichkeit und Kraft zu verknüpfen. „Milch mach müde Männer munter“ war in den 50er-Jahren entstanden, „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ wenige Jahre später. Seitdem wurden wir von gut trainierten Football-Spielern („Seven T-Bone-Steaks for the Tigers!“), oberkörperfrei grillenden Muskelmännern und milchtrinkenden Cowboys geprägt. Dabei ist es dem Körper völlig egal, woher er seine Proteine bekommt. Rindfleisch hat 26 Prozent Protein – wie auch Linsen.
„Isst du Linsen, Erbsen, Bohnen, kriegst du Arme wie Kanonen!“ Nicht der beste Werbespruch, aber ein Anfang.

Foto: Inge Kohrmann Fotografie

Montag, 5. März 2018

Daily Insta


Genau mein Humor, Pumpin Panda 😂

Gute Idee: Endlich naschen und dabei überall wachsen 😉


#schokolade #vegan #sweets #panda #fair #vegan #kollegah #bizeps #protein #soy #sportnahrung #postworkout #pumpinpanda

Sonntag, 4. März 2018

Veggiworld Rhein-Main 2.-3. März 2018 - Review

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Dieses Wochenende war ich auf der Veggiworld Rhein-Main. Zwar gibt es nur wenig im Messeangebot, dass ich in meine tägliche Ernährung einbauen möchte, da im Regelfall alles in Plastik verpackt ist, aber sie ist für mich stets Inspiration, das eine oder andere selbst nachzumachen und zudem ein Gradmesser dafür, wie sehr die vegane Ernährung tatsächlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. 
Jahr für Jahr erkenne ich Fortschritte - am Marker, wie nahe insbesondere Fleischersatzprodukte dem Original kommen. Das ist meines Erachtens der Schlüssel zum Erfolg. Nur noch ganz abgebrühte Fleischesser (lustiges Wortspiel in Zusammenhang mit Brühwurst) würden weiterhin Fleisch essen, wenn sie ohne Entscheidendes ausblenden und das Gewissen ausschalten zu müssen, den gewohnten Geschmack auf dem Teller finden würden (Um die Abgebrühten kümmern sich Anonymous for the voiceless, die ebenfalls einen Stand hatten und tolle Arbeit leisten). 
Mit gutem Beispiel geht da Fry's voran. Das war schon sehr gut, was wir da kosten durften. Ihre Burgerpatties finden sich beispielsweise auf veganen Burgern bei "Hans im Glück" - zu kaufen sind sie unter anderem bei Veganz. Auch die Schnitzel waren richtig gut.

Erschrocken hat uns ein wenig, was die rumänische Firma Iezeress aus Soja gezaubert hat. In unserer Erinnerungen kam das, was dort an Hausmacherwurst erinnerte, so nah an das Original heran, dass zumindest ich skeptisch gewesen wäre, hätte es nicht bei einer veganen Messe ausgelegen. Würde es mir auf der Wurstplatte meiner Eltern angeboten, würde ich es vermutlich trotz Beteuerungen des veganen Ursprungs ablehnen. Gerade die unten links auf dem Bild zu sehende Wurst mit ihren "Schinkenstückchen", war so wurstähnlich, dass ich fast versucht war, eine mitzunehmen, um sie heimlich meinem Vater unterzujubeln (Papa, wenn du das hier liest, keine Sorge! Du kennst mich *unschuldiglächel*)

