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Montag, 7. Mai 2018

Daily Insta


Eine ganze Kiste mit Schulsachen ist unterwegs nach Afrika 🤗 Danke, dass ihr mit mir gesammelt habt 👍😍 👉 https://ift.tt/2HXsh96 #kinder #schule #afrika #stifte #stiftestiften #spenden #spendenaktion #guterzweck #fürdengutenzweck #füreinengutenzweck #schenken #gemeinsamsindwirstark #helpforchildren #wirhelfenkindern #kindernhelfen #kindersinddiezukunft #allemiteinander #helfenmachtglücklich #dankbar #thankful #helpothers  #solidarität #sozial #social #nächstenliebe #gutetat #gutestun #charity #socialgood #instagood

Dienstag, 10. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#10)

Wie schon in der Kolumne angekündigt, habe ich meine Stifte und Notizblöcke gesichtet und 80% davon aussortiert. Stifte sammeln sich sehr schnell an - es sind Herdentiere. Jedesmal beispielsweise, wenn ich in einem fremden Büro bin, habe ich beim Verlassen einen Kugelschreiber mehr. Das ist total verwirrend. Ich denke, sie erkennen, wie wohlig die Nestwärme in meinen Schubladen ist und heften sich heimlich an mich, sobald sie meinen Aufbruch wittern. So ähnlich wie bei Zecken stelle ich mir das vor. Die warten ja auch geduldig auf Bäumen, bis der erste Warmblüter ahnungslos unter ihnen vorbei läuft, um sich fallen zu lassen. Auch sind sie leider beliebte Werbegeschenke (Stifte, nicht Zecken). Ich muss mich konzentrieren, sie dankend und respektvoll abzulehnen. Vielleicht zeige ich künftig meinen Fisher Bullet Pen, den mein Vater mir vor Jahren zum Geburtstag geschenkt hatte. "Tut mir leid, der verträgt sich nicht mit anderen Stiften!", könnte ich sagen. Ich probiers!
Behalten habe ich je zwei Bleistifte, Füller, Kugelschreiber und Filzschreiber, drei Eddings in verschiedenen Größen sowie Textmarker in vier Farben. Das sollte reichen.



Auch habe ich nur die acht teilweise beschriebenen Notizblöcke behalten - sie haben noch ausreichend Platz, damit ich einige Jahre Notizen machen kann -, der Rest kam zusammen mit überzähligen Bleistiftspitzern, Radiergummis, Linealen und meinem Zweitlocher, den ich besitze, falls der andere einmal spontan schmelzen sollte, in eine Kiste. Die Kiste geht Anfang Mai per Post nach Rottenburg. Dort hat Stifte stiften ihren Sitz. Die Initiative sammelt Bleistifte, Buntstifte, Kugelschreiber, Radiergummis, Lineale, Bastelscheren, Spitzer, Taschenrechner, Mäppchen, Hefte, A4-Papier und Schulranzen für Kinder an afrikanischen Schulen. Ich finde das sehr unterstützenswert. 

Deshalb hier der Aufruf: Sicher sind auch eure Schubladen und Schränke in den Büros voll. Vielleicht mögt ihr euch beteiligen. Ich sammle bis Ende des Monats und mache dann ein großes Paket fertig. Schreibt mich einfach an! Es ist noch Platz, und ich habe auch noch weitere Kisten.



Montag, 9. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#9)

Oh, mein Gott! Das ist ein wenig wie überraschend einen Atari im Schrank zu finden: DVD-Rohlinge. Der große Unterschied ist, den Atari würde man vermutlich nochmal an den Fernseher anschließen, falls man ein Adapterkabel findet, um noch einmal Boulder Dash zu spielen. Die DVD-Rohlinge liegen in meinem Schrank seit ich entdeckt habe, dass USB-Sticks irgendwie cooler sind. Sogar ein Packen Papier, um die gebrannten Rohlinge hübsch zu machen, und Hüllen lagen dabei. Vielleicht gibt es ja jemanden, der sie gebrauchen kann.


Meine Schränke im Büro-Bereich meines Wohnzimmers werden jedenfalls immer leerer. Morgen nehme ich mich der Stifte an, die dort in Quantitäten zu finden sind, dass eine Schulklasse vermutlich glücklich stimmen würde, und ich meine damit nicht so eine kleine, eher eine an der Grenze der Unterrichtbarkeit. Das wird ein Spaß.

