In regelmäßigen Abständen lief ich am "Tasty Donuts" in Frankfurts Eschersheimer Landstraße vorbei, und jedesmal überkam mich die Lust auf einen Donut. Die Auswahl ist riesig. Leider gab es nichts Veganes. Gestern schlenderte ich wieder vorbei, und da war es: Das Schild: "NEU - Vegane Donuts"!
Es gibt vier Sorten: Classic (mit Zuckerguss), Blacky (mit Schokoladenüberzug), Apple Cinnamon und Lady Marmelade (mit Konfitüre gefüllt). Als Hesse musste ich natürlich so einen gefüllten Kreppel mit Loch in der Mitte nehmen und als Schokoliebhaber einen "Blacky". Beide waren echt gut. Ein Traum jedes Polizisten und Homer Simpsons. I'll be back.
Tasty Donuts ist eine Kette mit Sitz in Frankfurt am Main und inzwischen einigen Filialen in Deutschland. In Frankfurt sind Läden in der Eschersheimer Landstraße, am Flughafen und in der Innenstadt. Es wird auch geliefert. Weitere Filialen sind hier zu finden.
Mittwoch, 20. Juli 2016
Mittwoch, 15. Juni 2016
Vierundfünfzigster Schritt: Schneeeruptionen mit Seife auslösen
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| Nur zwei Zutaten und zwei Arbeitsgeräte bis zur Flüssigseife |
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| Flüssigseife eruptiert wie weiße Lava |
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| Flüssigseife: Jede Mühe wert |
"Sollte sie nicht flüssig sein?", antwortete meine Holde augenzwinkernd und gab mir mein Produkt zur Prüfung in die Hand. Jetzt erklärte sich mir Bobs Grinsen. Dieser Verräter! Zugegeben, meine Flüssigseife ließ sich nicht durch den Spender pumpen. Tatsächlich ließ sie sich nicht einmal im Spender bewegen. Auch Schütteln ließ sie völlig unbeeindruckt an ihrem Aggregatzustand festhalten. Aber es war Flüssigseife. Zumindest flüssigere als der Seifenblock, als den ich sie gekauft hatte. Nachdem ich die Seife mühsam mit einem Stöckchen überzeugt hatte, aus dem Spender und aus meiner Vorratsglasflasche herauszukommen und sich bereit zu erklären, eine Emulsion mit der doppelten Menge an Wasser einzugehen, sind wir Freunde geworden. Sie steht jetzt - plastikfrei und selbstgemacht - im Gäste-WC und harrt der Gäste, die sich zwar nie beschwert hatten, ein und dieselbe Seife gemeinsam zu nutzen, aber Bob hinterfragte ja auch nie sein Tun.
In seinem Sinne: "Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das!"
| Dem Dino knapp entgangen, entpuppte sich als Veganer |
Freitag, 3. Juni 2016
Dreiundfünfzigster Schritt: Geld mit Müll verdienen
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| "Get rich and try recycling" |
Dienstag, 24. Mai 2016
Zweiundfünfzigster Schritt: Mal wieder Ideen multiplizieren
Für den 3. Juni bin ich eingeladen, im Rahmen der "Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit" einen kleinen Vortrag zu halten. Er ist kostenlos und findet ab 11:00 Uhr in der Lobby der Commerzbank-Zentrale, Kaiserstraße 16, 60311 Frankfurt am Main, statt. Vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust vorbeizuschauen. Ich erzähle ein Wenig vom meinem Weg zum plastikfreien Haushalt und gebe ein paar Tipps, wie auch ihr euren Plastikmüll einfach reduzieren könnt. Ich freue mich auf euch.
Mittwoch, 27. April 2016
Einundfünfzigster Schritt: Griff ins Klo
Der Griff ins Klo ist nur buchstäblich. Tatsächlich förderte er neben allerlei entsorgtem Organischem primär Papier zu Tage, und, wenn es ökologisch eingekauft wurde, immerhin nicht chlor-gebleichtes und recyceltes Papier. Leider ist es jedoch stets eingeschweißt in Plastikfolie, und zumindest die üblichen Supermärkte weisen keine Alternative dazu auf. Dieses Mal suchte meine Lebensgefährtin nach einer plastikfreien Alternative, und sie wurde fündig. Bei der Firma Kruse Reinigungstechnik und Hygienebedarf fand sie Toilettenpapier von Kimberly Clark, das papierverpackt ist. Es ist zwar nicht auf Rollen aufgezogen, sondern wird als Einzelblatt in einem Bündel geliefert. Aber das stellt kein größeres Problem dar. Es ist nur anders und bedarf der Gewöhnung. Ein wenig wie sich beim Autofahren von Automatikgetriebe wieder auf Gangschaltung umzustellen, nur halt auf dem Klo.