Natürlich gab es vieles zu Messepreisen zu erstehen, und zahlreiche Menschen ächzten wie Backpacker ausgestattet durch die Gänge der Messehalle. Auch die Zulassungsgebiete der Fahrzeugkennzeichen auf dem Parkplatz wiesen darauf hin, dass die eine oder der andere den Messebesuch offensichtlich mit Übernachtung eingeplant haben musste, um sich einen Jahresvorrat an veganen Genüssen zuzulegen. Das kann man verstehen. Gerade bei den Auftrichen, die wir probieren durften, waren so viele dabei, dass man sich damit einreiben möchte, um nie wieder ohne sie zu sein. Speziell Essensdorfers hatten so viele großartige Sorten zum Probieren und Kaufen, dass das Kofferset mitzubringen angezeigt war. Allerdings, und das trifft auf fast alle Aussteller zu, muss man auch ordentlich vorher gespart haben. Ich hoffe daher, dass der vegane Marktanteil sich weiter vergrößert, damit gerade der Convenience-Bereich erschwinglicher werden kann. Auch dass ist ein nicht unwesentlicher Punkt. Günstig vegan leben, kann jeder. Sich Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide kaufen kann jeder. Spannend wird es nur, wenn es um die Zubereitung geht. Meine Beobachtung ist, dass das Gros der Konsumenten doch gerne zum Fertigprodukt greift, und damit will ich gar keine Wertung verbinden. Soll sich eine alltagstäugliche vegane Ernährung durchsetzen, darf ein Glas großartiger Schokocreme, die ich an einem unvorsichtigen Morgen durchaus verzehren könnte, keine neun Euro kosten. Hier sollte der Staat schlichtweg subventionieren. Vegane Produkte tragen zur CO2-Verringerung bei, fördern die Gesundheit und haben einen geringeren Flächenverbrauch als nicht vegane Lebensmittel. Das sind Benefits, die den Staatshaushalt entlasten und eine Förderung mehr als sinnvoll machen.
Bei allen Fertigprodukten darf nicht unerwähnt bleiben, dass Reformhaus lose Ware in Schütten anbot (dort durfte ich auch Sabrina von UNVERPACKT LORSCH kennenlernen). Toll! Lieber Staat, auch das solltest du in deine Förderprogramme mit aufnehmen.

Mein gesamter Haushalt ist nahezu frei von plastikverpackten Produkten. Eine der wenigen Ausnahmen, zu der ich noch keine wirklich praktische Alternative gefunden habe, sind Proteinpulver. Ich treibe viel Sport und möchte nicht darauf achten müssen, ob ich genug Protein in meiner Nahrung habe. Zudem ist das Post-Workout-Shake, gerade bei Sportlern die täglich trainieren, goldwert, um die Regeneration zu beschleunigen. So, genug gerechtfertigt. Bislang nehme ich das Vegan Blend von Sunwarrior, das allerdings in den USA produziert wird. Auf der Messe durfte ich Be Green kennenlernen. Ihr Blend Protein besteht aus gekeimten, braunen Vollkornreis, Erbsenprotein und Chiasamen. Geschmacklich war das Schoko toll, und ich werde es gerne testen, sobald mein Vorrat an Sunwarriors aufgebraucht ist. 
Protein ist ein gutes Stichwort. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich ein Mensch voller Gegensätze bin. Ganz Sportler achte ich auf meine Ernährung: Viel Obst, viel Gemüse, kohlenhydratbetont mit täglichem Getreidebrei und ausreichend Protein, hauptsächlich in Form von Hülsenfrüchten. Als Sportler achtet man natürlich auf das Fett, das man zu sich nimmt. Ich persönlich achte dergestalt darauf, dass ich regelmäßig Schokolade esse. Am liebsten nicht stück-, sondern tafelweise. Am besten täglich. Zuweilen glaube ich, dass das der Hauptgrund ist, weshalb ich täglich Sport mache. Zeitgleich lebe ich fast frei von Plastikmüllanfall - sieht man von Proteinpulvern und eben den Schokoladenverpackungen ab (Zu meiner Verteidigung: Ich kaufe auch unverpackten Schokobruch bei gramm.genau in Frankfurt am Main). 

Genug gerechtfertigt (ich wiederhole mich). Ein Hersteller auf der Messer bot mir das fehlende Bindeglied, den Missing Link, das, was ich mir schon immer erträumt hatte: Eine Schokolade mit knapp 30 g Protein und reduziertem Zucker- und Fettanteil. Außerdem ist ein Panda darauf abgebildet. Die beiden Macher von Pumpin Panda waren super sympatisch und haben es geschafft, mir die Sorte Lebkuchen-Zimt zu verkaufen, obwohl ich nur Sekunden vorher sagte, die Weihnachts- und Winterzeit müsse enden. Zu lecker, um sie nicht mitzunehmen. Wenn ich heute Mittag die Calisthenics Station am Wölfersheimer See aufsuche, werde ich kein Proteinshake mitnehmen. Ich werde mich auf die kalte, schneebedeckte Bank setzen, einen heißen Post-Workout-Kakao aus der Thermoskanne trinken und dazu meine winterlich gewürzte Post-Workout-Schokolade essen. Ich liebe mein ambivalentes Leben.