Sonntag, 1. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#1)


Der April ist seit letztem Jahr, seit ich bei Das Experiment Gelber Sack mitmachen durfte, mein Monat für eine 30-Tages-Challenge. Dieses Jahr möchte ich mich 30 Tage lang intensiv der Reduzierung meines Hausrats widmen. Noch schwebt die Idee in meinem Kopf herum, ein Mikrohaus zu beziehen, und das geht schließlich nicht, ohne mich zu reduzieren. Der Plan ist, den ganzen Monat lang täglich etwas auszusortieren. 

Heute habe ich den Anfang gemacht und um meinen Schreibtisch herum begonnen. Er ist mein kreatives Zentrum. Hier schreibe und blogge ich, schneide meine Podcasts und Videos und widme mich meiner Kunst- und Kulturarbeit. Dabei fällt einiges an, was es einfach macht, den ersten Schritt dort zu gehen. Fragt mich nicht warum, denn ich kann mich nicht erinnern, dass ich das, was ich heute aussortiert habe, je gekauft zu haben, geschweige denn, dass ich es in den letzten Jahren - so lange sind die Sachen gewiss schon im Schrank - genutzt hätte:
Acht Schnellhelfer, zwei Sätze farbige Registereinsätze und eine Ordnungsmappe für eine Loseblattsammlung, den Inhalt einer kompletten Schublade meines Druckerschrankes.

Die Sachen kommen jedenfalls in unsere Free-Your-Stuff-Gruppe. Habt ihr auch solche Schränke im Büro, die ein Grab für Ungenutztes sind?

Freitag, 3. Juni 2016

Dreiundfünfzigster Schritt: Geld mit Müll verdienen

"Get rich and try recycling"
Die Abfallwirtschaft in Deutschland setzt jährlich gut 50 Milliarden Euro um. Welche Gelder die Mafia in Italien damit macht, möchte ich gar nicht wissen. Fest steht jedoch: Ich will einen Teil vom Kuchen. Natürlich möchte ich den einfachen, gesetzlichen Weg gehen und nicht die alten ölgetränkten Putzlappen aus Nachbars Garage entgeltlich für ihn unter Ommas muffiger Federkernmatratze entsorgen. Auch überlasse ich die rohstoffliche Verwertung den Profis. Allenthalben könnte ich mir vorstellen, Altholz in meinem Grill zu verbrennen, aber wer würde dafür schon zahlen? Wer zahlt ist allerdings die Recycling-Industrie. Und zwar unser anderem für leere Druckerpatronen. Gut 50 Millionen Druckerpatronen gehen jährlich über die Ladentheke, 45 Millionen davon wandern anschließend in den Müll. Schade, denn sie lassen sich einfach recyceln. Aus Unwissenheit gingen sie bei mir jahrzehntelang den gleichen Weg, und ich glaube, die Wenigsten wissen um diese einfache Methode einen Teil der Druckerpatronen zu refinanzieren. Gut 30 Euro gibt's immerhin bei "Geld für Müll" für ein Kistchen leere Kartuschen, und sogar der Versand ist kostenlos. Tja, Don Corleone! Auf diese Weise geht es auch, und zwar ohne morgens schreiend mit einem Pferdekopf auf dem Kissen erwachen zu müssen.

Sonntag, 25. Mai 2014

Fünfzehnter Schritt - Papierhandtücher und Mülltrennung

Ford Prefect weiß, wovon er redet!
Jedes Mal, wenn ich im Büro meine Hände wasche, nehme ich mir anschließend zwei Papiertücher, um meine Hände zu trocknen. Ja, das ist kein Plastik. Ja, das ist Papier, das zu 100% recycelt werden kann. Ja, das sind nur wenige Gramm. Nein, ich bin nicht kleinlich. Ich war nur erschrocken, als ich zu rechnen begann. Es sind jeden Tag wenige Gramm. Ein Jahr hat 365 Tage. Im Jahr sind das schon gut drei Kilo. Wenn das alle Beschäftigte auf der Arbeit machen, sind es bereits gut 150 Megatonnen vermeidbarer Müll, der jährlich in Deutschland anfällt. Das ist wie mit den Q-Tips. Erstaunlich wie erschreckend einfach alles wird, wenn man es mit 42 Millionen multipliziert. Und von den Schaltjahren will ich gar nicht reden. Ich nehme ab heute mein eigenes Handtuch mit. Und sind wir mal ganz ehrlich. Welcher Tag wäre denn besser geeignet, sich für so eine Maßnahme zu entscheiden als der Towel Day? Ich bin ein Mann, der weiß, wo sein Handtuch ist. Nämlich im Büro! Jetzt fehlen nur noch gesalzene Erdnüsse und drei Bier. Die jedoch nicht im Büro!