Vier Wochen sind nun seit der ersten Nutzung vergangen, und so sehr Getriebeschaltung ist es gar nicht. Subjektiv glaube ich, dass ich sogar sparsamer mit dem Papier umgehe, als mit dem Rollentoilettenpapier. Ein Drittel der Pakete ist nun aufgebraucht. Eine Kiste für ca. 40 Euro inklusive Versand reicht demnach gut 12 Wochen. In der gleichen Zeit hätten wir zu dritt 12 Packungen Toilettenpapierrollen verbraucht, die bei 2,50 Euro pro Packung 30 Euro gekostet hätten. Auf Plastik zu verzichten, wäre in diesem Fall ein Drittel teurer. Hinzu kommt noch der höhere Co2-Verbrauch, da es extra per Post zugestellt werden muss. Ist der Papierverbrauch jedoch tatsächlich geringer, wie subjektiv empfunden, könnte es das wieder zum Teil ausgleichen. Also mal auf die Quadratmeter schauen:
Papiergroßpackung: 36 Einzelabpackungen x 220 Blatt x 2 Lagen x 18, 6 cm Blattlänge x 11,7 cm Blattbreite ergibt 3,447 Mio Quadratzentimeter (ca. 345 m²).
Rollen in Plastikpackung: 12 Packungen x acht Rollen x 150 Blatt x 3 Lagen x 13,8 cm Blattlänge mal 9,8 cm Blattbreite ergibt 5.842 Mio Quadratzentimeter (ca. 584 m²).
Der subjektiv geringere Papierverbrauch ist also tatsächlich gegeben. Gleicht das den höheren CO2-Verbrauch aus? Ich weiß es nicht.
Hinzu kommt, dass das Papier von Kimberly Clark zwar ökozertifiziert ist und ein FSC-Label hat, aber eine Packung Toilettenpapier bspw. von Danke zu 100 % aus Recyclingpapier besteht. Gleicht das den Mehrverbrauch aus? Auch das weiß ich nicht.
Vielleicht ist das von der Plastikfreien Zone in München, die auch einen Onlineshop haben, eine weitere Alternative: 440 m² für 40 Euro, CO2-neutral produziert und papierverpackt.
Alternativ können wir es auch künftig wie Daniel Hauptmann halten, aber dann wäre die ganze Rechnerei für'n Arsch gewesen. Irgendwie ist sie das ja so oder so. Mal schauen.
Vier Wochen sind nun seit der ersten Nutzung vergangen, und so sehr Getriebeschaltung ist es gar nicht. Subjektiv glaube ich, dass ich sogar sparsamer mit dem Papier umgehe, als mit dem Rollentoilettenpapier. Ein Drittel der Pakete ist nun aufgebraucht. Eine Kiste für ca. 40 Euro inklusive Versand reicht demnach gut 12 Wochen. In der gleichen Zeit hätten wir zu dritt 12 Packungen Toilettenpapierrollen verbraucht, die bei 2,50 Euro pro Packung 30 Euro gekostet hätten. Auf Plastik zu verzichten, wäre in diesem Fall ein Drittel teurer. Hinzu kommt noch der höhere Co2-Verbrauch, da es extra per Post zugestellt werden muss. Ist der Papierverbrauch jedoch tatsächlich geringer, wie subjektiv empfunden, könnte es das wieder zum Teil ausgleichen. Also mal auf die Quadratmeter schauen:
Papiergroßpackung: 36 Einzelabpackungen x 220 Blatt x 2 Lagen x 18, 6 cm Blattlänge x 11,7 cm Blattbreite ergibt 3,447 Mio Quadratzentimeter (ca. 345 m²).Rollen in Plastikpackung: 12 Packungen x acht Rollen x 150 Blatt x 3 Lagen x 13,8 cm Blattlänge mal 9,8 cm Blattbreite ergibt 5.842 Mio Quadratzentimeter (ca. 584 m²).
Der subjektiv geringere Papierverbrauch ist also tatsächlich gegeben. Gleicht das den höheren CO2-Verbrauch aus? Ich weiß es nicht.
Hinzu kommt, dass das Papier von Kimberly Clark zwar ökozertifiziert ist und ein FSC-Label hat, aber eine Packung Toilettenpapier bspw. von Danke zu 100 % aus Recyclingpapier besteht. Gleicht das den Mehrverbrauch aus? Auch das weiß ich nicht.
Vielleicht ist das von der Plastikfreien Zone in München, die auch einen Onlineshop haben, eine weitere Alternative: 440 m² für 40 Euro, CO2-neutral produziert und papierverpackt.
Alternativ können wir es auch künftig wie Daniel Hauptmann halten, aber dann wäre die ganze Rechnerei für'n Arsch gewesen. Irgendwie ist sie das ja so oder so. Mal schauen.
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