Sehr gefreut hat uns, dass Happy Cheeze einen Stand hatte. Vor Jahren hatte ich schon einmal bei ihnen bestellt und war sehr begeistert. Seitdem sind viele neue Sorten hinzugekommen. Ihre veganen Käse verdienen den Namen absolut, denn es sind tatsächlich Käse, wenn man davon absieht, dass nicht Kuh- sondern Nussmilch die Basis ist. Ihre Herstellung folgt den selben Schritten, die auch in einer Käserei gefolgt werden, um einen schmackhaften Käse zu produzieren. Gerade die Käse mit Kräutermantel sind hervorragend.
Heute jedenfalls freuen wir uns auf ein ausgiebiges Frühstück mit Happy Cheeze und Vegusto, deren Gouda sogar nach Gouda schmeckt.

Sonntag, 11. Juni 2017

Sunwarrior Warrior Blend - Veganes Protein

Sonnenkrieger im Kriegsgebiet
Nach langer Suche habe ich mit dem veganen Warrior Blend von Sunwarrior nun endlich ein Protein gefunden, das fast all all meine Ansprüche erfüllt. Fast deshalb, da ich es natürlich gerne von einem lokalen Anbieter bezogen hätte, der es mir abfüllt. Zwar haben wir einen nur zwei Ortschaften weiter, doch der ignoriert bislang beharrlich meine elektronischen Kontaktaufnahmeversuche, vermutlich verschreckt von meinen revolutionären Ideen. Immerhin ist die Verpackung BPA-frei.

Das Warrior Blend besteht aus Erbsen-, Hanf- und Gojibeeren-Protein und ist aus biologischem Anbau, und das ist ökologisch ein Pluspunkt, der mich die Plastikdose fast vergessen lässt (auf dieses zweite Fast komme ich weiter unten noch zu sprechen). Als ich es vor einigen Monaten das erste Mal bestellt hatte, bestand die dritte Proteinkomponente noch aus Cranberry-Protein. Die Goji-Beere nahm seinen Platz vermutlich ein, da nur ein Superfood in der Lage ist Sonnenkrieger zu formen. Vielleicht dient es auch dazu, den Eisengehalt zu steigern, denn der ist mit sechs Milligramm pro 25-Gramm-Portion ordentlich.  Wie auch immer: Es sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten, und das ist das Ziel der Übung.

Der Eiweißgehalt liegt laut Etikett bei 64 Prozent. Dazu kommen sechs Prozent Fett und vier Prozent Kohlenhydrate. Verwirrenderweise ist die Summe 74 Prozent. Wie sich anderen 26 Prozent zusammensetzen, klärt das Etikett nicht auf. Ballaststoffe? Meersalz (mit 3,7 Prozent nicht wenig)? Stevia (denn damit ist es gesüßt)? Sonne (irgendwie muss die ja in den Krieger reinkommen, wenn man beispielsweise in einem Kellerstudio trainiert)?

Geschmacklich und von der Löslichkeit her ist es auf jeden Fall erstklassig. Es lässt sich wunderbar und ohne zu verklumpen im Shaker verarbeiten. Es fühlt sich angenehm sämig an und hinterlässt einen angenehm schokoladigen Geschmack - im Gegensatz zum Mokka-Protein, das ich auch schon getestet hatte. Dieses hinterlässt einen angenehm mokkaischen Geschmack.

Nun zum letzten Fast: Es wird in den USA produziert. Das bedeutet natürlich, das es trotz Bio-Qualität und BPA-freier Verpackung ökologisch nicht das Optimum ist. Bis ich einen Anbieter gefunden habe, der mir dasselbe aus Deutschland anbietet, bleibe ich dabei. Es hört sich gut an, ein Sonnenkrieger zu sein. Vielleicht muss ich aber einfach meine Bemühungen zwei Ortschaften weiter verstärken.

