Montag, 12. März 2018

Eintopf mit Amaranth und Grillgemüse

Eintopf mit Amaranth und Grillgemüse 
Manchmal braucht es nicht viele Zutaten, um beim Essen zu lächeln. Ich mag den nussigen Geschmack von Amaranth und finde, er passt wunderbar mit Tomaten zusammen. Dazu noch Grillgemüse nach Wahl, und fertig ist eine Malzeit, die glücklich macht. Nicht nur, weil sie schmeckt: Amaranth ist eine wahre Nährstoffbombe, dessen Protein nochzudem alle essentiellen Aminosäuren enthält. Von Salat mag der Bizeps schrumpfen, von Amaranth gewiss nicht. Zusammen mit dem Vitamin C aus der Paprika, das die Verwertbarkeit verbessert, steuert Amaranth  eine gute Menge Eisen zur täglichen Bedarfsdeckung bei. Eben Sports-, Health- und Smilefood in einem, um die Verwendung von Anglizismen ein wenig zu fördern.

Für zwei Portionen einfach eine Tasse Amaranth mit zwei Tassen Wasser gut 20 Minuten köcheln. Bis dahin eine kleine gewürfelte Zwiebel mit zwei gehackten Knoblauchzehen andünsten, bis sich ihr Aroma in der Küche verströmt. Dann einen Teelöffel Zucker darin karamellisieren lassen, mit einem Schuss Rotwein ablöschen, eine Tasse pürierte Tomaten dazu und das Ganze für ein paar Minuten mit dem Amaranth und drei Teelöffeln Harissa-Gewürz weiterköcheln lassen, bis es eine bereiige Konsistenz angenommen hat. In der Zwischenzeit eine Aubergine, eine Zucchini und eine Paprika in große Würfel schneiden und entweder in einer Pfanne anbraten oder - wer so etwas zuhause hat - in der Heißluft-Fritteuse zubereiten. Die Paprika gebe ich nur für wenige Minuten hinzu, um das Vitamin C zu erhalten. Statt noch im Topf zu salzen, mörsere ich Meersalz zusammen mit grünem, schwarzen und Kubeben-Pfeffer sowie Senfsaat frisch am Tisch.

Der Apfel auf dem Bild gehört übrigens nicht zum Gericht. Er passte nur sehr gut in die Lücke zwischen dem kleinen Mörser und der kleinen Schüssel. Nehmt ihn als Nachtisch: "An apple a day keeps the doctor away!"

Buon Appetito!

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