Echt, keine Ahnung, über was die tuscheln!
Und wenn ich schon über den Büromüll nachdenke, frage ich mich auch, weshalb ich eigentlich nur zuhause den Müll trenne. Immerhin habe ich zwei Eimer für Rest- und Papiermüll im Büro. Doch warum wird kein Recycling-Müll gesammelt. Immerhin ist dessen Abholung im Gegensatz zur Restmülltonne gebührenfrei. Ein großer Arbeitgeber kann damit sogar laufende Kosten in sicherlich nicht unerheblicher Höhe sparen. Ich habe es jedenfalls mal vorgeschlagen. Bis es soweit ist – falls es überhaupt soweit kommt; immerhin lächeln jetzt mehr Leute, wenn ich ihnen auf dem Flur begegne (wenn ich nur wüsste, was sie miteinander tuscheln, wenn ich außer Hörweite bin!) – nehme ich anfallenden Büro-Plastikmüll mit nachhause. „Das ist nicht mein Müll!“, hätte Rambo gesagt, wenn er kein Vietnam-Veteran, sondern ein Restmüll-Lobbyist gewesen wäre. Ich bin keins von beidem, deshalb erlaube ich mir, den Müll zu entwenden und einer besseren Entsorgung zuzuführen. Ab heute bin ich ein Recycling-Outlaw!

Donnerstag, 13. März 2014

Neunter Schritt: Wasserkocher und Teeei

Hast verloren, blaue Elise!
Vorab ein Wort zu etwas, dass ich gerne als konterrevolutionäres Missionieren bezeichnen möchte. Ich finde es sehr amüsant, dass binnen der letzten drei Monate, seit ich mich um das Plastik- und Müllsparen bemühe, immer wieder Menschen versucht haben, meine Bemühungen zu widerlegen, indem sie Dinge aus meiner Lebensrealität herauspickten und stolz als Beweis unterstellten Gutmenschentums präsentierten. Vereinfacht dieses Verhalten, sich der eigenen Verantwortung zu entziehen? Nein, nur weil mein Laptop noch immer aus Plastik ist, ist nicht recycelbares Plastik und Müll an sich an anderen Stellen einzusparen, nicht unnütz. Nur weil ich zwischendurch mal ein Nahrungsmittel in Plastikverpackung kaufe, weil ich keine Alternative finde oder auch einfach zu faul bin, für diesen einen Artikel extra in einen anderen Laden zu fahren, heißt das nicht, dass ich die anderen acht gelben Säcke, die ich inzwischen pro Jahr einspare, getrost auch wieder füllen könnte. Nur weil ich Plastik, mit dem mein Essen nicht in Berührung kommt, erst dann austauschen möchte, wenn es kaputt ist, ist das kein Beweis dafür, dass ich Plastik doch ganz toll finde, sondern allenthalben dafür, dass ich eine sehr genaue Vorstellung davon habe, was Müll ist und was nicht.

Hier kam das Teeei nach der Teehenne!
Und genau da sind wir beim richtigen Punkt. Mein Plastikwasserkocher im Büro funktionierte zwar noch, sprich: Er erhitzte, doch ist es durchaus empfehlenswert Plastikgegenstände nicht mehr zu nutzen, sobald sie Risse oder Kratzer haben. Und eben das hatte die blaue Elise unter den Billigwasserkochern. Da meine Freundin bereits einen hübschen nahezu plastikfreien Wasserkocher in den gemeinsamen Haushalt eingebracht hatte, kann ich meinen nicht minder hübschen ebenso nahezu plastikfreien zum Austausch ins Büro bringen (sechs Jahre altes Schnäppchen, gibt's aber noch immer - wenn auch teurer - bei Ebay). Und da ich schon mal dabei bin, tausche ich auch gleich mein ehemals als chic, innovativ und modern empfundenes nicht-eiförmiges Teeei aus Edelstahl und Plastik gegen ein tatsächlich eiförmiges aus reinem Edelstahl (gibt's in jedem Supermarkt). Frisch gebrühter Tee, frei von Weichmachern, BPA und allem anderen. Jetzt gibt's keine Ausrede mehr für den Büroschlaf.