Sonntag, 14. Februar 2016

VegiFEEL Vegan Protein

Heute wieder ein Produkttest: VegiFEEL Vegan Protein. Das VegiFEEL Vegan Protein ist ein Vier-Komponenten Proteinpulver. Getestet habe ich die Geschmacksrichtung Schoko.

VegiFEEL Vegan Protein
Zunächst zu den Inhaltsstoffen: Es enthält Erbsenproteinisolat, Reisproteinkonzentrat, Johannisbrotkeimlings- und Hanfprotein als Proteinquellen und erreicht damit ein vollständiges Aminosäurenprofil von 18 Aminosäuren.
Hinzu kommen Kakaopulver, natürliches Aroma, Meersalz, Stevia als Süßungsmittel und Siliciumdioxid als Trennmittel. Insgesamt eine sehr übersichtliche Zutatenliste, was ich positiv bewerte.
Das natürliche Aroma ist nicht näher spezifiziert.
Die Menge Meersalz auf 30 Gramm (Portion) entspricht einer Menge von ca. 450 mg Natrium, was einen mittleren Wert darstellt und bei der Planung der täglichen Ernährung mit einbezogen werden sollte. Gemäß Daten des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) ist mit einer Portion ein Sechstel der täglichen maximalen Salzzufuhr und bereits die Mindestnatriumzufuhr erreicht.
Stevia ist gemäß der Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bei Mengen bis 1.000 mg pro Portion als unbedenklich eingestuft. Da es in der Zutatenliste nach Meersalz mit 1.000 mg pro  Portion aufgeführt ist, ist die enthaltene Menge als unbedenklich anzusehen.
Inwiefern von Siliciumdioxid eine gesundheitliche Gefahr ausgehen könnte, ist laut BfR wissenschaftlich nicht abschließend geklärt.

Eine Portion enthält 21 g Protein, 1,5 g Fett und 1,4 g Kohlenhydrate. Der Energiewert liegt bei 107 Kcal.

Der Kilopreis liegt bei ca. 44 Euro. Die Einzelportion kostet damit 1,32 Euro.

Ich habe nach Packungsanleitung 30 g Pulver mit 300 ml Wasser zubereitet. Das Pulver lässt sich ohne zu verklumpen im Blender mixen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reisproteinen fehlt glücklicherweise das Gefühl auf der Zungen, Sand zu trinken. Es kommt leicht sämig daher. Der Kakaogeschmack ist dezent und die Süße angenehm.

Fazit: Das VegiFEEL Vegan Protein ist ein veganes Proteinpulver, das angenehm zuzubereiten und zu trinken ist. Es liefert eine gute Portion qualitativ hochwertiges Eiweiß und ist und fett- sowie kohlenhydratarm. Daumen hoch!

Sonntag, 7. Februar 2016

MYPROTEIN Brown Rice Protein

Heute mal einen Produkttest: MYPROTEIN Brown Rice Protein. Es handelt sich um ein reines Reisprotein. Getestet habe ich die neutrale Variante.

Quelle: MYPROTEIN.com
Zunächst zu den Inhaltsstoffen: Es enthält 100 % Reisprotein, das laut Herstellerangaben ein vollständiges Aminosäurenprofil aufweist.
Es sind weder Süßstoffe, noch Trenn- oder Konservierungsmittel aufgeführt, was ich sehr positiv bewerte.

Eine Portion enthält 24 g Protein, 0,3 g Fett und 3 g Kohlenhydrate. Der Energiewert liegt bei 107 Kcal.

Ich habe nach Packungsanleitung 30 g Pulver mit 250 ml Wasser zubereitet. Das Pulver lässt sich ohne zu verklumpen im Blender mixen. Leider löst es sich nur schwer, so dass ein sandiges Gefühl beim Trinken entsteht und es im Hals kratzt. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, indem das Pulver beispielsweise einem Frühstücksbrei hinzu gegeben wird, statt es als Shake zu trinken. Der Geschmack von Reis ist deutlich; Obst hinzuzugeben überdeckt den Reisgeschmack, falls gewünscht.

Der Kilopreis liegt bei 22,00 Euro. Die Portion liegt bei 0,66 Euro.

Fazit: Das MYPROTEIN Brown Rice Protein ist für mich als Shake nur bedingt geeignet, allerdings ein gutes Proteinpulver um Breie oder Müslis aufzuwerten.